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Gründungszuschuss Scheinselbständigkeit Rentenversicherung Pflichtversicherung

#1

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Hallo!

Jetzt bin ich völlig verwirrt. Mir wurde mitgeteilt, dass eine Bedingungen für den Erhalt des Gründungszuschusses die Rentenversicherung, weswegen ich zwecks Scheinselbständigkeit zum Rentenversicherungsträger soll.

Da bei mir (zwar als Franchisenehmer) meines Wissens eine Pflichtversicherung vorliegen wird, da ich (freiberuflich) Kurse geben möchte (naturwissenschaftliche Früherziehung (Experimente/Lehre für Kinder)), muss ich doch sowieso die Rentenversicherung bezahlen. Also spielt die Scheinselbständigkeit doch keine Rolle, oder?


Viele Grüße
Karl Knoblich

PS: Abgesehen davon, ist es richtig, dass die Rentenversicherung dann ca. 20 % beträgt und die Krankenversicherung nochmals ca. 16 %? Gibt es irgendwelche Grenzen, wo diese Beiträge geringer sind?

Geschrieben am: 15 Juli 2009 - 09:47

Knoblich

#2

    Steuerberater, LÜBECK

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Ob eine Scheinselbständigkeit vorliegt, wird von den Sozialversicherungsträgern unabhängig davon geprüft, ob der Auftrag- bzw. Arbeitnehmer selbst rentenversichert ist.

Es gibt Begrenzungen hinsichtlich der Höhe der Beitragszahlungen an die Krankenkassen und dan die Deutsche Rentenversicherung, die sogenannten Beitragsbemessungsgrenzen, diese wird in der Regel jährlich angepasst. Mit dem nachfolgenden Link finden Sie diese Grenzwerte:

www.aok.de/hes/rd/209934.htm

www.aok.de/hes/rd/209935.htm

Geschrieben am: 16 Juli 2009 - 07:40

Bruno

#3

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Vielen Dank für die Antwort. Was würde eine Scheinselbständigkeit denn bedeuten?
- Dass bei diesem Franchiseunternehmen niemand mitmachen kann?
- Oder bedeutet Scheinselbständigkeit dass man pflichtversichert ist - das wäre ich ja sowieso.
- Oder bedeutet es, dass ich den Gründungszuschuss nicht erhalte und ich sozusagen durch das Netz falle - kein ALG mehr und keinen Gründungszuschuss.

Oder lässt sich dies mit der Gründung einer GbR o.ä. umgehen?


Viele Grüße
Karl Knoblich

Geschrieben am: 16 Juli 2009 - 11:36

Knoblich