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Vertrag über ein Abrufarbeitsverhältnis

Erklärung zu diesem Musterarbeitsvertag:

Gem. § 12 Abs.1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) können Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf).

Bei dem nachfolgenden Muster handelt es sich um einen solchen Arbeitsvertrag, der die Mindestinhalte eines Abrufarbeitsverhältnisses (insbesondere zur wöchentlichen Arbeitszeit) enthält.

Zwischen

_______________________ (Name/ Firmierung)

_______________________ (Anschrift)

- nachfolgend Arbeitgeber genannt -

und

Herrn/Frau _____________________ (Vor- und Nachname)

______________________________ (Anschrift)

- nachfolgend Arbeitnehmer genannt -

wird nachfolgende

Vereinbarung über ein Abrufarbeitsverhältnis

getroffen.

§ 1 Tätigkeit, Beginn des Arbeitsverhältnisses

(1) Der Arbeitnehmer wird ab dem _______ als _____________________ eingestellt. Die Tätigkeit umfasst schwerpunktmäßig folgende Aufgaben:

  • _________________________________,
  • _________________________________.

(2) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, seine Arbeitsleistung entsprechend dem betrieblichem Arbeitsanfall zu erbringen. Die Arbeitsleistung wird nach Abruf durch den Arbeitgeber erbracht.

§ 2 Arbeitszeit

(1) Die Festlegung der zeitlichen Lage der Tätigkeit erfolgt durch den Arbeitgeber nach betrieblichem Bedarf.

(2) Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ___ Stunden, wobei jeweils mindestens 3 Stunden zusammenhängend zu arbeiten sind.

(3) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens 4 Tage im Voraus mitzuteilen.

oder

(1-3) Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt ___ Stunden pro Woche. Sie kann je nach betrieblichem Bedarf auf mehrere Wochen ungleichmäßig verteilt werden, jedoch nur so, dass in ___ zusammenhängenden Wochen der Ausgleich erreicht sein muss. Dabei ist der Arbeitnehmer zum Einsatz verpflichtet, wenn ihm die zeitliche Lage und die Dauer der jeweiligen Arbeitszeit mindestens 4 Tage im Voraus mitgeteilt werden. Eine Mindestbeschäftigungszeit von 3 aufeinander folgenden Stunden pro Tag der Arbeitsleistung wird dem Arbeitnehmer zugesagt.

§ 3 Vergütung

(1) Der Arbeitnehmer erhält ein monatliches Brutto-Gehalt in Höhe von __________ EUR, zahlbar nachträglich am letzten Werktag des Monats.

(2) Der Arbeitnehmer erhält ohne Rechtsanspruch eine frei widerrufliche Weihnachtsgratifikation in Höhe eines Monatsgehaltes. Die Gratifikation wird mit dem letzten Gehalt des Jahres ausbezahlt.

(3) Der Arbeitnehmer erhält weiterhin ohne Rechtsanspruch für die Zukunft ein Urlaubsgeld in Höhe von ___________ EUR, auszahlbar mit der Vergütung für den Monat Juni.

§ 4 Urlaub

(1) Der Urlaubsanspruch richtet sich nach den tariflichen und betrieblichen Urlaubsregelungen. Er beträgt zurzeit ___ Arbeitstage im Kalenderjahr bei einem Vollzeitarbeitsverhältnis und steht dem Arbeitnehmer anteilig zu.

(2) Der Zeitpunkt des Urlaubs ist mit dem Arbeitgeber abzustimmen.

§ 5 Arbeitsverhinderung, Krankheit

(1) Ist der Arbeitnehmer durch Krankheit oder sonstige Ereignisse an der Arbeitsleistung verhindert, so hat er dem Arbeitgeber unverzüglich Mitteilung zu machen und dabei die Gründe der Verhinderung anzugeben. Dies gilt auch, wenn der Tag der Erkrankung kein Arbeitstag für den Arbeitnehmer ist.

(2) Eine Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit ist außerdem binnen drei Tagen durch eine ärztliche Bescheinigung oder eine entsprechende Mitteilung der Krankenkasse nachzuweisen; dabei ist die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben.

(3) Im Krankheitsfall wird Entgeltfortzahlung nach den gesetzlichen/ tariflichen Bestimmungen gewährt.

§ 6 Probezeit und Beendigung des Vertrages

(1) Die ersten ___ Monate gelten als Probezeit. Während dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden.

(2) Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von ___ Wochen/ Monaten zum Monatsende/ Quartalsende gekündigt werden.

§ 7 Sondervereinbarungen

(1) Im Übrigen gelten die jeweils für den Betrieb und den Arbeitgeber maßgeblichen Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen.

(2) Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages berühren die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Sie haben nicht die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

(3) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt nicht für individuelle Vertragsabreden i. S. v. § 305b BGB mit einem vertretungsbefugten Vertreter des Arbeitgebers. Im Übrigen

kann das Formerfordernis nicht durch mündliche Vereinbarung, konkludentes Verhalten oder stillschweigend außer Kraft gesetzt werden.

______________, den ________                              __________________, den _________

________________________                                  ________________________

Arbeitgeber                                                                Arbeitnehmer

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