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Direktorenvertrag einer Limited

Direktorenvertrag

zwischen

der Firma

- im Folgenden kurz Limited genannt -

und

Herrn/Frau

- im Folgenden kurz Direktor genannt -

§ 1 Gegenstand des Vertrages

(1) Herr/Frau wird zum Direktor der Firma bestimmt.

(2) Der Direktor vertritt die Gesellschaft in Einzelvertretung alleine.

(3) Bei seiner Tätigkeit hat der Direktor für die wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Belange der Gesellschaft Sorge zu tragen. Er führt unter Beachtung der Satzung und der gesetzlichen Vorschriften die Geschäfte der Limited nach den Grundsätzen eines ordentlichen Kaufmanns selbständig. Er ist jedoch an Weisungen der Gesellschafter gebunden. Handlungen, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen, bedürfen der vorherigen Zustimmung der Gesellschafter. Diese Einwilligung hat ausdrücklich zu erfolgen; ein Schweigen der Gesellschafter stellt keine wirksame Einwilligung dar.

(4) Der Direktor nimmt die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers im Sinne der arbeits- und sozialrechtlichen Vorschriften wahr.

ergänzend

(5) Der Direktor hat die Verfassung der Gesellschaft und insbesondere die Articles of Assotiation der Gesellschaft zu beachten.

(6) Der Direktor ist verpflichtet, gegenüber den Gesellschaftern in regelmäßigen Abständen über seine Tätigkeit zu berichten.

§ 2 Anstellungsvertrag

(1) Der Direktor ist Angestellter der Limited.

(2) Der Anstellungsvertrag beginnt am und wird für eine Dauer von drei Jahren geschlossen.

oder

(2) Der Anstellungsvertrag beginnt am und wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(3) Der Anstellungsvertrag kann vom Direktor nur zum Geschäftsjahresende gekündigt werden, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten.

oder

(3) Der Anstellungsvertrag kann von beiden Parteien mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum jeweiligen Monatsersten gekündigt werden.

(4) Der Vertrag ist jederzeit aus wichtigem Grund fristlos kündbar. Ein wichtiger Grund für die Kündigung liegt insbesondere dann vor, wenn

• der Direktor gegen das Wettbewerbsverbot verstößt,

• er sich zum Schaden der Gesellschaft ihr gegenüber illoyal verhält,

• der Direktor in Vermögensverfall gerät.

§ 3 Vergütung und Arbeitszeiten

(1) Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden.

(2) Der Direktor ist an bestimmte Arbeitszeiten nicht gebunden. Er erklärt sich bereit, soweit dies aus betrieblichen Gründen erforderlich ist, seine regelmäßige Arbeitszeit auf das Wochenende oder die Zeit nach 20.00 Uhr zu verlegen oder Mehrarbeit zu leisten

(3) Dem Direktor steht ein jährliches festes Gehalt in Höhe von EUR (Summe) zu, welches in monatlichen Raten ausgezahlt wird

oder

(3) Dem Direktor steht ein jährliches Grundgehalt in Höhe von EUR zu, welches in monatlichen Raten von einem Zwölftel, ergänzt um einen erfolgsabhängigen Bonus am Monatsanfang ausgezahlt wird.

(4) Bei Krankheit oder sonstiger Verhinderung bleibt der Gehaltsanspruch bis zur Dauer von 6 Wochen in vollem Umfange bestehen.

(5) Der Direktor hat gegenüber der Limited einen Anspruch auf Erstattung der für die Geschäftsführung erforderlichen und im Einzelfall nachgewiesenen Auslagen (Reisekosten, Übernachtungskosten, sonstige Auslagen).

oder

(5) Der Direktor erhält eine monatliche Pauschale zur Abgeltung der für die Geschäftsführung erforderlichen Auslagen in Höhe von EUR mit der die Auslagen unabhängig von der tatsächlichen Höhe abgegolten sind.

ergänzend

(6) Außerdem hat der Direktor Anspruch auch auf die private Nutzung eines firmeneigenen Kraftwagens der Oberklasse. Daraus sich ergebende geldwerte Vorteile hat der Direktor zu versteuern.

ergänzend

(7) Stirbt der Direktor, so werden seine Bezüge im Sinne von Abs. 2 für die Dauer von sechs Monaten an seinen Ehegatten oder seine Abkömmlinge weitergezahlt.

§ 4 Urlaub, Bonus und Zuschläge

(1) Zuschläge für geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit regelt eine gesonderte Vereinbarung.

oder

(1) Zuschläge für geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit sind in den Articles of Assotiation geregelt.

oder

(1) Für die tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit stehen dem Geschäftsführer neben den in § 4 EStG genannten Bezüge die steuerfreien Zuschlägen gemäß § 3b EStG zu.

oder

(1) Ist der Direktor gleichzeitig Gesellschafter oder mit Gesellschaftern verbunden, erhält er keine Zuschläge für geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit.

