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PKW-Kauf Vorsteuer aufteilen

#1

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Hallo liebe Expertengemeinde, meine Frage:

Unternehmer U ist als Versicherungsvertreter (USt.-freie Umsätze) u. als Immobilienmakler tätig (USt.-pflichtige Umsätze). Das Anteil beider Umsatzarten schwankt von Jahr zu Jahr.

Wie verhält es sich mit dem Vorsteuerabzug, wenn U einen Firmenwagen kauft, den er für beide Umsatzarten nutzt? Maßstab für die Aufteilung der Vorsteuer in abziehbar und nicht abziehbar, müsste wohl das Verhältnis USt-pflichtige und nicht-USt-pflichtige Umsätze sein. Wie ist nun aber vorzugehen, wenn das Verhältnis jedes Jahr schwankt, und ursprünglich die Verhältnisse im Jahr der Anschaffung des PKW zugrunde gelegt wurden?

Danke im Voraus für Meinungen und Hinweise.

Gruß echodelta

Geschrieben am: 14 Januar 2011 - 11:52

echodelta

#2

    Steuerberater, LÜBECK

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Hallo,

die Aufteilung der abzugsfähigen und nicht abzugsfähigen Umsatzsteuer schwankt jedes Jahr in dem Verhältnis der Umsätze zueinander. Es sei denn, die betriebliche Nutzung ändert sich. Ist diesem Fall ist ggf. eine Vorsteuerberichtigungn nach § 15a UStG vorzunehmen.

Simon Bruno

Geschrieben am: 17 Januar 2011 - 04:27

Bruno

#3

    Neues Mitglied

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Hallo Hr. Bruno, danke für Ihre Antwort.

Etwas konkreter gefragt:

U schafft den PKW in 2009 an. In diesem Jahr hat U 90% USt.-pflichtige Umsätze und 10% USt.-freie Umsätze, bedeutet 90% der Vorsteuer aus dem PKW-Kauf werden geltend gemacht.

In 2010 drehen sich die Verhältnisse um: 10% USt.-pflichtige Umsätze u. 90% USt.-freie Umsätze. Hat diese Einfluss auf die Vorsteuer, die in 2009 geltend gemacht wurde, und wenn ja, wie muss die Korrektur vorgenommen werden?

Gruß
echodelta

Geschrieben am: 18 Januar 2011 - 11:27

echodelta