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Medizinisches MVZ

#1

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Ich möchte ein fachübergreifendes MVZ (fachärztlicher Internist und Hausarzt(Allgemeinmedizin oder hausärztlicher Internist)) gründen. Ich habe schon eine Zulassung in einem, für beide Fachgruppen gesperrten Bezirk und habe eine 2. Zulassung eines abgabewilligen Kollegen, die ich hinzukaufen kann. Der abgebende Kollege(m/w) möchte dann damit nichts mehr zu tun haben, so dass ich aktuell die Zulassung nicht mit einer Person besetzen könnte. Die KV sagt, diese Konstellation kann so nicht durchgeführt werden, weil ich für den KV-Sitz sofort einen Kollegen(m/w) nachweisen muss. Ist dies so richtig oder ist das nur Blockade?
Wie kann ich das eventuell anders gestalten?

Geschrieben am: 02 Februar 2008 - 10:22

Barockengel

#2

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Lohnt es sich, [url="http://www.luebeckonline.com/forum/markenrecht-6/firmenname-396.html"]eine Boutique zu eröffnen[/url], wenn man auch ein fachübergreifendes MVZ errichten will?

Ich glaube wir stellen die Beantwortung der Frage mal so lange zurück, bis genaue Angaben im Profil erscheinen oder Sie einen kleinen Obolus für Rechtsberatung zahlen. siehe [url="http://www.luebeckonline.com/forum/index.php?act=paysubs&CODE=index"]http://www.luebeckonline.com/forum/index.p...&CODE=index[/url]

Geschrieben am: 03 Februar 2008 - 06:45

Jens Liesegang

#3

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Guten Abend Herr Liesegang, vielen Dank zunächst für die ersten Antworten. Meine Frau möchte die Boutique aufmachen und wir sind auf der Suche nach einem Namen; ich (FA Internist) plane das MVZ. Wir haben Ihren Hinweis verstanden und habe das Ticket für die 25E eben ausgedruckt. Vielen Dank. MfG Barockengel.

Geschrieben am: 03 Februar 2008 - 09:34

Barockengel

#4

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Guten Morgen,

für die Gründung eines MVZ ist es nach unserem Verständnis erforderlich, dass mindestens zwei Fachärzte tatsächlich arbeiten, anderenfalls wäre es ja keine Gesellschaft sondern weiterhin eine Einzelpraxis. Der Einwand der KV ist aus unserer Sicht also berechtigt.

Alternativ könnte man überlegen, ob der abgabewillige Kollege unter Verzicht auf die Zulassung (zu Ihren Gunsten) als Angestellter in Ihre Praxis wechselt. Voraussetzung wäre aber, dass der Kollege zumindest für einen kurzen Zeitraum als angestellter Arzt tätig ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Alternative auch fachübergreifend funktioniert; das müssten Sie mit der KV klären.

Mit freundlichen Grüßen,

Marco Rössel
Rechtsanwalt

Geschrieben am: 07 Februar 2008 - 09:50

Marco Rössel