Befristeter Arbeitsvertrag (Vertretung für Elternzeit oder Mutterschutz)

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Erklärung zu diesem Musterarbeitsvertrag:

Bei diesem Muster handelt es sich um einen befristeten Arbeitsvertrag. Grund der Befristung ist die Abwesenheit einer Mitarbeiterin aufgrund von Elternzeit oder Mutterschutz.

Die Besonderheit dieses Mustervertrages liegt in dem Sonderkündigungsrecht des § 21 Abs. 4 BEEG, das dem Arbeitgeber das Recht einräumt mit einer Frist von mindestens drei Wochen, jedoch frühestens zum Ende der Elternzeit zu kündigen, wenn die Elternzeit ohne Zustimmung des Arbeitgebers vorzeitig endet und die Arbeitnehmerin die vorzeitige Beendigung der Elternzeit mitgeteilt. Allerdings könnte vertraglich auf dieses Sonderkündigungsrecht verzichtet werden.

Allgemeine Informationen zur Befristung erhalten Sie auf dem folgenden Link:

www.luebeckonline.com/mustervertraege/arbeitsrecht/arbeitsvertraege/befristeter-arbeitsvertrag/informationen-zu-befristeten-arbeitsverhaeltnissen.html

Arbeitsvertrag

Zwischen

_______________________ (Name/ Firmierung)

_______________________ (Anschrift)

– Arbeitgeber –

und

_________________________ (Vor- und Nachname)

_________________________ (Anschrift)

– Arbeitnehmerin –

wird folgender Vertrag geschlossen:

§ 1 Beginn und Ort des Arbeitsverhältnisses, Probezeit

(1) Die Arbeitnehmerin wird für die Zeit vom __________ bis __________ als ____________ eingestellt. Das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf dieser Frist, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

(2) Die Einstellung erfolgt zur Vertretung der/des __________, die/ der bis einschließlich __________ die gesetzliche Elternzeit in Anspruch nimmt. Auf das Sonderkündigungsrecht nach § 21 Abs. 4 BEEG wird die Arbeitnehmerin ausdrücklich hingewiesen.

alternativ:

(2) Die Arbeitnehmerin wird für die Zeit des Beschäftigungsverbots/ der Mutterschutzfristen der Mitarbeiterin __________, längstens bis zum Ablauf des __________ eingestellt. Das Beschäftigungsverhältnis endet mit Ablauf des genannten Tages, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

(3) Die Probezeit beträgt ____ Monate.

§ 2 Tätigkeit und Aufgabengebiet

(1) Die Arbeitnehmerin wird als _________ eingestellt.

(2) Der Arbeitgeber hat das Recht, der Arbeitnehmerin eine vergleichbare Tätigkeit zuzuweisen, die ihren Vorkenntnissen entspricht. Ist die Versetzung mit einem dauerhaften Ortswechsel verbunden, bedarf sie der Zustimmung der Arbeitnehmerin.

§ 3 Arbeitszeit

(1) Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche. Beginn und Ende der Arbeitszeit bestimmt der Arbeitgeber. Die Arbeitnehmerin ist verpflichtet, zumutbare Über- und Mehrarbeit zu leisten.

(2) Die Arbeitnehmerin verpflichtet sich, während der Dauer des Arbeitsverhältnisses ihre ganze Arbeitszeit dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

§ 4 Bezüge

(1) Die Arbeitnehmerin erhält eine monatliche Vergütung von EUR _____ (in Worten: _______) brutto. Die Vergütung wird jeweils am Ende des Monats fällig und bargeldlos auf ein von der Arbeitnehmerin zu benennendes Konto gezahlt.

(2) Ein Anspruch auf Vergütung von Überstunden besteht nur, wenn diese vom Arbeitgeber ausdrücklich angeordnet oder von ihm nachträglich genehmigt worden sind, es sei denn, daß die Ableistung der Mehrarbeit aus betrieblichen Gründen zwingend notwendig war und ein vorheriges Einverständnis des Arbeitgebers nicht mehr eingeholt werden konnte. In diesem Falle ist die Arbeitnehmerin verpflichtet, sich Beginn und Ende der zusätzlichen Arbeitszeit durch seinen Vorgesetzten schriftlich bestätigen zu lassen bzw. diese am folgenden Tag der Geschäftsleitung schriftlich anzuzeigen.

(3) Die Zahlung von Gratifikationen, Tantiemen, Prämien und sonstigen Leistungen liegt im freien Ermessen des Arbeitgebers und begründet keinen Rechtsanspruch, auch wenn die Zahlung wiederholt ohne ausdrücklichen Vorbehalt der Freiwilligkeit erfolgte.

(4) Der Arbeitgeber zahlt der Arbeitnehmerin vermögenswirksame Leistungen. Die Arbeitnehmerin erhält die Kosten für ihre RMV-Dauerfahrkarte gegen Vorlage der Belege erstattet.

§ 5 Abtretung und Verpfändung des Arbeitseinkommens

Die Abtretung und die Verpfändung von Vergütungsansprüchen ist ausgeschlossen. Bei Pfändung oder seitens des Arbeitgebers erlaubter Abtretung oder Verpfändung von Vergütungsansprüchen ist der Arbeitgeber berechtigt, den Ersatz für die ent-standenen Kosten von der Arbeitnehmerin zu verlangen.

§ 6 Nebentätigkeit

Die Arbeitnehmerin wird ihre ganze Arbeitskraft dem Unternehmen widmen. Die Übernahme jedweder auf Erwerb gerichteten Nebentätigkeit bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Geschäftsleitung.

§ 7 Urlaub

(1) Die Arbeitnehmerin ...

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