Beratervertrag mit Provisionsvereinbarung IT Branche

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Beratungsvertrag

abgeschlossen zwischen

......................................

(nachfolgend „Auftraggeber/in" genannt)

und

......................................

(nachfolgend „Auftragnehmer/in" genannt)

Präambel

„Kurze Beschreibung Unternehmen“

Die Auftragnehmerin verfügt in diesem Geschäftszweig über Kenntnis und Spezialwissen, auf das die Auftraggeberin zurückzugreifen wünscht. Vor diesem Hintergrund schließen die Parteien nachstehenden Vertrag ab.

1. Vertragsgegenstand

1.1. Die Auftragnehmerin wird während der Vertragslaufzeit im Geschäftszweig laut Präambel für spezifische Fragen telefonisch und persönlich zur Verfügung stehen und insbesondere auf den Gebieten der allgemeinen Strategie, der Produktentwicklung und des Business Development die Auftraggeberin beraten und betreuen. Die Vertragsparteien gehen auf Grundlage des Angebotes der Auftragnehmerin Anlage 1 davon aus, dass diese etwa xy Personentage pro Kalendermonat beratend tätig sein wird.

1.2. Die Auftraggeberin sichert zu, dass die Auftragnehmerin für mindestens xy Personentage Aufträge erhält.

Die Auftragnehmerin wird im Bereich der laufenden Kundenbetreuung hinsichtlich bereits bestehender Key-Kunden laut Anlage 2 der Auftraggeberin sowie hinsichtlich der Neukundengewinnung, beides in Deutschland und für sämtliche Leistungen der Auftraggeberin im Geschäftsbereich Archivierung tätig. In beiden Konstellationen tritt die Auftragnehmerin ausschließlich als Vermittlerin, also im Namen und auf Rechnung der Auftraggeberin auf. Klarstellend wird festgehalten, dass der Auftragnehmerin keine bschluss- und Inkassovollmacht eingeräumt wird.

1.3. Die Auftragnehmerin erbringt die vereinbarte Tätigkeit als selbständig Erwerbstätige mit eigenen Betriebsmitteln und übernimmt das Unternehmerrisiko. Die Auftragnehmerin unterliegt hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsort und konkreter Durchführung der Tätigkeit keinen Weisungen der Auftraggeberin. Gegebenenfalls erforderliche behördliche Berechtigungen sind von der Auftragnehmerin selbst vor Beginn der vertragsgegenständlichen Beratungstätigkeit einzuholen. Dies gilt nicht sofern aus sachlichen Gründen eine Termin- und Ortsabstimmung, z.B. für Abstimmungsgespräche oder Kundenkontakte, erforderlich ist.

2. Pflichten der Auftragnehmerin

2.1. Die Auftragnehmerin darf zur Erbringung der nach diesem Vertrag geschuldeten Dienste auch fest angestellte Mitarbeiter einsetzen. Dies gilt jedoch nur für untergeordnete, insbesondere organisatorische oder Sekretariatsleistungen. Im Übrigen sind die Parteien sich einig, dass die Leistungen wesentlich von der Person der Auftragnehmerin, deren Know-how, Erfahrungen und Kontakten abhängen und von dieser persönlich zu entrichten sind. Die Beauftragung von sonstigen Dritten bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin.

2.2. Der Auftragnehmerin ist es gestattet, sich im Geschäftsverkehr als Vertreterin des jeweiligen Unternehmens vorzustellen.

2.3. Die Beratung erfolgt in erster Linie in Textform und fernmündlich durch Fertigung von Schreiben, Vermerken, fachspezifischen Beurteilungen, die Ausarbeitung von Erhebungen (Interviews) sowie Maßnahmen in Richtung Kundenbindung. Diese Leistungen können per E-Mail bzw. per remote ins Intranet der Auftraggeberin erbracht bzw. übermittelt werden. Abgabe- bzw. Ausführungstermine sind zuvor zwischen den Parteien abzustimmen. Hierbei ist Rücksicht zu nehmen auf die jeweilige Terminlage der Auftragnehmerin.

Bei Terminüberschreitungen wird die Auftragnehmerin die Auftraggeberin rechtzeitig informieren und werden einvernehmlich neue Abgabe- und Ausführungstermine festgelegt.

3. Interne Abstimmung/Reporting

3.1. Zur wechselseitigen Abstimmung und Information werden die Parteien mindestens einmal im Quartal, Meetings nach Wahl der Auftraggeberin in den Räumen der Auftraggeberin durchführen. Dabei werden die Parteien insbesondere eine grobe Planung der von der Auftragnehmerin im folgenden Quartal zu erbringenden Leistungen sowie des dafür erforderlichen Zeitaufwandes abstimmen.

3.2. Die Auftragnehmerin hat sich mit der Auftraggeberin zwecks Ermittlung der Durchführbarkeit (Preis, Kapazität usw.) des jeweiligen zu vermittelnden Auftrages laufend abzustimmen.

