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Beratervertrag

Zwischen

_________

- nachstehend Auftraggeber genannt -
und

__________

- nachstehend Auftragnehmer genannt -

wird folgender Vertrag geschlossen.

§ 1 Gegenstand des Vertrags

Gegenstand dieses Vertrags sind Leistungen für
«Massnahme».

§ 2 Grundlagen des Vertrags

Dem Vertrag liegen zugrunde:
[....]

§ 3 Leistungen des Auftragnehmers

(1) Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer folgende Leistungen:

(2) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen persönlich oder mit hierfür geeignetem Personal seines Büros zu erbringen.

(3) Der Auftragnehmer ist nicht berechtigt, den Auftraggeber gegenüber Dritten, insbesondere gegenüber Presse, Behörden und Unternehmern, zu vertreten.

(4) Der Auftragnehmer darf als Sachwalter des Auftraggebers keine Unternehmer oder Lieferanteninteressen vertreten.

§ 4 Vorzulegende Unterlagen

(1) Papierform
Dem Auftraggeber sind folgende Unterlagen zu übergeben:
• [....]
in [....]-facher Ausfertigung, davon je einmal in kopier-/pausfähiger Ausführung.
Der Auftragnehmer hat die von ihm angefertigten Unterlagen und Pläne als "Ver-
fasser" zu unterzeichnen.

(2) Digitale Form
Dem Auftraggeber sind folgende Daten zu übergeben:
• [....]

§ 5 Fachlich Beteiligte

(1) Folgende Leistungen werden vom Auftraggeber oder anderen fachlich Beteiligten
erbracht:
• [....]
von [....]

§ 6 Termine und Fristen

(1) Für die Leistungen nach § 3 gelten folgende Termine bzw. Fristen:
• [....].

(2) Soweit keine Termine bzw. Fristen vereinbart sind, hat der Auftragnehmer seine
Leistungen so rechtzeitig zu erbringen, dass Planung und Durchführung der Bau-
maßnahme nicht aufgehalten werden.

§ 7 Vergütung und Zahlungen

(1) Der Auftragnehmer erhält für seine Leistungen folgende Vergütung:
(1) Die Leistungen nach [....] werden mit den nachstehenden Stundensätzen
vergütet:
für den Auftragnehmer und Partner
[....] € / Stunde,
für die Mitarbeiter
z. B. Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH), Techniker
[....] € / Stunde,
z. B. Technischer Zeichner
[....] € / Stunde.
Die aufgewendeten Arbeitsstunden sind durch Arbeitsberichte nachzuweisen und vom Auftraggeber zeitnah anerkennen zu lassen.
Die Obergrenze der Vergütung wird auf [....] € festgelegt und darf nur nach vorheriger schriftlicher Abstimmung mit dem Auftraggeber über-
schritten werden.
(2) Die Leistungen nach [....] werden mit pauschal [....] € vergütet.

[....]
7.2 Die Erstattung von Nebenkosten ist ausgeschlossen, soweit nachstehend keine
abweichende Vereinbarung getroffen wird.
Als Nebenkosten werden folgende Nettobeträge erstattet:
7.2.1
Pauschal [....] € / [....] v.H. des Nettohonorars.

Hierin sind auch die Kosten enthalten für:

• Vervielfältigen der Unterlagen,
• Entgelte für Post- und Telekommunikationsdienstleistungen,
• Reisen des Auftragnehmers und seiner Mitarbeiter.
7.2.2 Auf Nachweis folgende Kosten:
[....]
[....] €.
(3) Die Umsatzsteuer ist im Honorar des Auftragnehmers sowie in den Nebenkosten
nicht enthalten. Die Umsatzsteuer ist am Schluss der Rechnung mit dem Steuer-
satz einzusetzen, der zum Zeitpunkt des Entstehens der Steuer, bei Schlussrech-
nungen zum Zeitpunkt des Bewirkens der Leistung gilt.

(4) Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen in Höhe von
95 v. H. der Vergütung für die nachgewiesenen Leistungen einschließlich Umsatz-
steuer gewährt. Abschlagszahlungen sind binnen 18 Werktagen nach Zugang des
prüfbaren Nachweises zu leisten.

(5) Die Schlusszahlung für die übrigen Leistungen wird fällig, wenn der Auftragnehmer sämtliche Leistungen aus diesem Vertrag erfüllt und eine prüfbare Rechnung eingereicht hat. Alle Rechnungen (einschließlich der Nachweise für Nebenkosten) sind im Original
einzureichen.

(6) Im Falle der Überzahlung hat der Auftragnehmer den überzahlten Betrag zu erstatten. Leistet er innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang des Rückforderungsschreibens nicht, befindet er sich mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug und hat Verzugszinsen in Höhe von 8 v.H. über dem Basiszinssatz des § 247 BGB zu zahlen. Auf einen Wegfall der Bereicherung kann sich der Auftragnehmer nicht berufen.