(2) Der Direktor erhält weiter einen gewinnabhängigen Bonus. Die Tantieme wird durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgelegt. Bemessungsgrundlage ist das körperschaftsteuerpflichtige Jahresergebnis der Gesellschaft vor Ertragsteuern und vor Abzug der Tantieme etwaiger anderer Direktor. Etwaige Verlustvorträge und die etwaige gewinnerhöhende Auflösung von Rücklagen bleiben außer Ansatz. Etwaige in der Steuerbilanz enthaltene Sonderabschreibungen mindern die Bemessungsgrundlage nicht.

(3) Der Jahresurlaub des Direktors beträgt 30 Arbeitstage.

(4) Den Zeitpunkt des Urlaubs kann der Direktor unter Berücksichtigung der Belange der Limited frei bestimmen.

ergänzend

(5) Soweit der Direktor aufgrund der Geschäftslage der Limited den Urlaub nicht oder nicht ganz nehmen kann, kann der Direktor eine Vergütung in Höhe von % seines Gehaltes (§ 3 Abs. 3 dieses Vertrages) für die Zeit des nicht genommenen Urlaubs verlangen.

ergänzend

(6) Der Urlaubsanspruch verfällt drei Monate nach Ablauf des vorausgegangenen Jahres.

ergänzend

(7) Der Direktor ist berechtigt, im Voraus unter Anrechnung die gewinnabhängige Vergütung (Abs. 3) monatlich bis zu 1.000,00 EUR zu entnehmen.

§ 5 Versicherungen

(1) Die Limited verpflichtet sich, den Direktor gegen Betriebsunfälle einschließlich aller Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb gegen Tod, Invalidität, Körper- und Sachschäden, Verdienstausfall usw. auf ihre Kosten ausreichend zu versichern.

(2) Die Ansprüche aus den Versicherungen stehen dem Direktor zu, im Falle seines Todes seinen Erben.

§ 6 Wettbewerbsklausel

(1) Der Direktor verpflichtet sich, es für die Dauer von 12 Monaten ab Beendigung dieses Anstellungsverhältnisses zu unterlassen, für ein Wettbewerbsunternehmen tätig zu werden, das Produkte herstellt bzw. mit Produkten handelt, die einen wesentlichen Teil des Umsatzes von der Gesellschaft ausmachen. Dieses Wettbewerbsverbot umfasst sämtliche Formen der Tätigkeit, selbständig oder unselbständig, mittelbar oder unmittelbar, auch für fremde Rechnung oder gelegentlich, in Form einer Beteiligung, Unterbeteiligung, stillen Gesellschaft, eines Beratungsverhältnisses, einer Gefälligkeit, und gilt auch für die Gründung eines solchen Wettbewerbsunternehmens oder für den Erwerb von Anteilen davon.

(2) Die Gesellschaft kann jederzeit mit einer Ankündigungsfrist von einem Jahr auf die Einhaltung des Wettbewerbsverbotes verzichten. Die Gesellschaft zahlt dem Direktor für die Dauer des Wettbewerbsverbotes eine Entschädigung von 50% des zuletzt bezogenen Gehaltes. Auf die Entschädigung wird angerechnet, was der Direktor während der Dauer des Wettbewerbsverbotes durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft bezieht, soweit die Einkünfte und die Entschädigung das zuletzt bezogene Monatsgehalt übersteigen würden.

(3) Für jeden Fall eines Verstoßes gegen das Wettbewerbsverbot verpflichtet sich der Direktor, der Gesellschaft eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Monatsgehältern zu zahlen. Bei einem andauernden Wettbewerbsverstoß gilt die Tätigkeit eines Monats als selbständiger Verstoß im Sinne dieser Klausel. Eventuelle Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

§ 7 Schlussbestimmungen

(1) Soweit einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ungültig sein sollten, wird die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbestimmungen hierdurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung ist eine Regelung zu vereinbaren, welche dem Sinn und Zweck der ungültigen Bestimmung wirtschaftlich am nächsten kommt.

(2) Die Aufhebung, Änderung und Ergänzung dieses Anstellungsvertrages bedürfen der Schriftform. Mündliche Vereinbarungen, auch die mündliche Vereinbarung über die Aufhebung der Schriftform, sind nichtig.

(3) Auf das Vertragsverhältnis findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

(4) Erfüllungsort und Gerichtsstand sind .

(5) Während der Dauer der Zusammenarbeit verpflichten sich die Vertragsparteien, alles zu unterlassen, was den Interessen des Vertragspartners schaden könnte.

(6) Anwendbares Recht ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

ergänzend

(7) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der deutschen Zweigstelle der Limited.

ergänzend

(8) Limited und Direktor werden über den Inhalt, Umfang und die Konditionen dieses Vertrages absolutes Stillschweigen bewahren, dies auch nach Beendigung der vertraglichen Zusammenarbeit.

, den

____________________

(Firma) ____________________

(Direktor)

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