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Promotionvertrag

zwischen

_____________

(nachfolgend "die Auftraggeberin" genannt)

und

_____________

(nachstehend "der Auftragnehmer" genannt)

§ 1 Vertragsbeginn, Vertragslaufzeit

Der Vertrag beginnt am ___________ . Der Vertrag endet spätestens mit der Durchführung der unten bezeichneten Promotionsveranstaltung.

§ 2 Aufgabengebiet

(1) Der Auftragnehmer übernimmt von der Auftraggeberin die Durchführung der Aktion:

____________________________

Der genaue Inhalt der Tätigkeit (Beratung/Verkauf/Service, u.a.) wird beschrieben durch die Schulungsbroschüre, die Bestandteil dieses Vertrages ist.

(2) Der Auftragnehmer ist jedoch nicht verpflichtet, die Aufträge anzunehmen. Der Auftragnehmer kann auch für andere Auftraggeber tätig werden. Die Übernahme eines Auftrages bedarf der Schriftform.

(3) Der Auftragnehmer ist in der Durchführung seiner Aufträge frei und unterliegt keinerlei Weisungen.

(4) Der Auftragnehmer hat jedoch dafür Sorge zu tragen, dass die Tätigkeit an den vereinbarten Aktionstagen während der vereinbarten Einsatzzeiten erfolgt.

(5) Zur Auftragsdurchführung kann der Auftragnehmer eigene, mit dem Inhalt der Tätigkeit vertraute Mitarbeiter einsetzen. Dies erfolgt im Einvernehmen mit der Auftraggeberin.

§ 3 Vergütung, Auslagenersatz, Prämie, Verfall von Ansprüchen

(1) Der Auftragnehmer erhält pro nachgewiesener durchgeführter Verbraucheransprache eine feste Vergütung in Höhe von EUR _________ , max. aber EUR _________. Zusätzlich erhält der Auftragnehmer pro Einsatztag eine Prämie in Höhe von __________ % vom Umsatz pro Einsatztag (vom Warenhaus zu bestätigen). Die Vergütung erfolgt zuzüglich der Mehrwertsteuer in der gesetzlichen Höhe von derzeit 19%.

(2) Mit der Prämie sind Telefon- und Portokosten bereits abgegolten, soweit keine anderslautende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde. Sonstige auftragsbedingte Auslagen während der Aktion sowie Hotelübernachtungen werden nur ersetzt, wenn dies ausdrücklich vereinbart und dies zuvor schriftlich durch den Auftraggeber genehmigt wurde. Hierfür müssen in jedem Fall Belege vorgelegt werden. Die Erforderlichkeit von größeren Reisen ist vor Reiseantritt mit der Auftraggeberin abzustimmen und von dieser schriftlich bestätigen zu lassen.

(3) Die Vergütung wird nur bei vollständiger Vertragserfüllung fällig. Sie entfällt bzw. kann gekürzt werden wegen Unpünktlichkeit, bei vorzeitigem Abbruch der Aktion (ohne ärztliche Krankmeldung), wegen unzureichend ausgefüllter Aktionsberichte bzw. gar nicht eingereichter Aktionsberichte oder wegen fahrlässiger Beschädigung des Aktionsequipments/Kleidung.

(4) Am Ende jeder Aktionswoche, spätestens 10 Tage nach Aktionsende, hat der Auftragnehmer die Rechnung inklusive etwaiger Auslagen an die Auftraggeberin zu erstellen. Liegen die Leistungsnachweise (z.B. abgezeichnete/abgestempelte Einsatzberichte) sowie die Abrechnungen über das Erfolgshonorar, die Fahrtkosten, die Kosten der Hotelübernachtungen sowie der Auslagen des Auftragnehmers nicht spätestens 10 Tage nach der vereinbarten Höchstlaufzeit dieses Vertrages dem Auftraggeber vor, verfallen sämtliche Ansprüche des Auftragnehmers hieraus unwiderruflich.

(5) Steuer- und etwaige Sozialversicherungsbeiträge führt der Auftragnehmer selbst ab.

(6) Mit der Zahlung der unter Absatz (1), (2) dieses Paragraphen genannten Vergütungs- und Auslagenbestandteile sind sämtliche Ansprüche des Auftragnehmers abgegolten, gleichgültig auf welchem Rechtsgrund sie beruhen mögen.

§ 4 Aktionsequipment/-zubehör/-ware

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Aktionsequipment und -zubehör, das er vom Auftraggeber im Rahmen des Auftrages erhalten hat, sorgfältigst zu behandeln und unmittelbar nach Beendigung des Auftrages vollständig an den Auftraggeber zurückzugeben. Der Auftragnehmer darf Aktionsware nur zu Zwecken der Auftragserfüllung verwenden. Nicht benötigte Aktionsware ist dem Auftraggeber zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht am Aktionsequipment/-zubehör bzw. an der Aktionsware des Auftraggebers steht dem Auftragnehmer nicht zu.

