Architektenvertrag

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zwischen

.........................

– nachfolgend Auftraggeber genannt –

und

........................

– nachfolgend Auftragnehmer genannt –

wird folgender Architektenvertrag geschlossen:

§ 1 Vertragsgegenstand

Dieser Vertrag betrifft die kooperative Zusammenarbeit der Vertragsparteien bei der Erbringung von Architektenleistungen für Gebäude, raumbildende Ausbauten und Freianlagen durch den Auftragnehmer nach näherer Maßgabe der in § 2 genannten Vertragsgrundlagen für ................................... (konkrete Beschreibung des Bauvorhabens).

§ 2 Vertragsgrundlagen

(1) Die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien bestimmen sich nach

  • diesem Vertrag,
  • dem Lageplan,
  • dem Leistungs-, Raum- und Nutzungsprogramm,
  • dem Projekthandbuch,
  • dem Zahlungsplan,
  • der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung,
  • den einschlägigen gesetzlichen und behördlichen Vorschriften in der jeweils geltenden Fassung,
  • den Bestimmungen der §§ 631 ff. BGB,
  • allen für die Ausführung anerkannten Regeln der Technik,
  • dem Vertragsterminplan vom .................................. .

(2) Im Falle von Widersprüchen richtet sich die Rangfolge nach der Reihenfolge der Aufzählung der Vertragsgrundlagen in Ziff. 1. Bei Widersprüchen zwischen Text und Plänen gehen textliche Festlegungen vor Plänen.

(3) Weitergehende Vertragsbestandteile sind nicht vereinbart. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers gelten nicht.

§ 3 Leistungen des Auftragnehmers

(1) Der Auftragnehmer hat bei seiner Leistungserbringung die Anforderungen aus dem Leistungs-, Raum- und Nutzungsprogramm zu berücksichtigen.

(2) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche Teilleistungen zu erbringen, die zur Realisierung des in den Vertragsgrundlagen beschriebenen Bauvorhabens notwendig werden, unabhängig davon, ob sie nachfolgend gesondert aufgeführt werden und in der HOAI als Leistungen oder Besondere Leistungen nach Anlage 2 zu § 3 III HOAI enthalten sind. Insbesondere sind die nachfolgenden Leistungen zu erbringen. Soweit nachfolgend Leistungen ausdrücklich ausgeschlossen werden, sind diese für die Realisierung nicht erforderlich oder werden vom Auftraggeber selbst erbracht.

2.6.1 Grundlagenermittlung
Leistungen ...............................................................
Besondere Leistungen ...............................................
Ausgeschlossen sind .................................................

2.6.2 Vorplanung
Leistungen ...............................................................
Besondere Leistungen ...............................................
Ausgeschlossen sind .................................................

2.6.3 Entwurfsplanung

2.6.4 Genehmigungsplanung

2.6.5 Ausführungsplanung

2.6.6 Vorbereitung der Vergabe

2.6.7 Mitwirkung bei der Vergabe

2.6.8 Objektüberwachung

2.6.9 Objektbetreuung und Dokumentation

§ 4 Zusatz- und Änderungsleistungen

(1) Im Rahmen der Grundlagenermittlung ist der Auftragnehmer verpflichtet, ohne besondere Vergütung auch geänderte oder zusätzliche Leistungen zu erbringen, auch nach grds. verschiedenen Anforderungen. Verlangt der Auftraggeber jedoch nach Billigung des vom Auftragnehmer fertig gestellten Konzepts eine völlige Umgestaltung, so dass es nicht mehr dasselbe Planungskonzept ist, hat der Auftragnehmer Anspruch auf erneute Vergütung der Leistungsphase.

(2) Im Rahmen der Vorplanung ist der Auftragnehmer auf Anordnung des Auftraggebers verpflichtet, ohne Vergütung geänderte oder zusätzliche Leistungen in gestalterischer, konstruktiver, funktionaler oder wirtschaftlicher Hinsicht zu erbringen, die nicht solche wesentlichen Änderungen des Volumens oder des Planungskonzepts zur Folge haben, dass die planerische Zielrichtung wesentlich verändert wird. „Wesentlich“ im vorgenannten Sinne sind geänderte oder zusätzliche Leistungen nur dann, wenn eine Überarbeitung einen Leistungsaufwand von 20 % oder mehr der vollständig erbrachten, unveränderten Leistungsphase erfordert. Die zusätzliche Vergütung bestimmt sich dann nach dem Umfang der geänderten oder zusätzlichen Leistung nach folgender Maßgabe: Pro Prozent Überschreitung der Marge von 20 % erhält der Auftragnehmer je 1 % des Honorars der Leistungsphase. Maximal beträgt die Vergütung 30 % der Vergütung dieser Leistungsphase.

Sind die geänderten oder zusätzlichen Leistungen nicht nur wesentlich, sondern beruhen sie auch auf grds. verschiedenen Anforderungen des Auftraggebers, gilt § 10 HOAI entsprechend. Verlangt der Auftraggeber nach Fertigstellung der Vorplanung eine völlige Umgestaltung des gesamten Konzepts, so dass es nicht mehr dasselbe Gebäude/Planungskonzept ist, so hat der Auftragnehmer Anspruch auf eine zusätzliche Vergütung der gesamten Leistungsphase.

