Vertrag über eine freie Mitarbeit

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Erklärung zu diesem Mustervertrag:

Bei diesem Standardvertrag handelt es sich um einen unbefristeten Vertrag mit einem freien Mitarbeiter. Es gelten zahlreiche Besonderheiten im Gegensatz zu einem Arbeitsvertrag mit einem Angestellten. Insbesondere ist herausgestellt, dass der Auftragnehmer (freier Mitarbeiter) keinen Weisungen unterliegt und bei der Bestimmung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes frei ist.

Zu beachten ist, dass zwar Ziffer 3 des nachfolgenden Muster vorsieht, dass der Auftragnehmer seinen Sozialversicherungspflichten nachzukommen hat, falls eine Scheinselbständigkeit vorliegt. Diese Regelung ändert jedoch nichts daran, dass unter Umständen auch der Auftraggeber Sozialabgaben für die Vergangenheit nachzuzahlen hat.

Zwischen

___________________________________ (Name/ Firmierung)

___________________________________ (Anschrift)

- nachfolgend Auftraggeber genannt -

und

___________________________________ (Vor- und Nachname)

___________________________________ (Anschrift)

- nachfolgend Auftragnehmer genannt -

wird folgender Vertrag geschlossen.

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Der Auftragnehmer wird von dem Auftraggeber mit der Durchführung/Erledigung folgender Aufgaben/Tätigkeiten beauftragt:

  • ________________________________,
  • ________________________________.

(2) Die einzelnen Spezifikationen der Aufgabenstellung gemäß vorstehendem Absatz 1 nach Art, Ziel und Umfang ergeben sich aus den Festlegungen in der Anlage I zu diesem Vertrag.

(3) Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet den Auftrag höchstpersönlich auszuführen. Er kann sich hierzu auch zuverlässiger, mit der erforderlichen fachlichen Qualifikation ausgestatteter Erfüllungsgehilfen bedienen.

§ 2 Weisungsfreiheit

(1) Den erteilten Auftrag führt der Auftragnehmer mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes in eigenunternehmerischer Verantwortung aus. Er unterliegt bei der Durchführung der von ihm übernommenen Aufgaben keinem Weisungs- und Direktionsrecht des Auftraggebers.

(2) Nicht als Weisungen im vorstehenden Sinne gelten jedoch allgemein vom Auftraggeber erlassene Regelungen, die auf seinem Betriebsgelände für jeden Dritten gelten sowie sonstige Vorgaben, die für die Durchführung der Tätigkeit dem Auftragnehmer in allgemeiner Form gegeben werden.

§ 3 Arbeitszeit, Arbeitsort

(1) Der Auftragnehmer unterliegt hinsichtlich seiner Arbeitszeit keinen Beschränkungen oder Auflagen des Auftraggebers. Er wird jedoch die mit dem Auftraggeber vereinbarten Fälligkeitstermine berücksichtigen und einhalten.

oder

(1) Der zeitliche Tätigkeitsumfang des Auftragnehmers ist begrenzt auf maximal ___ Stunden pro Woche.

(2) Der Auftragnehmer ist in der Bestimmung seines Arbeitsortes frei, sofern sich nicht aus der Besonderheit der übernommenen Tätigkeit etwas anderes notwendigerweise ergibt.

(3) Sollte eine Anwesenheit des Auftragnehmers in dem Betrieb/den Geschäftsräumen des Auftraggebers erforderlich sein, so werden sich die Parteien hierüber jeweils mindestens ___ Tage im Voraus informieren und verständigen.

§ 4 Vergütung

(1) Die Beteiligten vereinbaren für die Durchführung des Auftrags ein Stundenhonorar in Höhe von _________ EUR zzgl. der jeweiligen geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Der Auftragnehmer wird die Aufstellung der geleisteten Tätigkeitsstunden der Rechnung gemäß Absatz 2 als Anlage beifügen.

(2) Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber jeweils bis zum _____ eines Monats für den vorhergehenden Monat eine Rechnung übermitteln unter offenen Ausweis der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Der entsprechende Rechnungsbetrag ist vom Auftraggeber innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang ohne Abzüge mit schuldbefreiender Wirkung auf ein vom Auftragnehmer zu benennendes Konto zu überweisen.

(4) Der Auftraggeber erstattet dem Auftragnehmer etwaige im Zusammenhang mit der Vertragserfüllung anfallende erforderliche und nachgewiesene Reisekosten und Reisespesen.

(5) Reisekosten sind spätestens innerhalb von Monaten für den jeweiligen Monat abzurechnen; danach verliert der Auftragnehmer seinen Erstattungsanspruch.

§ 5 Steuern/Sozialversicherung

(1) Allein der Auftragnehmer ist für die Abführung der ihn betreffenden Steuern und Abgaben, gleich aus welchem Rechtsgrund zuständig.

(2) Der Auftraggeber weist den Auftragnehmer darauf hin, dass auf Grund des § 2 Nr. 9 SGB VI eine Rentenversicherungspflicht bestehen kann. Die Abführung etwaiger Rentenversicherungsbeiträge ...

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