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AGB für die Betreuung von Finanzierungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Vermittlung und Betreuung von Finanzierungen

Umfang der zu erbringenden Dienstleistungen des Auftragnehmers

a) Datenerfassung zur Ermittlung der Finanzierungsgrundlagen,

b) Beratung hinsichtlich der Finanzierungsart und Möglichkeiten,

c) Erstellung der vorläufigen monatlichen Belastung des Auftraggebers und Prüfung einer gefahrlosen Durchführung der Finanzierung aufgrund überlassener Formulare wie z.B. Eigenauskunft,

d) Erreichung einer Finanzierungszusage,

e) Das Auftragnehmer verpflichtet sich die Faktoren wie Zins, Tilgung bzw. Tilgungsaussetzung und Disagio zu erklären und schriftlich dem Auftraggeber zu dokumentieren, welche die Laufzeit und die Kosten eines Darlehens beeinflussen.

Vollmacht gegenüber Kreditinstituten und Versicherungsgesellschaften

Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer die Vollmacht, Verhandlungen mit den Kreditinstituten zu führen. Das Auftragnehmer soll dabei beachten, dass nur die Differenz zwischen den persönlichen Lebenshaltungskosten und dem regelmäßigen monatlichen Nettoeinkommen für die Finanzierung verwendet wird. Sollte durch die Vorgabe eines Kreditinstitutes mehr als die Differenz gebraucht werden, so verpflichtet sich der Auftragnehmer den Auftraggeber zu informieren und den Betrag abzustimmen. Der Auftragnehmer ist berechtigt Informationen über die bestehenden Versicherungen bei den entsprechenden Gesellschaften abzufragen. Die Gesellschaften sind von dem Datenschutz befreit und dürfen Auskünfte direkt dem Auftragnehmer übermitteln.

Verpflichtungserklärung des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich zur unverzüglichen Schaffung aller Voraussetzungen, die den Auftragnehmer in die Lage versetzt seine Dienstleistung gegenüber dem Auftraggeber erbringen zu können. Eine Versagung oder unangemessene Verschleppung welche in der Person des Auftraggebers liegt, zu Beginn oder während der Laufzeit des Vertrages berechtigt den Auftragnehmer zur fristlosen Kündigung des Vertrages. Des Weiteren verpflichtet sich der Auftraggeber über ausgezahlte Darlehensteilbeträge den Auftragnehmer sofort zu informieren bzw. jeden Teilabruf von Darlehen über den Auftragnehmer zu leiten. Teilhonorarforderungen welche der Auftragnehmer nur durch Rückfragen beim Auftraggeber oder beim Darlehensgeber einholen kann, berechtigen den Auftragnehmer eine Bearbeitungsgebühr von 5,-Euro zzgl. USt. zu erheben.

Erklärung über Angaben des Auftraggebers

Der Auftraggeber erklärt, dass er wahrheitsgemäße Angaben zu allen Personen- und sachbezogenen Kriterien gemacht hat welche in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit der Durchführung der Darlehensvermittlung stehen. Unwahre, unterlassene oder unvollständige Angaben welche die Finanzierung gefährden, berechtigen zur fristlosen Kündigung des Vertrages.

Erklärung des Auftragnehmers nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dass die Bestimmungen des BDSG eingehalten werden. Die Daten des Auftraggebers werden ausschließlich zur Erfüllung der Dienstleistung verwendet. Der Auftragnehmer verpflichtet sich angemessene Maßnahmen gegen missbräuchliche Verwendung der Personenbezogenen Daten zu treffen. Die Verschwiegenheitspflicht besteht über die Laufzeit des Vertrages hinaus. Sie gilt auch für Angestellte und freie Mitarbeiter, die der Auftragnehmer zur Durchführung der vertraglichen Leistung herangezogen hat.

Dienstleistungshonorar

Das für die Ausführung unter 1. Absatz a bis e) zu zahlende Honorar ist umseitig aufgeführt. Bei Nachfinanzierungen für das gleiche Objekt innerhalb von 2 Jahren nach der Darlehenszusage stehen dem Auftragnehmer die dafür anteilige Honorare gemäß Honorartabelle zu, auch wenn der Auftraggeber nach der ersten Darlehenszusage selbstständig Kontakt zu dem gleichen Kreditinstitut aufgenommen hat. Wird der Auftragnehmer für den Auftraggeber als Vermittler bei Vertragsabschlüssen mit Dritten tätig, die mit der direkten Finanzierung des Objektes nicht zu tun haben (z.B. Versicherungen aller Art) steht dem Auftragnehmer die daraus gezahlte Vergütung alleine zu.

Haftung des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer haftet für seine Vertragsdienstleistung nach Maßgabe der folgenden Regelungen: Wenn der Auftraggeber einen offensichtlichen Fehler erkennt (z.B. falsche Gesamtkosten etc.) so soll er den Auftragnehmer unverzüglich informieren, damit dieser unverzüglich Maßnahmen zur Schadenabwehr oder Minimierung treffen kann. Der Auftraggeber ist in diesem Fall verpflichtet alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen und Informationen zu erteilen, damit der Auftragnehmer erforderliche Maßnahmen einleiten kann. Soweit der Auftragnehmer für seine Dienstleistung auf Prospekt-, Informations-, und/oder Vertragsunterlagen von Darlehensgebern oder Kapital- und Vermögensanlagegesellschaften zurückgreift die von diesen erstellt worden sind, übernimmt er keine Haftung. Gleiches gilt für den Erfolg, Seriosität und Bonität von Vermögensanlagen von Personen und Gesellschaften mit denen der Auftraggeber in Geschäftsverbindung tritt und diese herbeigeführt hat. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Vergütungen für den Auftraggeber

Vergütungen welche der Auftragnehmer unmittelbar aus der Vermittlung der Darlehen erhält, stehen dem Auftraggeber nach vollständiger Zahlung des vom Auftragnehmer erhobenen Honorars zu. Für die Angabe der erhaltenen Provision ist der Auftraggeber in seiner Steuererklärung selbst verantwortlich.

Schlussbestimmungen

Der Auftragnehmer nimmt keine Darlehen in Empfang. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Bei Kaufleuten und soweit kein allgemeiner Gerichtsstand vorliegt, ist dies der Gerichtsstand vom Ort des Auftragnehmer. Unwirksame Bestimmungen des Vertrages berühren nicht die Wirksamkeit des Gesamtvertrages. Solche Bestimmungen sind von den Vertragspartnern durch entsprechende wirksame Bestimmungen zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn der unwirksamen Bestimmungen am nächsten kommen und zur Erfüllung des Vertrages dienen. Die Tätigkeit des Auftragnehmer beinhaltet keine Besorgung fremder Geschäfte sowie Beratungen in Rechts- und /oder Steuerangelegenheiten.

Informationspflicht gem. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (§ 36 VSBG): Der Auftragnehmer ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.

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