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Arbeitsvertrag für Zahnmedizinische Fachangestellte

Zwischen 

Frau Dr. med. dent.

.................

und 

Frau

............

wird folgender Vertrag geschlossen:

§ 1 Arbeitsverhältnis, Probezeit

(1) Die Zahnmedizinische Fachangestellte wird mit Wirkung vom ............... in der Praxis des Arbeitgebers als Zahnmedizinische Fachangestellte eingestellt.

(2) Der Arbeitsvertrag wird bis zum ............... befristet abgeschlossen.

[optional] 

(2) Das Arbeitsverhältnis ist zeitlich unbefristet.

(3) Die ersten sechs Monate gelten als Probezeit. 

§ 2 Art der Tätigkeit

Die zu leistende Tätigkeit richtet sich nach dem geltenden Berufsbild der Zahnmedizinischen Fachangestellten.

§ 3 Pflichten der Zahnmedizinischen Fachangestellten

(1) Die Zahnmedizinische Fachangestellte hat die ihr übertragenen Aufgaben gewissenhaft zu erledigen und ihr Verhalten den besonderen Aufgaben der zahnärztlichen Praxis anzupassen. Die Zahnmedizinische Fachangestellte ist verpflichtet, alle Anordnungen des Arbeitgebers und die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der Berufsgenossenschaft, zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gewissenhaft zu befolgen.

(2) Die Zahnmedizinische Fachangestellte ist insbesondere verpflichtet,

• alle Praxisvorgänge sowie den Personenkreis der Patienten geheim zu halten (§ 203 StGB), und zwar auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses,

• die festgesetzte Arbeitszeit einzuhalten,

• die Praxiseinrichtung und das Arbeitsmaterial nur zu den ihr übertragenen Arbeiten zu verwenden, keinen Missbrauch damit zu treiben und sorglich damit umzugehen,

• auf Sauberkeit und Hygiene in den Praxisräumen zu achten,

• alle im Rahmen der zahnärztlichen Praxis wichtigen Vorkommnissen dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen.

§ 4 Nebentätigkeit

Eine Nebentätigkeit der Zahnmedizinischen Fachangestellten bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung des Arbeitgebers.

§ 5 Arbeitszeit

(1) Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit beträgt 24 Stunden pro Woche an fünf Werktagen.

(2) Beginn, Ende und Aufteilung der Arbeitszeit richten sich unter Berücksichtigung der Sprechstunden und ggf. des Notdienstes, des Bereitschaftsdienstes bzw. der Rufbereitschaft nach den jeweiligen Erfordernissen der Praxis. Eine Änderung der täglichen Arbeitszeitregelung bedarf der Vertragsänderung.

§ 6 Überstunden, Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft

(1) Als Mehrarbeit gelten die über die regelmäßige wöchentliche tarifliche Arbeitszeit hinaus geleisteten Arbeitsstunden. Sie ist in der Regel durch entsprechende Freizeit auszugleichen.

(2) Die Zahnmedizinische Fachangestellte hat sich an den regelmäßigen Notfalldiensten bzw. den angeordneten Bereitschaftsdiensten bzw. der Rufbereitschaft entsprechend den organisatorischen Regelungen der Praxis zu beteiligen.

§ 7 Fernbleiben vom Dienst, Arbeitsunfähigkeit

(1) Persönliche Angelegenheiten hat die Zahnmedizinische Fachangestellte außerhalb der Arbeitszeit zu erledigen. Ein Fernbleiben von der Arbeit ist nur nach vorheriger Zustimmung des Arbeitgebers gestattet. Kann diese Zustimmung den Umständen nach vorher nicht eingeholt werden, so ist der Arbeitgeber ohne schuldhaften Verzug über die Gründe des Fernbleibens zu unterrichten.

(2) Bei nicht genehmigtem Fernbleiben besteht kein Anspruch auf Fortzahlung des Gehaltes.

(3) Arbeitsunfähigkeit ist ohne schuldhaften Verzug anzuzeigen. Bei einer Arbeitsunfähigkeit  hat die Zahnmedizinische Fachangestellte spätestens am darauffolgenden Arbeitstag dem Arbeitgeber eine von einem Arzt ausgestellte Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und ihre voraussichtliche Dauer vorzulegen. 

§ 8 Entgeltfortzahlung

(1) Die Zahnmedizinische Fachangestellte hat bei unverschuldetem Arbeitsversäumnis infolge eines in ihrer Person liegenden Grundes sowie bei durch Unfall verursachter Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Fortzahlung des Gehaltes bis zum Ende der sechsten Woche.

(2) Erlangt die Zahnmedizinische Angestellte infolge einer Verletzung, die zur Arbeitsunfähigkeit führt, Schadensersatzansprüche gegen Dritte, werden diese hiermit an den Arbeitgeber bis zur Höhe der Beiträge abgetreten, die der Arbeitgeber durch die vertraglichen Bestimmungen für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit gewährt. Die Zahnmedizinische Angestellte hat dem Arbeitgeber unverzüglich die zur Geltendmachung der Schadensersatzansprüche erforderlichen Angaben zu machen. 

