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Kraftfahrtversicherung und Nachtragszahlung

#1

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zu meiner Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung. Am 03.11.2010 habe ich bei einem großen Versicherer eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung "Online" abgeschloßen. Den fälligen Beitrag in Hähe von 257,68 € habe ich für 1 Jahr im Voraus am 12.11.2010 überwiesen. Am 20.02.2011 habe ich von meinem Versicherer ein Schreiben erhalten in dem ich aufgefordert werde einen Nachtrag in Höhe von knapp 20,00 € zu zahlen, da sich dieser für die Zeit vom 01.01.2011 - 01.01.2012 ergibt. Ich zitiere:

[i]Sehr geehrter Herr x,

beigefügt erhalten Sie einen Nachtrag zu Ihrer Kraftfahrtversicherung, ein wichtiges Dokument für Ihre Unterlagen.

Für die Zeit vom 01.01.2011 bis 01.01.2012 ergibt sich ein offener Betrag in Höhe von 18,79 €. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
Kraftfahrzeug-Haftpflicht Erhebung(276,47 €), Erstattung -257,68 €, Betrag 18,79 €[/i]

Ich kann dieses Vorgehen nicht ganz nachvollziehen. Bei meinem alten Versicherer habe ich derlei Nachforderungen nie erhalten und dort war ich knapp 7 Jahre lang versichert. Vor knapp einer Woche habe ich eine Mahnung+Frist+Mahngebühren erhalten in der ich erneut aufgefordert werde den Betrag innerhalb von zwei Wochen, nach Zustellung zu begleichen, da sonst mein Versicherungsschutz verfällt. Zusätzlich werden mir noch weitere Konsequenzen vor Auge geführt wie z.B.:

- Tritt der Versicherungsfall nach Ablauf der Frist von zwei Wochen ein und sind Sie zur Zeit des Eintritts mit der Zahlung der Beträge oder Kosten im Verzuge, so sind wir gem. §38 Abs. 2 VVG von der Verpflichtung zur Leistung frei.

- Wird der angemahnte Betrag innerhalb der Frist nicht gezahlt und besteht Zahlungsverzug, sind wir berechtigt, das Vertragsverhältnis zur Versicherung nach Fristablauf ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Wir sind dann verpflichtet (§ 25 Abs. 1S1 FZV) die Zulassungstelle von der Aufhebung Ihrer Haftpflichversicherung zu unterrichten. Das hat zur Folge, dass Ihnen die Zulassung Ihres Fahrzeugs oder etwa zugeteiltes Probekennzeichen entzogen wird.

Auch wenn es sich nur im 18,79 € handelt würde ich gerne wissen ob ich dazu verpflichtet bin den angeblich offene Betrag zu begleichen. Schließlich habe ich zuvor einen Vertrag abgeschloßen der sich über einen ganz anderen Gesamtbetrag beläuft! Mir knapp 2 Monate danach eine Nachtragszahlung zu senden ist schon etwas haarig. Für mich sieht das so aus, als ob etwas falsch kalkuliert worden ist und Otto-Normalverbraucher jetzt wieder dafür gerade stehen muss.

Es wäre sehr freundlich von Ihnen wenn Sie mir kurz mitteilen könnten ob ich dieser Nachzahlung nachzukommen habe.

Vielen Dank im Voraus.

Geschrieben am: 01 März 2011 - 11:01

corun

#2

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Guten Tag,

leider schreiben Sie nicht, womit die Versicherung die Nachzahlung begründet. Eventuell enthält der Nachtrag eine Änderung der Versicherungsbedingungen (z.B. bei Schadenfreiheitsklassen und Regionalklassen)? Dies würde den Nachtrag begründen.

Mit freundlichen Grüßen,
Marco Rössel

Geschrieben am: 01 März 2011 - 04:21

Marco Rössel

#3

    Neues Mitglied

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Danke für Ihre Antwort.

Habe eben mit meinem Versicherer gesprochen, dieser hat mir tel. mitgeteilt, das es an der Typ- und Regionalklassen liegt, welche von einem unabhängigen Treuhänder einmal im Jahr eingestuft wird. Hier gab es wohl eine Erhöhung für 2011.

Dann muss ich wohl wirklich davon ausgehen, dass dem Versicherer diese Veränderung Ende 2010 für 2011 noch nicht bekannt war und ich jetzt, trotz Vertragsabschluß im Jahr 2010, die Erhöhung für 2011 nachzahlen muss.

Geschrieben am: 02 März 2011 - 08:54

corun