3.3. Die Auftragnehmerin hat in regelmäßigen Intervallen Statusberichte über den Stand der jeweiligen laufenden Arbeiten bzw. der Kundenbetreuung abzugeben oder Tätigkeitsberichte zu erstellen. Diese Berichte haben die genaue Bezeichnung des jeweiligen Kunden, Datum, zeitlichen Aufwand, konkrete Leistung und Anlass aufzulisten. Wesentliche Abweichungen von den Quartalsplanungen gem. Ziffer 3.1. sind von der Auftragnehmerin jeweils mitzuteilen und mit der Auftraggeberin abzustimmen.

3.4. Die Auftragnehmerin wird die Auftraggeberin darüber hinaus unaufgefordert jederzeit über wesentliche Beobachtungen und Feststellungen hinsichtlich der Marktentwicklung, Kundenkontakten, Wettbewerbern usw. unterrichten.

4. Mitwirkung der Auftraggeberin

4.1. Die Auftraggeberin wird die Auftragnehmerin bei der Ausübung ihrer Tätigkeit unterstützen und ihr erforderliche Unterlagen wie Allgemeine Geschäftsbedingungen, Preislisten, Werbedrucksachen, Bedienungsunterlagen, Prospekte, Kataloge und dergleichen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen und auf dem aktuellen Stand halten. Das gleiche gilt für Visitenkarten, Schreibmaterial und ähnliches entsprechen dem Corporate Design der Auftraggeberin. Der Auftragnehmerin übermittelte Unterlagen bleiben bis zum vertragsgemäßen Verbrauch im Eigentum der Auftragnehmerin.

4.2. Die Auftraggeberin wird der Auftragnehmerin einen Laptop entsprechend den für Mitarbeiter der Auftragnehmerin entsprechenden Standards einschließlich Intranetzugang und interner Emailadresse kostenfrei zur Verfügung stellen.

5. Entgelt

5.1. Für die gemäß den Bestimmungen dieses Vertrages durchgeführten Beratungs- und

Unterstützungsleistungen erhält die Auftragnehmerin ein Entgelt in Höhe von EUR xy / Personentag. Nicht ganztägige Arbeitszeiten werden anteilig berechnet.

5.2. Zusätzlich erhält die Auftragnehmerin für während der Vertragslaufzeit bei bereits bestehenden Kunden direkt gewonnene Geschäfte eine Provision von x % vom jeweiligen Nettoauftragswert. Beispiel: Umsatz mit dem bestehenden Kunden xy zum Datum: y EURO; durch die Aktivitäten der Auftragnehmerin erhöht sich der Umsatz auf z EURO zum Datum. Die Auftragnehmerin hat einen Anspruch von xy EURO Provision bei diesem Kunden. Die Provisionierung erfolgt nur auf die durch die Auftraggeberin erbrachten Kerndienstleistungen. Materialzukäufe und externe Dienstleistungen können nur nach vorheriger Zustimmung der Auftraggeberin provisioniert werden.

5.3. Der Anspruch auf Provision entsteht mit Rechtswirksamkeit des vermittelten Geschäfts und Bezahlung des auf Basis des vermittelten Geschäfts vereinbarten Entgelts durch den Kunden.

5.4. Für jeden direkt gewonnenen Neukunden, den die Auftragnehmerin an die Auftraggeberin vermittelt, erhält die Auftragnehmerin eine Provision in Höhe von x % vom jeweiligen Nettoauftragswert. Der Anspruch auf Provision entsteht mit Rechtswirksamkeit des vermittelten Geschäfts und Bezahlung des auf Basis des vermittelten Geschäfts vereinbarten Entgelts durch den Kunden.

5.5. Soweit die Auftragnehmerin Dauerschuldverhältnisse vermittelt ist die Provision auf Grundlage des Entgelts für die Dauer des jeweiligen Vertrages zu ermitteln. Sind Verträge auf unbestimmte Dauer geschlossen, hat die Auftragnehmerin Anspruch auf Provision auf Grundlage des Entgelts bis zu dem Zeitpunkt zu dem der Kunde erstmalig kündigen kann. Die Provision ist fällig jeweils pro rata temporis entsprechend den Zahlungsterminen des Kunden. Ein Provisionsanspruch für Nachbestellungen, Folgegeschäfte oder Verlängerungen von Verträgen über die Mindestlaufzeit hinaus wird nur gewährt soweit dies ebenfalls von der Auftragnehmerin vermittelt wurden.

5.6. Die Auftragnehmerin hat Anspruch auf Provision, sobald und soweit die Auftraggeberin das Geschäft ausgeführt hat und die Zahlung des Kunden bei der Auftraggeberin eingegangen ist. Bis zur Zahlung durch den Kunden ist der Provisionsanspruch aufschiebend bedingt. Der Provisionsanspruch entfällt oder vermindert sich, wenn feststeht, ...

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