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Zweckbefristeter Arbeitsvertrag

Erklärung zu diesem Muster: 

Bei diesem Muster handelt es sich um einen befristeten Arbeitsvertrag (mit Sachgrund). Als Grund der Befristung kommt ein Projekt oder die Krankheit eines anderen Mitarbeiters in Betracht. In § 2 Abs. 1 ist daher die richtige Alternative auszuwählen und die anderen beiden Alternativen sind zu streichen.

Zwischen

____________________ (Name/ Firmierung)

____________________ (Anschrift)

- nachfolgend Arbeitgeber genannt -

und

_____________________ (Vor- und Nachname)

_____________________ (Anschrift)

- nachfolgend Arbeitnehmer genannt -

wird folgender

befristeter Arbeitsvertrag

geschlossen.

§ 1 Tätigkeit/ Beginn des Arbeitsverhältnisses

(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem _________ als _____________________ eingestellt. Die Tätigkeit umfasst schwerpunktmäßig folgende Aufgaben:

  • ______________________________,
  • ______________________________.

oder

(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem _________ als ____________________ eingestellt. Zu seinen Aufgaben gehören die in der anliegenden Stellenbeschreibung genannten Aufgaben.

(2) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, im Bedarfsfall auch andere zumutbare Tätigkeiten im Betrieb ohne Änderung der sonstigen Vertragsbedingungen zu übernehmen.

§ 2 Dauer und Beendigung des Arbeitsverhältnisses

(1) Das Arbeitsverhältnis ist zweckbefristet auf die Dauer der Arbeiten an dem Projekt _______________, voraussichtlich etwa ____ Jahre. Das Arbeitsverhältnis endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, zwei Wochen nach schriftlicher Anzeige des Projektendes durch den Arbeitgeber.

oder

(1) Das Arbeitsverhältnis ist zweckbefristet auf die Dauer der Arbeiten am Projekt ____________________, voraussichtlich etwa ___ Jahre. Das Arbeitsverhältnis endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, zwei Wochen nach schriftlicher Anzeige des Projektendes durch den Arbeitgeber, spätestens am ____________.

oder

(1) Das Arbeitsverhältnis ist zweckbefristet. Der Arbeitnehmer wird zur Aushilfe als Vertreter für den erkrankten Mitarbeiter eingestellt. Das Arbeitsverhältnis endet zwei Wochen nach arbeitgeberseitiger Mitteilung über die Wiederaufnahme der Arbeit durch Herrn ________________, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

(2) Die ersten _____ Monate gelten als Probezeit. Während dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

(3) Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis von beiden Vertragsparteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende eines Monats oder zum 15. eines Monats gekündigt werden.

§ 3 Vergütung

(1) Der Arbeitnehmer erhält ein monatliches Brutto-Gehalt in Höhe von ___________ EUR, zahlbar nachträglich am letzten Werktag des Monats.

oder

(1) Der Arbeitnehmer erhält während der Probezeit ein monatliches Brutto-Gehalt in Höhe von _____________ EUR, nach Ablauf der Probezeit in Höhe von ____________ EUR.

oder

(1) Der Arbeitnehmer wird in Lohngruppe ________ des Tarifvertrages ______________________, Fallgruppe ______ eingruppiert. Der Lohn berechnet sich wie folgt:

1. Grundlohn,

2. tarifliche Zulage,

3. übertarifliche Zulage.

Die übertarifliche Zulage und die betriebliche Zulage können auf spätere Tariflohnerhöhungen angerechnet werden. Der Arbeitgeber behält sich zudem vor, die Zulagen bei Vorliegen eines sachlichen Grundes (wirtschaftliche Gründe, Gründe in der Leistung oder im Verhalten des Arbeitnehmers) zu widerrufen.

(2) Überstunden werden mit einem Zuschlag von ___ % auf die übliche Vergütung bezahlt.

oder

(2) Es werden folgende Zuschläge zum Gehalt gezahlt:

1. Nachtarbeit _________ EUR,

2. Sonn- und Feiertagsschicht _____________ EUR,

3. Überstunden _______________  EUR.

oder

(2) Bis zu Überstunden kann der Arbeitnehmer nach Absprache mit dem Arbeitgeber durch Freizeit ausgleichen oder sich vergüten lassen. Darüber hinausgehende Überstunden werden grundsätzlich vergütet. Der Überstundenzuschlag beträgt ___ %.

§ 4 Arbeitszeit

(1) Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ohne Pausen ____Stunden.

oder

(1) Die tägliche/ wöchentliche/ monatliche Arbeitszeitdauer richtet sich nach den für den Betrieb geltenden tariflichen und betrieblichen Bestimmungen in der jeweils gültigen Fassung. Sie beträgt zurzeit ____ Stunden täglich/ wöchentlich/ monatlich.

(2) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, bei Bedarf auf Anordnung des Arbeitgebers bis zu ___ Überstunden pro Woche zu leisten.

§ 5 Urlaub

Der Erholungsurlaub beträgt ___ Arbeitstage im Kalenderjahr. Die Lage des Urlaubs ist mit dem Arbeitgeber abzustimmen.

§ 6 Arbeitsverhinderung/ Krankheit

(1) Ist der Arbeitnehmer durch Krankheit oder sonstige Ereignisse an der Arbeitsleistung verhindert, so hat er dem Arbeitgeber unverzüglich Mitteilung zu machen und dabei die Gründe der Verhinderung anzugeben.

(2) Eine Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ist außerdem binnen 3 Tagen durch eine ärztliche Bescheinigung oder eine entsprechende Mitteilung der Krankenkasse nachzuweisen; dabei ist die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben.

oder

(2) Eine Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ist außerdem am ersten Krankheitstag durch eine ärztliche Bescheinigung oder eine entsprechende Mitteilung der Krankenkasse nachzuweisen; dabei ist die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben.

§ 7 Nebenbeschäftigung

(1) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, vor jeder Aufnahme einer Nebenbeschäftigung den Arbeitgeber zu informieren.

(2) Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses sind alle Nebenbeschäftigungen durch die die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers beeinträchtigt oder schützenswerte Interessen des Arbeitgebers in sonstiger Weise nachteilig berührt werden können, unzulässig.

oder

(2) Nebenbeschäftigungen, welche die Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigen können, dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Arbeitgebers übernommen werden.

§ 8 Verschwiegenheitspflicht

Der Arbeitnehmer verpflichtet sich über alle betrieblichen Vorgänge nach außen hin Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen fort.

§ 9 Ausschlussklausel

Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit diesem in Verbindung stehen, sind innerhalb von 3 Monaten nach Fälligkeit, spätestens jedoch innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Vertragsverhältnisses schriftlich gegenüber der anderen Vertragspartei geltend zu machen. Ansprüche, die nicht innerhalb dieser Frist geltend gemacht werden, sind verfallen. Der Ausschluss gilt nicht, soweit ein Anspruch auf der Haftung wegen Vorsatz beruht.

§ 10 Sondervereinbarungen

(1) Im Übrigen gelten die jeweils für den Betrieb und den Arbeitgeber maßgeblichen Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen.

(2) Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages berühren die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Sie haben nicht die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

(3) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt nicht für individuelle Vertragsabreden i. S. v. § 305b BGB mit einem vertretungsbefugten Vertreter des Arbeitgebers. Im Übrigen kann das Formerfordernis nicht durch mündliche Vereinbarung, konkludentes Verhalten oder stillschweigend außer Kraft gesetzt werden.

_____________ , den __________                                       _____________ , den __________

_______________________                                                _______________________

(Arbeitgeber)                                                                (Arbeitnehmer)

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