Arbeitsvertrag mit einem Vertriebsmitarbeiter mit einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot

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Anstellungsvertrag für einen Vertriebsmitarbeiter

zwischen

..., Adresse,

nachfolgend „Unternehmen“ genannt,

und

..., Adresse,

nachfolgend „Mitarbeiter“ genannt.

§ 1 – Anstellung

Der Mitarbeiter wird ab dem (Datum) als Gebietsrepräsentant beim Unternehmen angestellt.

§ 2 – Gebiet, Aufgaben

1. Dem Mitarbeiter obliegt die Betreuung der Kunden und Interessenten (Händler und Endverbraucher) des im Anhang 1 näher bezeichneten Verkaufsgebietes.

2. Zu den Aufgaben gehören weiterhin die regelmäßige Erstellung von Besuchsberichten, die monatliche bzw. jährliche Forecast-Erstellung nach Vorgabe des Unternehmens.

3. Der Mitarbeiter wird alle Anstrengungen unternehmen, um der Firma laufend neue Kunden zuzuführen. Er verpflichtet sich die Interessen des Unternehmens mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes wahrzunehmen. Der Mitarbeiter wird sein Handeln ausschließlich daran ausrichten das jeweils bestmögliche Ergebnis für das Unternehmen zu erzielen. Er wird insbesondere auch die Zahlungs- und Kreditwürdigkeit der Kunden überwachen und dem Unternehmen alle diesbezüglichen Informationen zuführen und sich im Gefahrenfall für die Interessen des Unternehmens persönlich einsetzen, ohne aber für die Zahlungsfähigkeit der Kunden einstehen zu müssen.

4. Aufträge kommen erst durch Annahme seitens der Firma zustande. Der Mitarbeiter ist nicht berechtigt, irgendwelche bindenden Zusagen zu machen. Er wird den Weisungen der Firma über Verkauf, Liefermöglichkeiten, Lieferzeiten, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen nachkommen.

5. Die Aufgaben bzw. das Verkaufsgebiet können in Absprache mit dem Mitarbeiter jederzeit durch die Geschäftsleitung ergänzt und/oder verändert werden.

§ 3 – Vergütung

1. Der Mitarbeiter erhält ein monatliches Brutto-Gehalt (Fixum) von ... €. Ferner erhält er eine Provisionszahlung auf alle in seinem Verkaufsgebiet getätigten Umsätze, in Höhe von ...% aller Nettoumsätze abzüglich etwaiger Erlösschmälerungen.

2. Ist das Unternehmen gezwungen bei einzelnen Kunden/Aufträgen besondere Zugeständnisse bei den Verkaufspreiskonditionen zu machen, so kann nach Absprache der Provisionssatz im Einzelfall reduziert werden, höchstens jedoch auf die Hälfte.

3. Das Urlaubsgeld beträgt 50% eines monatlichen Bruttogehalts und wird anteilig zum 01.07. und 01.12. eines jeden Jahres ausgezahlt. Bei einer Betriebszugehörigkeit von unter 12 Monaten wird die Höhe der Zahlung anteilig berechnet.

4. Eine Jahresendprämie in Höhe von 50% eines monatlichen Bruttogehalts wird zum 01.12. eines jeden Jahres ausgezahlt. Bei Betriebszugehörigkeit von unter 12 Monaten wird die Höhe der Zahlung anteilig berechnet. Für jeden Krankheitstag des Mitarbeiters in den jeweils zurückliegenden 12 Monaten, für den keine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegt, werden 5% des Betrages abgezogen.

5. Wird das Arbeitsverhältnis im Folgejahr der Zahlung der Jahresendprämie bis zum 31.03. beendet, ist die Jahresendprämie zurück zu zahlen und wird mit der letzten Abrechnung verrechnet.

6. Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge werden nach den gesetzlichen Bestimmungen einbehalten und abgeführt.

§ 4 – Spesen, Dienstfahrzeug etc.

1. Reisekosten für Dienstreisen werden nach den Richtlinien des Unternehmens für Reisekostenvergütung im Rahmen der steuerlichen Vorschriften erstattet. Die Richtlinien sind in der jeweils geltenden Fassung Bestandteil dieses Vertrages.

2. Übernachtungs-, Telefon-, Kraftstoffkosten etc. werden nach Originalbeleg jeweils am Monatsende im Rahmen einer Gesamtabrechnung vom Unternehmen erstattet.

3. Für Dienstreisen stellt das Unternehmen dem Mitarbeiter ein Fahrzeug nach Wahl des Unternehmens zur Verfügung (... oder gleichwertig). Das Fahrzeug darf auch für Privatfahrten genutzt werden, bei Urlaubsreisen sind die Kraftstoffkosten vom Mitarbeiter zu tragen. Für die Überlassung des Dienstfahrzeuges gelten die gesetzlichen Bestimmungen (Versteuerung des geldwerten Vorteils), die vom Mitarbeiter zu tragen sind.

4. Das Unternehmen stellt dem Mitarbeiter für die Ausübung seiner Tätigkeit ein Handy zur Verfügung.

§ 5 – Urlaub

1. Der Mitarbeiter hat Anspruch auf einen Jahresurlaub von 28 Werktagen. Werktage sind alle Tage die weder Sonntage, Samstage oder am Wohnort des Mitarbeiters gesetzliche Feiertage sind.

2. Der Urlaub ist rechtzeitig der Geschäftsleitung einzureichen und unterliegt in der Terminierung und Länge den betrieblichen Bedürfnissen.

3. Resturlaub kann laut Tarifvertrag nur bis zum 31.03. des Folgejahres übertragen werden, wenn dies vor Ablauf des Jahres vom Unternehmen schriftlich genehmigt wird. Eine finanzielle Abgeltung erfolgt nur, wenn der Urlaub aus zwingenden geschäftlichen Gründen auf Wunsch der Firma nicht genommen werden kann.

§ 6 – Krankheit

Der Mitarbeiter ist verpflichtet der Firma jede Dienstverhinderung und ihre voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Im Falle der Erkrankung ist der Mitarbeiter verpflichtet vor Ablauf des 3. Kalendertages nach Beginn ...

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