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Vertrag zu Stande gekommen?

#1

    Neues Mitglied

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  • Pip
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Meine Tochter benötigte im Januar 2011 anwaltliche Unterstützung.
Da ihr Chef von dem Problem wusste, beauftragte er einen Rechtsanwalt -obwohl er wusste, dass sie die Kosten nicht tragen konnte- die Rechnung wurde im März 2011 auch vom Chef beglichen.
Ein Angebot seitens meiner Tochter, die Kosten monatlich von ihrem Gehalt abzuziehen wurde abgelehnt, weil dies angebl. nicht möglich sei.
Es kam im Dezember 2011 zwischen ihr und ihrem Chef zur Streitigkeit und Kündigung (Januar 2012)- wegen sexueller Belästigung.
Jetzt fordert der Chef, dass sie die damals von ihm beglichene Rechnung für den Anwalt bezahlt.
Mahnbescheid wurde zugestellt und als Darlehensforderung tituliert.
Da es keine schrifliche Vereinbarung gab, sagt mir der gesunde Menschenverstand, dass er mit einer Klage keinen Erfolg haben kann, auch weil er in der Vergangenheit die Möglichkeit auf Rückzahlung (Abzug vom Lohn) nicht genutzt hat, nicht nutzen wollte.
Wie sind hier die Aussichten auf Erfolg für meine Tochter?.

Geschrieben am: 07 März 2012 - 06:03

baba

#2

    Rechtsanwalt

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Guten Tag,

die Erfolgsaussichten lassen sich auf der Grundlage des kanppen Sachverhaltes nicht seriös einschätzen. Jedoch muss der frühere Arbeitgeber beweisen, dass es sich tatsächlich um ein Darlehen gehandelt hat und nicht z.B. um eine Gratifikation bzw. einen Zuschuss. Die von Ihnen geschilderten Umstände sprechen eher gegen ein Darlehen, aber die Entscheidung liegt beim Gericht.

Mit freundlichen Grüßen,
Marco Rössel

Geschrieben am: 07 März 2012 - 12:04

Marco Rössel