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Anforderungen an die Firmierung

Grundsätzlich kann der Name einer Gesellschaft frei bestimmt werden. Jedoch sind die folgenden Besonderheiten zu beachten:

1. Zunächst muss der Name unterscheidbar sein, um eine eindeutige Zuordnung im Rechtsverkehr zu gewährleisten. Sobald eine gleichnamige Gesellschaft bereits in das für den Sitz zuständige Handelsregister eingetragen ist, muss eine andere Firmierung (oder ein anderer Sitz) gewählt werden. Der Firmenname kann zum Beispiel durch Personen-, Sach- und Fantasiebezeichnungen individualisiert werden. Eine Individualisierung kann häufig beispielsweise durch die Ergänzung von Buchstaben- oder Zahlenkombinationen oder von Fantasiebezeichnungen erreicht werden.

2. Der Name darf zudem nicht offensichtlich irreführend sein. Zum Beispiel ist die Firmierung X Handels GmbH unzulässig, wenn das Unternehmen lediglich Beratungsleistungen und gerade keinen Handel durchführt.

3. Schließlich hat die Gesellschaft neben dem Namen auch den entsprechenden Rechtsformzusatz (wie GmbH) immer mitzuführen, der die Haftungsverhältnisse des Unternehmens erkennen lässt.

4. Außerdem kann eine gewählte Firmierung gegen Kennzeichenrechte des Markenrechts verstoßen. Es ist deshalb zu empfehlen, durch uns prüfen zu lassen, ob kollidierende Marken, Firmen und Domains vorhanden sind.