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Webshop Beteiligung Dienstleistung Stille Beteiligung?

#1

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Guten Tag,

ich baue einen Webshop mit auf, soll auch in Zukunft den Shop unterstützen und werde am Gewinn/Umsatz beteiligt.
Der Shop ist Teil eines anderen Unternehmens.
Geplant ist eine Beteiligung in Höhe einer Prozentzahl am Umsatz. Defakto ist es allerdings eine Beteiligung am Reinerlös aus dem entsprechenden Artikel.
Das Unternehmen möchte, dass ich Rechnungen für diese Prozentzahl schreibe.
Wenn ich nur am Umsatz beteiligt werde, erhalte ich keinen Teil am Shop, obwohl ich alles aufgebaut habe?

Wäre eine Stille Gesellschaft nicht sinnvoller?
Ist eine Stille Gesellschaft auch an einem bestimmten Geschäftszweig möglich?
Wie berechnet sich bei einer Auflösung der Stillen Beteiligung der Wert der Dienstleistungen, den ich zurückerhalte?

Vielen Dank schon einmal!

LG

Geschrieben am: 07 Januar 2015 - 12:03

IchBin

#2

    Neues Mitglied

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Das würde mich auch brennend interessieren, da es mich eben so betrift!

Mich wundert aber, dass hier noch Niemand nach über 1/2 Jahr geantwortet hat, von den Experten, welche dieses Forum betreiben?
Wird das Forum überhaupt betreut?

Gruß Dirk

Geschrieben am: 10 Juni 2015 - 12:07

Japsa

#3

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Das wird hier schon aufmerksam gelesen aber manchmal kann es auch vorkommen, dass es eben erst spät eine Antwort gibt.

Gestaltungsmöglichkeiten gibt es viele. Nicht jeder möchte sich gleich mit gesellschaftsrechtlich verbinden. Provisionen zu zahlen ist da oft einfacher.

Bezüglich der stillen Beteiligung ist zwischen typischer und atypischer stillen Beteiligung zu unterscheiden (Grundlagen in §§ 230ff HGB). Der stille Gesellschafter hat grundsätzlich kein Stimmrecht. Wenn dem stillen Gesellschafter umfassende Vermögens- und Kontrollrechte eingeräumt werden so das er als Mitunternehmer angesehen werden kann spricht man von einer atypischen stillen Beteiligung.

Welche Gestaltung sinnvoller ist lässt sich nicht einfach beantworten. Das hängt davon ab, was Zielsetzung ist. Wenn dies lediglich eine hohe Provision ist reicht eine Provisionsvereinbarung aus. Ist die Provision lediglich an den Umsatz geknüpft hat das den Vorteil, dass man die Provision unabhängig von der Höhe der Kosten im Unternehmen bekommt. Bei der Gewinnbeteiligung in einer stillen Gesellschaft ist man wiederum vom Gewinn (also den Kosten) abhängig.

Geschrieben am: 10 Juni 2015 - 04:54

Jens Liesegang