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Gesellschaftsvertrag einer slowakischen GmbH

Gesellschaftsvertrag

über Gründung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung

……………………….., s. r. o.

Gesellschaftsvertrag

über Gründung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung

……………………, s.r.o.

abgeschlossen im Sinne des § 105 und ff. des Handelsgesetzbuches zwischen den Gesellschaftern

1. Name: ………………………….

Wohnhaft : ………………………….

Geburtstag : …………………………

2. Name : ………………………….

Sitz: ………………………….

ID.Nr.: ………………………….

eingetragen im Handelsregister des Bezirksgerichts ……….., Abt.: Sa, Einlage Nr.: ………..

im Namen deren handelt der Geschäftsführer ………………

( im Folgenden nur „ Gesellschafter “ genannt )

.

Art. I

Firmenname und Dauer der Gesellschaft

1. Der Firmenname der Gesellschaft lauter …………………, s.r.o. ( im Folgenden nur „ Gesellschaft “ genannt )

.

2. Der Sitz der Gesellschaft ist in……………………………….

Art. II

Gründung der Gesellchaft

1. Die Gesellschaft ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Sinne des § 105 -153 des Handelsgesetzbuches.

2. Geschätzte Kosten der Gesellschaft, welche mit ihrer Gründung und Entstehung zusammenhängen, werden in der Höhe von 1.500,- EUR, eischliesslich der Übersetzungen von den Unterlagen in die deutsche Sprache festgesetzt.

3. Im Zusammenhang mit der Gründung der Gesellschaft werden keine Begünstigungen den Personen eingeräumt, die sich an der Gründung der Gesellschaft oder an den Tätigkeiten, die auf den Erwerb der Berechtigung der Gesellschaft zu ihrer Tätigkeit gerichtet sind, beteiligt haben.

Art. III

Dauer der Gesellschaft

1. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Zeitdauer errichtet und entsteht mit dem Tage ihrer Eintragung in das Handelsregister. Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr.

2. In dem Zeitraum bis der Entstehung der Gesellschaft handlen in ihrem Namen in allen Sachen, die mit der Gründung und der Entstehung der Gesellschaft zusammenhängen, die Gesellchafter.

Art. IV

Gegenstand des Unternehmens

Der Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist folgender / zum Beispiel genannt :/

• Kauf von Waren zum Zweck ihres Verkaufs an Endabnehmer (Kleinhandel);

• Kauf von Waren zum Zweck ihres Verkaufs an andere Gewerbetreibenden(Großhandel);

• Beratung im Umfang des Geschäfts und der Diensten;

• Schulungstätigkeit im Umfang des Unternehmensgegenstandes;

• Vermittlungstätigkeit im Umfang des Unternehmensgegenstandes.

…………………………..

Art. V

Stammkapital und Einlagen der Gesellschafter

1. Die Höhe des Stammkapitals der Gesellschaft beträgt …………,- SKK ( in Worten : ………………….. slowakische Kronen).

2. Das Stammkapital der Gesellschaft ist durch finanzielle Einlage der Gesellschafter gebildet, wobei:

a) die Höhe der Einlage des Gesellschafters ………… ………….,- SKK (in Worten ………………….. slowakische Kronen) beträgt;

b) die Höhe der Einlage des Gesellschafters ………… ………….,- SKK (in Worten ………………….. slowakische Kronen) beträgt.

3. Die Gesellschafter verpflichten sich, die Einlage in ihrer gesamten Höhe vor der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister zu tätigen.

4. Die Gesellschaft haftet für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft mit ihrem Ganze Vermögen. Der Gesellschafter haftet für die Verbindlichkeiten der Gesellschaschaft bis zur Höhe der Summe seiner nicht erbrachten Einlagen, so wie es sich aus der Eintragung in das Handelsregister ergibt.

5. Mit der Verwaltung der eingezahlten Einlagen vor dem Enstehen der Gesellschaft wurde …………beauftragt. Der Einlageverwalter wird die erklärung über die Einbringung der Einlagen gemäss dem § 60 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs ausgeben.

Art. VI

Geschäftsanteile

1. Der Geschäftsanteil stellt die Rechte und Pflichten des Gesellschafters und dessen entsprechende Teilnahme an der Gesellschaft dar. Seine Höhe entspricht dem Verhältnis der Einlage des Gesellschafters zum Stammkapital der Gesellschaft.

2. Die Geschäftsanteile der Gesellschafter an der Gesellschaft wurden gemäss dem Verhältnis der Einlage des Gesellschafters zum Stammkapital der Gesellschaft festgestellt, wobei :

Der Gesellschafter ………….. hat …………… % Anteil an der Gesellschaft

Der Gesellschafter ………….. hat …………… % Anteil an der Gesellschaft

3. Jeder Gesellschafter kann nur einen Geschäftsanteil haben. Sofern der Gesellschafter sich durch eine weitere Einlage beteiligt, erhöht sich sein Geschäftsanteil im Verhältnis entsprechend der Höhe der weiteren Einlage.

