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Kennzeichnung von Lebensmitteln

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Es gibt zahlreiche nationale und europäische Verordnungen, die bei der Kennzeichnung von Lebensmittelen im Online-Handel zu beachten sind. Die wichtigsten Verordnungen sind die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV), die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZZulV) und die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV). Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen sollen nachfolgend kurz dargestellt werden.

1. Pflichtangaben

Auf der Verpackung oder dem Etikett von Lebensmitteln in Fertigpackungen ist grundsätzlich an einer gut sichtbaren Stelle in deutscher Sprache mit einer vorgegebenen Mindestschriftgröße, leicht verständlich und unverwischbar (also dauerhaft) anzugeben:

  • Verkehrsbezeichnung des Lebensmittels (in der Regel die nach allgemeiner Verkehrsauffassung übliche Bezeichnung);
  • Bei "aufgetauten Produkten" dieser entsprechende Zusatz;
  • Name bzw. Firma und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers und der für das Produkt Verantwortliche;
  • Verzeichnis der Zutaten (Zutaten, Aromen und Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils). Stoffe und Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können (z.B. Nüsse oder Soja), sind zudem hervorzuheben, müssen sich von den anderen Zutaten eindeutig abgrenzen, z.B. durch die Schriftart, den Schriftstil oder die Hintergrundfarbe;
  • Zusatzstoffe im Zutatenverzeichnis (u.a. Farb- und Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe mit bestimmten E-Nummern oder Geschmacksverstärker);
  • Mindesthaltbarkeitsdatum oder bei leicht verderblicher Ware (wie z.B. Hackfleisch) Verbrauchsdatum;
  • Alkoholgehalt bei Getränken mit einem Alkoholgehalt über 1,2 % vol.;
  • Mengenkennzeichnung bei bestimmten Zutaten, die beispielsweise in der Verkehrsbezeichnung enthalten sind;
  • Kennzeichnung von Glycyrrhizinsäure oder Ammoniumsalz bei Getränken oder Süßwaren;
  • Nettofüllmenge;
  • Besondere Herkunftskennzeichnungen (z.B. Ursprungsland, Aufzuchtort oder Schlachtort) bei speziellen Lebensmitteln (u.a. bei Eiern, Honig, Fisch oder Olivenöl);
  • Identitätskennzeichen bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs (insb. Milch- und Fleischerzeugnisse);
  • Bei Lebensmitteln mit gesundheits- oder nährwertbezogenen Angaben eine Nährwertkennzeichnung, was bedeutet, dass insbesondere der Energiegehalt und die Nährstoffe im Verhältnis zu 100 g oder 100 ml anzugeben sind. Ab dem 13. Dezember 2016 ist auf allen verpackten Lebensmitteln eine Nährwerttabelle (in vorgegebener Darstellungsform) anzubringen;
  • Produktspezifische Angaben ...

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