§ 8 Auskunftspflicht des Auftragnehmers

(1) Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber auf Anforderung über seine Leistungen unverzüglich und ohne besondere Vergütung schriftliche Stellungnahmen abzugeben, bis das Rechnungsprüfungsverfahren für die Baumaßnahme für abgeschlossen erklärt ist.

§ 9 Herausgabeanspruch des Auftraggebers

(1) Der Auftragnehmer hat die zur Erfüllung des Vertrags angefertigten Unterlagen -
Pläne oder Zeichnungen als Transparentpausen oder digitale Datenträger - dem
Auftraggeber zu übergeben und ihm das Eigentum daran zu verschaffen. Die dem
Auftragnehmer überlassenen Unterlagen sind dem Auftraggeber spätestens nach
Erfüllung seines Auftrags zurückzugeben. Zurückbehaltungsrechte, die nicht auf
diesem Vertragsverhältnis beruhen, sind ausgeschlossen.

§ 10 Urheberrecht

Soweit urheberrechtliche Leistungen vorliegen, verbleibt das Urheberrecht bei den Beteiligten. Dem Auftraggeber wird die Nutzung übertragen. Veröffentlichungen der Arbeitsergebnisse dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber erfolgen. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Arbeitsergebnisse unter Benennung der beteiligten Urheber zu veröffentlichen.

§ 11 Kündigung

(1) Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag nur aus wichtigem Grund schriftlich kündigen. Einer Kündigungsfrist bedarf es nicht. Ein wichtiger Grund liegt auch vor, wenn die Baumaßnahme nicht durchgeführt oder nicht weitergeführt wird.

(2) Hat der Auftragnehmer den Kündigungsgrund zu vertreten, so sind nur die bis dahin vertragsgemäß erbrachten, in sich abgeschlossenen und nachgewiesenen Leistungen zu vergüten und die für diese nachweisbar entstandenen notwendigen
Nebenkosten zu erstatten. Die Mängel- und Schadenersatzansprüche des Auftraggebers bleiben unberührt.

(3) Bei einer vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses bleiben die Ansprüche der Vertragsparteien aus den §§ 8, 9 und 10 unberührt.

§ 12 Haftung und Verjährung

(1) Die Rechte des Auftraggebers aus Pflichtverletzungen des Auftragnehmers wie
Mängel- und Schadensersatzansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vor-
schriften.

(2) Die Verjährungsfrist von fünf Jahren für die Ansprüche des Auftraggebers beginnt nach Erbringung der letzten vertraglich geschuldeten Leistung.

§ 13 Haftpflichtversicherung des Auftragnehmers

(1) Der Auftragnehmer muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachweisen. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der in
(4) genannten Deckungssummen besteht.

(2) Der Auftragnehmer hat vor dem Nachweis des Versicherungsschutzes keinen Anspruch auf Leistungen des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann Zahlungen vom Nachweis des Fortbestehens des Versicherungsschutzes abhängig machen.

(3) Der Auftragnehmer ist zur unverzüglichen schriftlichen Anzeige verpflichtet, wenn und soweit Deckung in der vereinbarten Höhe nicht mehr besteht. Er ist in diesem Fall verpflichtet, unverzüglich durch Abschluss eines neuen Versicherungsvertrages Deckung in der vereinbarten Höhe für die gesamte Vertragszeit nachzuholen und nachzuweisen.

(4) Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung müssen mindestens
betragen:
• Für Personenschäden
[....] €,
• für sonstige Schäden
[....] €.

§ 14 Erfüllungsort, Streitigkeiten, Schriftform

(1) Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
(2) Bei Streitigkeiten aus dem Vertrag soll der Auftragnehmer zunächst die dem Amt unmittelbar vorgesetzte Behörde anrufen. Streitigkeiten berechtigen den Auftragnehmer nicht, die Arbeiten einzustellen.
(3) Soweit die Voraussetzungen gemäß § 38 der Zivilprozessordnung (ZPO) vorlie-
gen, richtet sich der Gerichtsstand für Streitigkeiten nach dem Sitz der für die Pro-
zessvertretung des Auftraggebers zuständigen Stelle.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform.

§ 15 Ergänzende Vereinbarungen

(1) Der Auftragnehmer hat die anteiligen Kosten am gemeinsamen Bauschild zu tragen.

(2) Als Verantwortliche für die Erbringung der vertraglichen Leistungen werden be-nannt (Name und Qualifikation):[....]

(3) [....]

Auftraggeber:

Auftragnehmer:

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