AGB für die Werbung in Filmtheatern (Fassung vom Mai 1993)

... Beginn Ausschnitt ...

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. für die Durchführung der Werbung in Filmtheatern unverbindlich empfohlen. Es bleibt den Vertragsparteien daher unbenommen, abweichende Vereinbarungen zu treffen.

1. Gegenstand der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die nachfolgenden Bestimmungen regeln die Durchführung von Werbung in Filmtheatern mittels Diapositiven, Kinospots und Werbefilmen.

2. Auftragsannahme, Auftragsablehnung

Die Werbeverwaltung kann die Ausführung eines Auftrages zur Durchführung von Werbung mittels Diapositiven oder Kinospots innerhalb von drei Wochen nach Vertragsschluss aus sachlichem Grund ablehnen. Die Werbeverwaltung behält sich vor, Aufträge - auch einzelne Abrufe im Rahmen eines Abschlusses - wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen der Werbeverwaltung abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder deren Veröffentlichung für die Werbeverwaltung oder das Filmtheater unzumutbar ist. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt.

3. Preise, Kosten

Die Preise berechnen sich nach der Preisliste der Werbeverwaltung. Die darin ausgewiesenen Preise gelten für die Vorführung zu allen regulären Vorstellungen. Die Preise gelten für ortsansässige und auswärtige Auftraggeber. Die Kosten der Anfertigung von Werbefilmen, Manuskripten, Kinospots, Entwürfen, Tontexten und Tonträgern sind in den in der Preisliste für die Vorführung ausgewiesenen Preisen nicht enthalten. Die Vorführkosten sind für Werbefilme wöchentlich, für Diapositive und Kinospots monatlich im voraus zu zahlen. Ein Skonto von 2 % kann bei Diapositiven und Kinospots nur bei Zahlung der Gesamtauftragssumme vor Beginn der Laufzeit gewährt werden, wenn die Auftragsdauer je Theater mindestens 6 Monate beträgt. Porto und Verpackung für den Versand von Werbefilmen und für die Auswechslung von Diapositiven und Tonträgern können dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden.

4. Werbefilme, Kinospots

Werbefilme haben eine Länge von mindestens 20 m und müssen für mindestens eine Spielwoche (Donnerstag - Mittwoch) zur Einschaltung gelangen. Unzulässig ist der Einsatz von mehr als einer Werbekopie pro Woche und Theater, sofern für diesen Zeitraum nur ein Termin gebucht worden ist. Kinospots haben eine Länge von mindestens 6 m und höchstens 12 m. Sie müssen für mindestens 12 aufeinanderfolgende Monate in Auftrag gegeben werden. Die Länge von Werbefilmen und Kinospots wird vom ersten Bild bis zum letzten Bild, bei Tonvorlauf vom ersten Ton, bei Tonnachlauf bis zum letzten Ton gemessen.

5. Vorführung

Die Werbung wird erst nach dem angekündigten Vorstellungsbeginn vorgeführt. Werbemittel werden im abgedunkelten Theater vorgeführt. Diapositive, Kinospots und Werbefilme werden in Blöcken zum einen Teil vor dem Vorprogramm und zum weiteren Teil zwischen dem Vorprogramm und dem Hauptfilm vorgeführt. Eine geteilte Vorführung von Werbefilmen erfolgt im paritätischen Wechsel. Es werden je Vorstellung höchstens 200 m Werbefilm und 30 Diapositive oder 20 Kinospot-Einheiten (außer Betriebs- oder Eigendiapositiven) gezeigt. Die Minderbelegung mit einem Werbemittel kann durch Mehrbelegung mit einem anderen Werbemittel ausgeglichen werden. Die Standzeit beträgt für stumme Diapositive 10 Sekunden, für tönende Diapositive höchstens 20 Sekunden, für Kinospots 6 m = 13,2 Sekunden. Ausweise zur Kontrolle der Werbung können zur Verfügung gestellt werden. Sie berechtigen nicht zur Teilnahme an den Spielfilmvorführungen.

6. Plazierung, Konkurrenzausschluss

Bei Werbefilmen gilt für gleiche Erzeugnisse Konkurrenzausschluss für den jeweiligen Werbeblock als vereinbart. Ziffer 6, Buchstabe a) gilt nicht für Diapositive und Kinospots. Die Werbeverwaltung übernimmt keine Verpflichtung, Plazierungswünsche bei Werbefilmen, Diapositiven oder Kinospots zu berücksichtigen.

7. Rücktrittsrecht, Verlegung von Einschaltterminen

Ein Rücktrittsrecht kann nur unter Einhaltung folgender Fristen wirksam vereinbart werden, wobei das Posteingangsdatum bei den Werbeverwaltungen maßgeblich ist:

  • Für das erste Quartal bis 30. September des Vorjahres,
  • für das zweite Quartal bis 31. Dezember des Vorjahres,
  • für das dritte Quartal bis 31. März des laufenden Jahres,
  • für das vierte Quartal bis 30. Juni des laufenden Jahres. ...

... Ende Ausschnitt ...

Dieses Dokument kaufen

14,90 EUR (zzgl. MwSt.)

 Dieses Dokument jetzt kaufen

Unbegrenzter Zugang zu allen Dokumenten.


Zugang zu allen Dokumenten kaufen

Sie haben bereits einen Zugang? Melden Sie sich hier bitte an.



Kostenloses Support-Forum: Unsere Anwälte beantworten gern Ihre Fragen zu "AGB für die Werbung in Filmtheatern" in unserem ExpertenForum.

Sofort downloaden und anpassen: Alle Verträge können Sie gleich nach dem Kauf in den üblichen Programmen bearbeiten und anpassen.

Kompetente Beratung durch unsere Rechtsanwälte: Falls Sie das Dokument "AGB für die Werbung in Filmtheatern" oder einen anderen Vertrag bzw. Vorlage anwaltlich anpassen wollen stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte gern zur Verfügung. Fragen Sie uns nach einem Kostenvoranschlag!