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Markenschutz In Wissenschaftlichen Experimenten

#1

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Hallo liebe Forumsmitglieder.

Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit im Rahmen meines Betriebswirtschaftsstudiums und führe in diesem Zusammenhang ein Experiment durch. Es geht im allgemeinen um die Zahlungsbereitschaft für ethische Produktattribute. Dazu werden verschiedene Produkte konstruiert, die sich sowhl hinsicht konventioneller (Preis, Performance etc.), als auch hinsichtlich ethischer Attribute (das Produkt wurde in China gefertigt, Kinderarbeit etc.). Um ein möglichst realitätsnahes Antwortverhalten der Probanden zu erzielen, werden bestehende Produkte von realen Marken verwendet. Nun an dieser Stelle meine Frage: wenn ich jetzt in diesem Experiment dem Probanden die Information gebe, dass bspw. Sony einen mp3-Player in China fertigt und dies unter Kinderarbeit geschieht, kann ich dann wegen bspw. Verleumdung belangt werden? Man muss dazu sagen, dass ich nach dem Experiment jedem Probanden schriftlich mitteile, dass sämtliche Informationen frei erfunden sind und nicht mit der Realität zu tun haben. Darüberhinaus ist es sehr unwahrscheinlich, dass die entsprechende Marke überhaupt von diesem universitätsinternen Experiment erfährt. Dennoch würde ich mich gerne gegen etwaige Folgen absichern. Ich würde mich über eine angeregte Diskussion sehr freuen!

Geschrieben am: 22 Februar 2010 - 04:07

Michael83

#2

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Ich halte das für bedenklich, da durch derartige Experimente trotz Aufklärung die Wertschätzung einer Marke beeinträchtigt werden kann.

Geschrieben am: 08 März 2010 - 03:32

Jens Liesegang