4. Der Geschäftsanteil kann mehreren Personen zustehen. Ihre Rechte aus diesem Geschäftsanteil können diese Personen nur durch einen gemeinsamen Vertreter wahrneh- men.

5. Der Gesellschafter dürft nicht weder seinen Anteil an der Gesellschaft löschen, noch die Rückgabe seines Anteils ersuchen.

6. Falls ein Gesellschafter beabsichtigt, seinen Geschäftsanteil anderweitig zu übertragen, ist er verpflichtet, diesen baldmöglichst den bisherigen Gesellschaftern anzubieten.

Wenn die bisherigen Gesellschafter das Vorkaufsrecht geltend machen, wird der Geschäfts- anteil auf diese für den Preis, der dem Ausgleichsanteil laut Punkt 5 entspricht, übertragen.

7. Wenn die Teilnahme eines Gesellschafters an der Gesellschaft erlischt (durch Ausschluß, Auflösung der Beteiligung durch das Gericht), steht ihm ein Ausgleichsanteil zu. Die Höhe des Ausgleichsanteils wird nach Möglichkeit durch Absprache festgelegt. Wird keine Vereinbarung über die Höhe des Ausgleichsanteils erzielt, muss diese durch einen Sachverständigen in einem Gutachten festgelegt werden. Die Wahl des Sachverständigen wird einvernehmlich getroffen. Die Kosten für den Sachverständigen sowie die Kosten der Verhandlungen zur Festlegung der Höhe des Ausgleichsanteils trägt der Gesellschafter, der aus der Gesellschaft ausscheidet.

8. Die Übertragung des Geschäftsanteils an einen anderen Gesellschafter ist anhand schriftlicher Vereinbarung jederzeit möglich. Die Übertragung des Geschäftsanteils an eine andere Person unterliegt nicht der vorhergehenden Zustimmung der Gesellschafterversammlung.

9. Sofern keiner der Gesellschafter sein Vorkaufsrecht geltend macht, kann der Geschäftsanteil von dem Gesellschafter auf eine dritte Person übertragen werden.

10. Der Vertrag über die Übertragung bedarf der schriftlichen Form und der Erwerber muss darin erklären, daß er dem Gesellschaftervertrag beitritt. Der Vertrag wird gegenüber der Gesellschaft mit dem Tag der Zustellung des Vertrages über die Übertragung zu den Händen des Geschäftsführers wirksam.

Art. VII

Rechte und Pflichten der Gesellschafter

1. Der Gesellschafter hat folgende grundlegende Rechte:

a) an der Leitung und Kontrolle der Tätigkeit der Gesellschaft, in der durch

Rechtsvorschriften und durch diese Gründungsurkunde festgelegte Weise teilzunehmen;

b) sich an der Ergebnissen der Unternehmungstätigkeit der Gesellschaft zu beteiligen.

2. Der Gesellschafter hat folgende grundlegende Pflichten:

a) in der festgelegten Frist seine Einlage, zu der er sich mittels dieser Gründungsurkunde

verpflichtet hat, zu tätigen;

b) jede Handlung zu vermeiden, die die Gesellschaft in ihrer effektiven wirtschaftlichen

Tätigkeit hindert oder die effektive wirtschaftliche Tätigkeit der Gesellschaft erschwert,

oder dem guten Namen der Gesellschaft schädigen oder ihn gefährden könnte;

c) über die Angelegenheiten der Gesellschaft Stillschweigen zu bewahren und das

Geschäftsgeheimnis zu wahren, wobei diese Pflichten auch nach der Auflösung der

Teilnahme des Gesellschafters an der Gesellschaft und auch nach dem Erlöschen der

Gesellschaft andauert.

Art. VIII

Erhöhung des Stammkapitals

1. Falls es sich um neue Geldeinlagen handelt, kann das Stammkapital der Gesellschaft nur dann erhöht werden, wenn die Gesellschafter ihre vorherigen Einlagen im vollen Umfang beglichen haben. Die Erhöhung des Stammkapitals kann jederzeit auch durch Einlagen nicht finanzieller Art (Sacheinlagen) erfolgen.

2. Das Stammkapital kann durch Übernahme weiterer Stammeinlagen oder Erhöhung des Stammkapitals vom Gesellschaftsvermögen erhöht werden.

3. Bei der Erhöhung des Stammkapitals durch Übernahme weiterer Stammeinlagen sind die

jeweiligen Gesellschafter berechtigt, diese vorrangig zu übernehmen und zwar im Verhältnis ihrer Anteile, solange sie keine andere Vereinbarung treffen.

4. Die Gesellschafterversammlung kann nach der Feststellung des Jahresabschlusses beschließen, einen Teil des Gewinns oder anderes Vermögen der Gesellschaft, welches das Stammkapital übersteigt und welches nicht zweckmäßig gebunden ist, zur Erhöhung des Stammkapitals zu benutzen. Damit steigt die Einlagenhöhe jedes Gesellschafters im entsprechenden Verhältnis zu seinen bisherigen Einlagen.