(3) Im Rahmen der Entwurfsplanung ist der Auftragnehmer auf Anordnung des Auftraggebers verpflichtet, ohne Vergütung geänderte oder zusätzliche Leistungen in gestalterischer, konstruktiver, funktionaler oder wirtschaftlicher Hinsicht zu erbringen, sofern sie nur noch geringfügige Änderungen des Volumens oder des Planungskonzepts zur Folge haben und sie die planerische Zielrichtung nur noch geringfügig verändern. „Nicht geringfügig“ im vorgenannten Sinne sind geänderte oder zusätzliche Leistungen dann, wenn eine Überarbeitung einen Leistungsaufwand von 5 % oder mehr der vollständig erbrachten, unveränderten Leistungsphase erfordert. Die zusätzliche Vergütung bestimmt sich dann nach dem Umfang der geänderten oder zusätzlichen Leistung nach folgender Maßgabe: Pro Prozent Überschreitung der Marge von 5 % erhält der Auftragnehmer je 1 % des Honorars der Leistungsphase. Maximal beträgt die Vergütung 40 % der Vergütung dieser Leistungsphase.

Sind die geänderten oder zusätzlichen Leistungen nicht nur „mehr als geringfügig“, sondern beruhen sie auch auf grds. verschiedenen Anforderungen des Auftraggebers, gilt § 10 HOAI entsprechend. Verlangt der Auftraggeber nach Fertigstellung der Entwurfsplanung eine völlige Umgestaltung des gesamten Konzepts, so dass es nicht mehr dasselbe Gebäude/Planungskonzept ist, so hat der Auftragnehmer Anspruch auf eine zusätzliche Vergütung der gesamten Leistungsphase.

(4) Geänderte oder zusätzliche Leistungen im Rahmen der Genehmigungsplanung hat der Auftragnehmer auf Anordnung des Auftraggebers auch ohne gesonderte Vergütung zu erbringen. Beruhen die geänderten oder zusätzlichen Leistungen auf Umständen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, erhält er eine zusätzliche Vergütung, wenn diese geänderte oder zusätzliche Leistung einen nicht unwesentlichen Arbeits- und Zeitaufwand verursacht. Das ist dann der Fall, wenn eine Überarbeitung einen Leistungsaufwand von 15 % oder mehr der vollständig erbrachten, unveränderten Leistungsphase erfordert. Die zusätzliche Vergütung bestimmt sich dann nach dem Umfang der geänderten oder zusätzlichen Leistung nach folgender Maßgabe: Pro Prozent Überschreitung der Marge von 15 % erhält der Auftragnehmer je 1 % der Vergütung dieser Phase.

(5) Im Rahmen der Ausführungsplanung ist der Auftragnehmer auf Anordnung des Auftraggebers verpflichtet, ohne Vergütung geänderte oder zusätzliche Leistungen in gestalterischer, konstruktiver, funktionaler oder wirtschaftlicher Hinsicht zu erbringen, sofern sie nur noch geringfügige Änderungen des Volumens oder des Planungskonzepts zur Folge haben und sie die planerische Zielrichtung nur noch geringfügig verändern. „Nicht geringfügig“ im vorgenannten Sinne sind geänderte oder zusätzliche Leistungen dann, wenn eine Überarbeitung einen Leistungsaufwand von 5 % oder mehr der vollständig erbrachten, unveränderten Leistungsphase erfordert. Die zusätzliche Vergütung bestimmt sich dann nach dem Umfang der geänderten oder zusätzlichen Leistung nach folgender Maßgabe: Pro Prozent Überschreitung der Marge von 5 % erhält der Auftragnehmer je 1 % des Honorars der Leistungsphase.

(6) Geänderte oder zusätzliche Leistungen im Rahmen der Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung muss der Auftragnehmer ohne gesonderte Vergütung erbringen. Ordnet der Auftraggeber im Rahmen der Vorbereitung der Vergabe die Aufstellung alternativer Leistungsbeschreibungen für geschlossene Leistungsbereiche an, muss der Auftragnehmer auch diese erbringen und hat dann Anspruch auf Vergütung i.H.v. 50 % des Honorars der Leistungsphase, das anteilig auf die vorangegangene Leistungsbeschreibung des entsprechenden Leistungsbereiches entfällt.

(7) In allen Fällen, in denen der Auftragnehmer nach Maßgabe der Ziff. 1 – 6 eine zusätzliche Vergütung erhält, ist Anspruchsvoraussetzung, dass der Auftragnehmer vor Beginn der geänderten oder zusätzlichen Leistungen schriftlich ankündigt, dass die Anordnung des Auftraggebers eine zusätzliche Vergütung auslöst. Weitere Voraussetzung ist, dass der Auftraggeber daraufhin die zusätzliche Vergütung dem Grunde nach schriftlich bestätigt. Verweigert der Auftraggeber trotz eigener Anordnung und trotz Ankündigung des Auftragnehmers das Anerkenntnis der Vergütung dem Grunde nach, ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, die geänderten oder zusätzlichen Leistungen auszuführen.

§ 5 Termine

(1) Der Auftragnehmer hat die ihm übertragenen Leistungen so rechtzeitig zu erbringen, dass Planung und Durchführung ...

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