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Rechnungslegung im Kommissionsgeschäft

#1

    Neues Mitglied

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  • Pip
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Hallo,
ich möchte einem Reformhaus mit Geschenkartikelabteilung meine Produkte in Kommission geben.
Ich möchte einmal eim Quartal mit dem Geschäft abrechnen.
Ich möchte für ein Produkt 10 Euro und möchte es dem Kommissionär überlassen wie viel er noch drauschlägt. Die Differenz vom Verkaufspreis zu den 10 Euro sollen dem Kommissionär dann als Provision verbleiben.
Im Kommissionsvertrag steht: Der Kommittent überträgt dem Kommissionär nicht das Eigentum an den Waren. Der Kommissionär ist aber berechtigt, im Rahmen des Ausführungsgeschäfts das Eigentum auf den Käufer zu übertragen.
Ich bin nicht umsatzsteuerbefreit.

Muss ich als Kommittent dem Kommissionär, nachdem der das Ausführungsgeschäft bzw. die Ausführungsgeschäfte in dem entsprechenden Quartal getätigt hat, die Ware abzüglich seiner Provision in Rechnung stellen?
Also bei einem verkauften Artikel: 10 Euro+1,90 UST= 11,90 So dass er bei einem Verkaufspreis von 15 Euro+2,85UST=17,85 2,85UST abführen muss und die an mich gezahlten 1,90 als Vorsteuer geltend machen kann.
Oder muss der Kommissionär mir den Verkaufspreis quasi übergeben und mir dann eine Rechnung über seine Provision stellen?
Also bei einem Verkaufspreis von15 Euro+2,85UST=17,85 übergibt er mir 17,85, von denen ich die 2,85 UST abführe und stellt mir 5 Euro+0,95UST Provision in Rechnung, von denen ich 0,95 als Vorsteuer geltend machen kann?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Freundliche Grüße Rike Erbe

Geschrieben am: 04 August 2011 - 01:13

RikeErbe