§ 9 Urlaub

(1) Die Zahnmedizinische Fachangestellte hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Urlaub. Er beträgt 15 Arbeitstage im Kalenderjahr. 

(2) Der Urlaub ist möglichst zusammenhängend zu gewähren und dient ausschließlich der Erholung. Bei der Wahl des Urlaubs hat die Zahnmedizinische Fachangestellte auf die betrieblichen Belange Rücksicht zu nehmen. 

(3) Die Festsetzung erfolgt durch den Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Wünsche der Zahnmedizinischen Fachangestellten. Dringende betriebliche Belange gehen vor.

§ 10 Gehalt

Das Gehalt beträgt monatlich brutto € ............... und wird am 25. des laufenden Kalendermonats ausbezahlt. 

§ 11 Kündigung

(1) Das Arbeitsverhältnis der Zahnmedizinischen Fachangestellten kann mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis

1. 2 Jahre bestanden hat, 1 Monat zum Ende eines Kalendermonats

2. 5 Jahre bestanden hat, 2 Monate zum Ende eines Kalendermonats

3. 8 Jahre bestanden hat, 3 Monate zum Ende eines Kalendermonats

4. 10 Jahre bestanden hat, 4 Monate zum Ende eines Kalendermonats

5. 12 Jahre bestanden hat, 5 Monate zum Ende eines Kalendermonats

6. 15 Jahre bestanden hat, 6 Monate zum Ende eines Kalendermonats

7. 20 Jahre bestanden hat, 7 Monate zum Ende eines Kalendermonats.

(3) Innerhalb der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

(4) Das Recht auf außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund (§ 626 BGB) bleibt unberührt.

(5) Die Kündigung bedarf der Schriftform.

(6) Das Arbeitsverhältnis der Zahnmedizinischen Fachangestellten endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, mit Ablauf des Monats, in dem sie die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht (derzeit 67 Jahre).

(7) Eine verspätet zugegangene Kündigung gilt als Kündigung für den nächstzulässigen Zeitpunkt. Eine fristlose Kündigung gilt vorsorglich auch als fristgemäße Kündigung für den nächstzulässigen Zeitpunkt. 

(8) Der Rücktritt von diesem Vertrag oder seine Kündigung vor Aufnahme der Tätigkeit sind für beide Parteien ausgeschlossen, andernfalls gilt eine Vertragsstrafe in Höhe eines hälftigen Monatsgehaltes als verwirkt.

(9) Der Arbeitgeber ist berechtigt, den Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses, insbesondere einer Kündigung oder nach Abschluss eines Aufhebungsvertrags von der Pflicht zur Arbeitsleistung unter Fortzahlung der Vergütung freizustellen.

§ 12 Abtretung und Verpfändung des Arbeitseinkommens

Die Abtretung und die Verpfändung von Vergütungsansprüchen sind ausgeschlossen. Bei Pfändung oder seitens des Arbeitgebers erlaubter Abtretung oder Verpfändung von Vergütungsansprüchen ist der Arbeitgeber berechtigt, den Ersatz für die entstandenen Kosten von dem Arbeitnehmer zu verlangen.

§ 13 Verfallsfristen

(1) Alle Ansprüche aus dem Anstellungsverhältnis und solche, die mit dem Anstellungsverhältnis in Verbindung stehen, sind innerhalb von 6 Monaten nach Fälligkeit, spätestens jedoch innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Anstellungsverhältnisses, geltend zu machen. Ansprüche, die nicht innerhalb dieser Frist geltend gemacht werden, sind verwirkt.

(2) Lehnt die Gegenseite den Anspruch ab oder erklärt sie sich nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Geltendmachung des Anspruchs, so verfällt dieser, wenn er nicht innerhalb von drei Monaten nach der Ablehnung oder dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird. Dies gilt nicht für Zahlungsansprüche der Zahnmedizinischen Fachangestellten, die während eines Kündigungsprozesses fällig werden und von seinem Ausgang abhängen. Für diese Ansprüche beginnt die Verfallsfrist von drei Monaten nach rechtskräftiger Beendigung des Kündigungsschutzverfahrens.

 § 14 Verschwiegenheitspflicht

Die Zahnmedizinische Fachangestellte  verpflichtet sich, über alle vertraulichen Angelegenheiten und Vorgänge, insbesondere Geschäftsgeheimnisse, die ihr im Rahmen ihrer Tätigkeit bekanntgeworden sind, während der Dauer des Anstellungsvertrages und nach seiner Beendigung Stillschweigen zu bewahren.

§ 15 Sonstiges, Salvatorische Klausel

(1) Änderungen dieses Arbeitsvertrages und zusätzliche Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

(2) Die Unwirksamkeit einer Vertragsbestimmung berührt die Gültigkeit der anderen Vertragsbestimmungen nicht.

............, den ....................

___________________________________ __________________________________

Frau Dr. med. dent. ........... Frau .............

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