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Strategie zur Markenfindung

Sie haben ein neues Produkt oder eine neue Geschäftsidee und suchen den passenden Markennamen dafür? Dann stehen Sie vor einer sowohl kreativen als auch juristischen Herausforderung.

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Der Erfolg eines Produktes oder einer Geschäftsidee ist eng verknüpft mit der Marke, die zur Kennzeichnung dient. Unterschiedliche Produkte oder Services brauchen unterschiedliche Markenbotschaften. So ist etwa der Name für ein neues Medikament anders aufgebaut als der für eine neue Sorte Olivenöl und dieser wiederum anders als der Brand eines Reiseveranstalters.

Eine Strategie zur Markenfindung beinhaltet daher mehrere Schritte:

Markt, Zielgruppe, Aussage der Marke definieren

Zunächst sollten Sie sich genau vergewissern, an welchen Kundenkreis sich Ihr Angebot richtet. Sind es eher oder ausschließlich fachlich besonders geschulte Abnehmer oder eher Endkunden ohne Vorkenntnisse.

Weiterhin sollten Sie festlegen, ob Ihre neue Marke bestimmte Emotionalitäten oder Inhalte vermitteln soll. Das können bestimmte Silben sein, die zum Beispiel an die französische Sprache erinnern oder an Inhaltsstoffe angelehnt sind. Auch mögliche negative Bedeutungen in anderen Sprachen sind zu berücksichtigen, um peinliche Doppeldeutigkeiten zu vermeiden.

Wichtig ist, dass die Marke nicht rein beschreibend für inhaltliche Merkmale oder die geografische Herkunft des neuen Produktes sein darf. Schon jetzt im kreativen Entwicklungsprozess sollten Sie daran denken, was sich später als Marke eintragen lässt, denn dies sollte schließlich das Ziel der Markenkreation sein. Rein beschreibende Angaben für das Produkt oder die Dienstleistungen können nicht als Marke eingetragen werden. Solche Begriffe müssen für jeden, der solche Waren oder Leistungen anbietet, frei verwendbar bleiben (z.B. Apfel für Obst, demgegenüber geht Apple für Computer).

Für die Markenfindung können Sie eine Marketingagentur beauftragen, welche Ihnen sicher für einige, sehr wenige Vorschläge ein stattliches fünfstelliges Honorar in Rechnung stellen wird. Alternativ können Sie dies auch selbst versuchen. Nehmen Sie sich Zeit, notieren Sie akribisch Silben, Wortbestandteile und andere Ideen, so dass sich daraus eine Liste entwickelt. Spielen Sie mit Kombinationen daraus. Wenn Sie eine Liste von 30 bis 50 Ideen erstellt haben gehen wir zur nächsten Phase über, der Überprüfung, ob das Zeichen auch verwendet werden darf.

Markenrecherche durchführen

Bevor Sie eine Marke verwenden muss geprüft werden, ob diese oder eine ähnliche Marke so bereits für die gleichen oder ähnlichen Waren oder Dienstleistungen angemeldet oder eingetragen worden ist. Wäre das der Fall würde die Verwendung der neuen Marke wegen Verwechslungsgefahr eine Markenverletzung darstellen und Ihnen, wenn es der Inhaber der älteren Marke merkt, Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche drohen. Weitaus schlimmer wäre jedoch, dass Ihr bisheriger Aufwand, sicher auch für das Marketing, umsonst wäre.

Bei Markenrecherchen unterscheiden wir zwischen Recherchen nach (teil)identischen Zeichen oder ähnlichen Zeichen. Ähnlich kann alles sein, was in bestimmten Buchstaben übereinstimmt, ähnlich klingt oder begrifflich das gleiche meint. Da Ähnlichkeitsrecherchen weit mehr Treffer liefern sind sie teurer.

Zunächst sollte kostensparend mit einer Identitätsrecherche begonnen werden. Sie selbst können durch eine Google-Recherche oder mittels TM-View, einem kostenlosen Rechercheportal der EU, bereits selbst Ihre Liste überprüfen. Wir bieten Identitätsrecherchen für einen geringen Pauschalbetrag auch für sehr umfangreiche Listen an. Grundsätzlich sollte gelten, dass Sie keine Ideen weiterverfolgen, für die Sie bereits eingetragene Marken finden. Solche älteren Marken beinhalten ein latentes Kostenrisiko, welches Sie bereits frühzeitig im Stadium der Markenfindung eliminieren sollten.

Nach der Identitätsrecherche wird schnell deutlich, dass viele Markenideen wegen älterer Marken nicht umsetzbar sind.

Wenn Sie eine Liste von ca.30-40 potentiellen Marken gefunden haben können Sie uns diese zusenden. Wir führen für ein geringes Pauschalhonorar eine phonetische Identitätsrecherche durch. So ermitteln wir, ob es bereits klanglich ähnliche Eintragungen dazu gibt.

Die in die Endauswahl gekommenen Vorschläge können dann letztendlich durch eine professionelle Ähnlichkeitsrecherche hin auf deren Verwendbarkeit hin überprüft werden.

Marke schützen lassen

Damit nunmehr kein Dritter unbefugt ihre kostbar erarbeitete Marke verwendet ist es notwendig, diese schützen zu lassen. Hierfür gibt es die Möglichkeit nationaler Markenanmeldungen in den jeweiligen Ländern. Für einige Gebiete wie zum Beispiel die EU gibt es einheitliche Verfahren, die für mehrere Länder Schutz gewähren (Unionsmarke, Anmeldung über die WIPO für mehrere Länder, OAPI oder ARIPO für diverse Staaten in Afrika). Wenn eine Marke in mehreren Ländern geschützt werden soll ist es meist schwierig abzuwägen, auf welchem Weg dieses erfolgen soll, da mehrere Routen zur Verfügung stehen wie zum Beispiel über die WIPO oder nationale Anmeldungen. Mit einer Markenanmeldestrategie zeigen unsere Markenanwälte schnell die für Sie besten Optionen auf.

Markenüberwachung

Um rechtzeitig über ähnliche oder identische Markenanmeldungen informiert zu werden sollten Sie noch eine Markenüberwachung beauftragen. Die meisten Markenämter, darunter in Deutschland und der EU, tragen Marken ein, ohne Kollisionen zu prüfen. Die Markeninhaber werden daher auch nicht über Kollisionen informiert. Mit einer Markenüberwachung erhalten Sie frühzeitig die Möglichkeit, gegen ähnliche Anmeldungen vorzugehen.



 

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