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Rücklagenbildung 25% bei UG (haftungsbeschränkt)

#1

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Hallo,

eine generelle Frage bechäftigt mich seit langem.

Gesetzlich nach dem GmbHG ist vorgeschrieben das 25% vom bereinigten Jahresüberschuss in die Rücklage des Eigenkapital der UG im Rahmen der Ansparrücklage gestellt werden muss.

Ist die Höhe der Rücklage deffinitiv FESTGESCHRIEBEN der ist es möglich im Rahmen des Gründungs-Gesellschaftsvertrag eine Rücklagen Staffelung festzulegen um die regulären 25.000 EUR zur GmbH Umwandlung anzusparen.

Beispiel lt. Vertrag
--------------------------
1. Jahr = 75% vom Jahresgewinn
2. Jahr = 50% vom jahresgewinn
3. Jahr sowie folgejahre = 25% des Jahresgewinn

Gruß Markus Berwè

Geschrieben am: 05 Juni 2009 - 05:08

mberwe
Gruß aus Köln
MBerwe

#2

    Rechtsanwalt

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Guten Tag,

nach meinem Verständnis ist die Regelung des § 5a Abs. 3 GmbHG, wonach ein Viertel des Jahresabschlusses in eine gesetzliche Rücklage einzustellen ist, nicht veränderlich. Aber Sie sind nicht gehindert, anlässlich des Beschlusses über die Verwednung des Jahresergebnisses weitere freiwillige Rücklagen zu bilden.

In einer GmbH-Satzung könnte - abhängig vom Einzelfall - auch eine Verpflichtung zur Bildung von Rücklagen aufgenommen werden. Im Musterprotokoll geht dies jedoch nicht.

Mit freundlichen Grüßen,
Marco Rössel

Geschrieben am: 08 Juni 2009 - 08:59

Marco Rössel