§ 5 Geheimhaltung

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, sämtliche Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie sonstige geschäftliche oder betriebliche Tatsachen der Auftraggeberin vertraulich zu behandeln. Hierzu gehören insbesondere die Kundenbeziehungen sowie die Lieferantenbeziehungen und vertragliche Abreden mit beiden Gruppen. Die Geheimhaltungsverpflichtung erstreckt sich auch über die Laufzeit dieses Vertrages hinaus.

§ 6 Kundenschutzklausel

(1) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nach Vertragsende, über einen Zeitraum von einem Jahr, keine unmittelbaren oder mittelbaren Geschäfte mit den Kunden der Auftraggeberin zu tätigen oder Dritte hierbei zu unterstützen, für die der Auftragnehmer zuvor im Auftrag der Auftraggeberin tätig gewesen ist. Diese Kundenschutzklausel gilt auch für alle geschäftsvorbereitenden Maßnahmen.

(2) Diese Kundenschutzklausel ergänzt zusätzlich etwaige, bereits bestehende Kundenschutzklauseln zwischen den Parteien.

§ 7 Vertragsstrafe

(1) Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber der Auftraggeberin, für jeden Fall der Verletzung der Geheimhaltungsverpflichtung des § 5, eine Vertragsstrafe in Höhe von EUR ________ unter Ausschluss des Fortsetzungszusammenhangs zu zahlen.

(2) Darüberhinaus verpflichtet sich der Auftragnehmer gegenüber der Auftraggeberin, für jeden Fall der Verletzung der Kundenschutzklausel des § 6, eine Vertragsstrafe pauschal in Höhe von EUR _____ unter Ausschluss des Fortsetzungszusammenhangs zu zahlen.

(3) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, für den Fall der vertragswidrigen Schlechterfüllug oder der Nichterfüllung eines übernommenen Auftrages eine Vertragsstrafe in Höhe von EUR _____ an den Auftraggeber zu zahlen. Das Recht des Auftraggebers, Schadenersatz zu verlangen, bleibt hiervon unberührt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von EUR ______ an den Auftraggeber auch für den Fall der Nichtaufnahme seiner Tätigkeit im Rahmen des erteilten Auftrages.

§ 8 Kündigung

(1) Das Vertragsverhältnis kann von beiden Parteien zum Ende des nächsten Kalendertages gekündigt werden.

(2) Das Recht, aus wichtigem Grund zu kündigen, bleibt unberührt.

§ 9 Verpfändung/Abtretung

Die Verpfändung und Abtretung von Ansprüchen des Auftragnehmers aus dem Vertrag ist ausgeschlossen. Bei Pfändung der Ansprüche des Auftragnehmers durch Dritte ist jener zur Zahlung einer Verwaltungskostenpauschale in Höhe von EUR 35,- pro Einzelfall an den Auftraggeber verpflichtet.

§ 10 Nebenabreden, Schriftform, Gerichtstand

(1) Nebenabreden zu diesem Vertrag sind nicht getroffen. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.

(2) Sofern der Auftragnehmer Kaufmann ist, wird ________ als Gerichtstand vereinbart.

§ 11 Gewerbeanmeldung, Zusicherungen

(1) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den Status als selbständiger Gewerbetreibender durch Einsendung einer Kopie des Gewerbescheins sowie der Steuernummer nachzuweisen.

(2) Der Auftragnehmer ist als selbständiger Gewerbetreibender verpflichtet, für seine Einkünfte aus diesem Vertrag eine ordnungsgemäße Einkommens- und Umsatzsteuererklärung abzugeben und selbst für seine Krankenversicherung zu sorgen.

(3) Der Auftragnehmer sichert zu, zu mehr als 20% seiner Zeit und seines Umsatzes für einen anderen Auftraggeber tätig zu sein.

§ 12 Zurückbehaltungsrecht

Dem Auftraggeber steht ein Zurückbehaltungsrecht für sämtliche Zahlungen bis zur Erfüllung der Nachweispflicht durch den Auftragnehmer zu. Dem Auftraggeber steht ebenfalls ein Zurückbehaltungsrecht für sämtliche Zahlungen bis zur Mitteilung der erteilten Steuernummer zu.

§ 13 Salvatorische Klausel

Im Falle der Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieses Vertrages oder im Fall von Lücken, werden die Vertragsparteien eine der unwirksamen Regelungen bzw. der Gesamtregelung wirtschaftlich möglichst nahekommende, rechtswirksame Ersatz- bzw. Ergänzungsregelung treffen.

________________________

Ort / Datum

________________________ _______________________

Auftraggeberin    Auftragnehmer

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