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Befristeter Probearbeitsvertrag

Erklärung zu diesem Muster:

Bei diesem Muster handelt es sich um einen befristeten Arbeitsvertrag. Grund der Befristung ist die Erprobung des Arbeitnehmers. Die Höchstdauer dieses Vertrages liegt bei sechs Monaten.

Zwischen

____________________ (Name/ Firmierung)

____________________ (Anschrift)

- nachfolgend Arbeitgeber genannt -

und

____________________ (Vor- und Nachname)

____________________ (Anschrift)

- nachfolgend Arbeitnehmer genannt -

wird folgender

befristeter Probearbeitsvertrag

geschlossen.

§ 1 Tätigkeit/Beginn des Arbeitsverhältnisses

(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem ________ als _________________ eingestellt. Die Tätigkeit umfasst schwerpunktmäßig folgende Aufgaben:

• ___________________,

• ___________________.

oder

(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem _________als _________________ eingestellt. Zu seinen Aufgaben gehören die in der anliegenden Stellenbeschreibung genannten Aufgaben.

(2) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, im Bedarfsfall auch andere zumutbare Tätigkeiten im Betrieb ohne Änderung der sonstigen Vertragsbedingungen zu übernehmen.

§ 2 Dauer und Beendigung des Arbeitsverhältnisses

(1) Das Probearbeitsverhältnis endet am ________, ohne dass es einer ausdrücklichen Kündigung bedarf, falls nicht vorher die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vereinbart wird. Die Einstellung erfolgt befristet zur Erprobung des Arbeitnehmers.

(2) Während der Befristung ist eine ordentliche Kündigung des Arbeitsvertrages für beide Seiten unter Einhaltung einer Frist von ______ Wochen möglich.

§ 3 Vergütung

(1) Der Arbeitnehmer erhält ein monatliches Brutto-Gehalt in Höhe von _________ EUR, zahlbar nachträglich am letzten Werktag des Monats.

oder

(1) Der Arbeitnehmer wird in Lohngruppe ____ des Tarifvertrages________________, Fallgruppe _______ eingruppiert. Der Lohn berechnet sich wie folgt:

1. Grundlohn,

2. tarifliche Zulage,

3. übertarifliche Zulage.

Die übertarifliche Zulage und die betriebliche Zulage können auf spätere Tariflohnerhöhungen angerechnet werden. Der Arbeitgeber behält sich zudem vor, die Zulagen bei Vorliegen eines sachlichen Grundes (wirtschaftliche Gründe, Gründe in der Leistung oder im Verhalten des Arbeitnehmers) zu widerrufen.

(2) Überstunden werden mit einem Zuschlag von ____ % auf die übliche Vergütung bezahlt.

oder

(2) Es werden folgende Zuschläge zum Gehalt gezahlt:

1. Nachtarbeit _________ EUR,

2. Sonn- und Feiertagsschicht _________ EUR,

3. Überstunden _________ EUR.

oder

(2) Bis zu ____ Überstunden kann der Arbeitnehmer nach Absprache mit dem Arbeitgeber durch Freizeit ausgleichen oder sich vergüten lassen. Darüber hinausgehende Überstunden werden grundsätzlich vergütet. Der Überstundenzuschlag beträgt ___ %.

§ 4 Arbeitszeit

(1) Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ohne Pausen ___ Stunden.

oder

(1) Die tägliche/wöchentliche/monatliche Arbeitszeitdauer richtet sich nach den für den Betrieb geltenden tariflichen und betrieblichen Bestimmungen in der jeweils gültigen Fassung. Sie beträgt zurzeit Stunden täglich/wöchentlich/monatlich.

(2) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, bei Bedarf auf Anordnung des Arbeitgebers bis zu ___ Überstunden pro Woche zu leisten.

§ 5 Urlaub

Der Erholungsurlaub beträgt ___ Arbeitstage im Kalenderjahr. Der Zeitpunkt des Urlaubs ist mit dem Arbeitgeber abzustimmen.

§ 6 Arbeitsverhinderung/Krankheit

(1) Ist der Arbeitnehmer durch Krankheit oder sonstige Ereignisse an der Arbeitsleistung verhindert, so hat er dem Arbeitgeber unverzüglich Mitteilung zu machen und dabei die Gründe der Verhinderung anzugeben.

(2) Eine Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ist außerdem binnen drei Tagen durch eine ärztliche Bescheinigung oder eine entsprechende Mitteilung der Krankenkasse nachzuweisen; dabei ist die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben.

oder

(2) Eine Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ist außerdem am ersten Krankheitstag durch eine ärztliche Bescheinigung oder eine entsprechende Mitteilung der Krankenkasse nachzuweisen; dabei ist die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben.

§ 7 Nebenbeschäftigung

(1) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, vor jeder Aufnahme einer Nebenbeschäftigung den Arbeitgeber zu informieren.

(2) Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses sind alle Nebenbeschäftigungen durch die die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers beeinträchtigt oder schützenswerte Interessen des Arbeitgebers in sonstiger Weise nachteilig berührt werden können, unzulässig.

oder

(2) Nebenbeschäftigungen, welche die Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigen können, dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Arbeitgebers übernommen werden.

§ 8 Verschwiegenheitspflicht

Der Arbeitnehmer verpflichtet sich über alle betrieblichen Vorgänge nach außen hin Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen fort.

§ 9 Ausschlussklausel

Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit diesem in Verbindung stehen, sind innerhalb von 3 Monaten nach Fälligkeit, spätestens jedoch innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Vertragsverhältnisses schriftlich gegenüber der anderen Vertragspartei geltend zu machen. Ansprüche, die nicht innerhalb dieser Frist geltend gemacht werden, sind verfallen. Der Ausschluss gilt nicht, soweit ein Anspruch auf der Haftung wegen Vorsatz beruht.

§ 10 Sondervereinbarungen

(1) Im Übrigen gelten die jeweils für den Betrieb und den Arbeitgeber maßgeblichen Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen.

(2) Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages berühren die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Sie haben nicht die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Die unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen sind so umzudeuten, dass der mit ihnen beabsichtigte wirtschaftliche Zweck erreicht wird. Ist eine Umdeutung nicht möglich, sind die Vertragsschließenden verpflichtet, eine Vereinbarung zu treffen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder nichtigen Bestimmung möglichst nahe kommt.

(3) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt nicht für individuelle Vertragsabreden i. S. v. § 305b BGB mit einem vertretungsbefugten Vertreter des Arbeitgebers. Im Übrigen kann das Formerfordernis nicht durch mündliche Vereinbarung, konkludentes Verhalten oder stillschweigend außer Kraft gesetzt werden.

_____________ , den ________ __________ , den __________

_______________________ ______________________

(Arbeitgeber) (Arbeitnehmer)

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