Jump to content


hausverkauf

#1

    Neues Mitglied

  • Mitglieder
  • Pip
  • 0 Beiträge:
Wir eine Erbengemeinschaft wollen Immobilie in Spanien verkaufen.
Notar in Spanien will notarielle Vollmacht von den in Deutschland lebenden erben für den in Spanien lebenden erben in spanisch und englisch.
In Deutschland schwer zu finden so ein Notar.
Notar in Deutschland sagt uns das wäre gar nicht nötig.
Man sollte einfach den Kaufvertrag unter den Notaren verschicken.das heisst ein Teil unterzeichnet in Spanien und die restlichen in Deutschland.
Wie verhält sich das jetzt. Bin konfus

Geschrieben am: 21 September 2014 - 03:45

MariaBunk

#2

    Rechtsanwalt

  • Administratoren
  • PipPipPip
  • 249 Beiträge:
  • Gender:Male
Guten Tag,

ich gehe davon aus, dass eine Erbschaftsannahmeerklärung in Spanien bereits erfolgt ist und dass die Erbschaftsgemeinschaft bereits in dem spanischen zuständigen Grundbuchamt eingetragen ist.

In diesen Fall sind alle Miterben Miteigentümer der Immobilie geworden. Um die Immobilie weiter zu verkaufen, müssen alle Miterben eine notarielle Kaufurkunde unterzeichnen.

Sie teilen mit, dass alle Erben nicht nach Spanien fliegen können bzw. nicht alle Erben die notarielle Kaufurkunde in Spanien persönlich unterzeichnen können. In diesem Fall ist es üblich, dass die Erben, die bei der Protokollierung des Kaufvertrages nicht anwesend sein können, eine notarielle Vollmacht erteilen, damit ein Bevollmächtigter in ihrem Namen die Kaufurkunde in Spanien unterzeichnen kann.

Die Vollmacht kann in Deutsch-Spanisch oder Deutsch-Englisch aber auch nur in Deutsch verfasst werden. In diesem Fall ist die Vollmacht ins Spanische zu übersetzen. Sowohl die Vollmacht als auch die Übersetzung müssen eine Apostille haben.

Es ist auch möglich, sollte der Käufer in Spanien einverstanden sein, dass ein mündlicher Vertreter im Namen der nicht anwesenden Erben die Kaufurkunde unterzeichnet. In diesem Fall müssen dann die Erben in Deutschland die Erklärungen des mündlichen Vertreters bei einem deutschen Notar genehmigen. Die Genehmigungsurkunde muss ins Spanische übersetzt werden. Sowohl die Übersetzung als auch die Genehmigungsurkunde benötigen eine Apostille.

Grüße;
Consuelo Molino-Ortega

Geschrieben am: 24 September 2014 - 09:39

Marco Rössel