Art. IX

Herabsetzung des Stammkapitals

1. Die Gesellschafter können das Stammkapital um die Einlage jenes Gesellschafters herabsetzen, dessen Beteiligung an der Gesellschaft schon während der Existenz der Gesellschaft erlosch, oder durch Minderung der Einlagenhöhe aller Gesellschafter. Dabei dürfen der Wert des Stammkapitals der Gesellschaft und die Höhe der Einlage eines jeden Gesellschafters nicht den durch Gesetz bestimmten Minimalbetrag unterschreiten.

2. Bei der Herabsetzung des Stammkapitals durch die Herabsetzung der Einlagenhöhe aller Gesellschafter dürfen die prozentuellen Verhältnisse der Geschäftsanteile untereinander nicht geändert werden.

Art. X

Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und zwei oder mehrere Geschäftsführer.

Art. XI

Wirkungsbereich der Gesellschafterversammlung

1. Die Gesellschafterversammlung ist das höchste Organ der Gesellschaft. Zu ihrer auschließlichen Verantwortung gehören die Entscheidungen über :

a) die Genehmigung der Handlungen, die die Gründer vor dem Entstehen der Gesellschaft vorgenommen haben;

b) die Feststellung des Jahresabschlusses;

c) die Gewinnverteilung und Deckung der eventuellen Verluste der Gesellschaft;

d) die Erhöhung oder Herabsetzung des Stammkapitals der Gesellschaft;

e) die Änderungen des Gesellschaftsvertrages;

f) die Herausgabe und Änderungen der Statuten;

g) die Einzahlung der Stammeinlagen und Ausschluß eines Gesellschafters;

h) die Zustimmung zur Übernahme der Verpflichtung auf die neue Einlage (im laut Art.

V Punkt 3 angeführten Falle;)

i) die Bestellung, Abberufung und Entlohnung der Geschäftsführer der Gesellschaft;

j) die Bestellung, Abberufung und Entlohnung der Prokuristen der Gesellschaft

k) die Beurteilung von Konzeptionsfragen der Entwicklung der Gesellschaft;

l) die Auflösung der Gesellschaft oder über ihre Transformation in eine andere

Rechtsform zu entscheiden;

m) die Bestellung des Liquidators der Gesellschaft;

n) die Bestellung des Abschlußprüfers;

o) die Beteiligung an anderen Gesellschaften;

p) die Gründung von Zweigniederlassungen (Filialen);

q) die Gründung von Tochtergesellschaften;

r) die Genehmigung der Geschäftsordnung der Geschäftsführung;

s) die Festlegung der genehmigungspflichtigen Geschäfte;

t )die Zustimmung bzw. Ablehnung der Aufnahme weiterer Gesellschafter.

2. Die Gesellschafterversammlung kann die Entscheidungen über Angelegenheiten, die sonst in die Kompetenz der anderen Organe der Gesellschaft gehören, durch einstimmigen Beschluss aller Gesellschafter im Einzelfall an sich ziehen.

Art. XII

Verhandlung der Gesellschafterversammlung

1. Jeder Gesellschafter hat das Recht, entweder persönlich oder in Vertretung auf Grund einer schriftlichen Vollmacht an der Gesellschafterversammlung teilzunehmen.

2. An der Verhandlung der Gesellschafterversammlung nehmen darüber hinaus die Geschäftsführer der Gesellschaft als auch jene Personen teil, deren Teilnahme die Gesellschafterversammlung genehmigt hat. Zutritt für die Öffentlichkeit ist nicht erlaubt.

3. Die Gesellschafterversammlung wird von dem Geschäftsführer der Gesellschaft mindestens einmal im Jahr, spätestens bis 31. 08. des entsprechenden Jahres einberufen. Der Geschäftsführer der Gesellschaft ist verpflichtet, die Gesellschafterversammlung dann einzuberufen, wenn er feststellt, daß die Gesellschaft ein Drittel des Stammkapitals verloren hat, oder im Falle der Senkung des Reservefonds unter die Hälfte des Wertes im Vergleich zu seiner Höhe am Tage der letzten stattgefundenen Gesellschafterversammlung. Ein weiterer Fall besteht, wenn ein Gesellschafter, dessen Einlage 10% des Stammkapitals übersteigt, die Gesellschafterversammlung einberufen will. Wenn der Geschäftsführer die Gesellschafterversammlung nicht so einberuft, das diese im Laufe eines Monats ab der Zustellung des Antrages des oben genannten Gesellschafters stattfindet, ist der Gesellschafter berechtigt, die Gesellschafterversammlung selbst einzuberufen.

4. Der Termin, Zeitpunkt und Ort der Verhandlung der Gesellschafterversammlung und die Tagesordnung der Verhandlung muß den Gesellschaftern mindestens 15 Tage im voraus durch schriftliche Einladung mitgeteilt werden. Die Einladung wird auf die zuletzt bekannte Anschrift des Gesellschafters durch eingeschriebenen Brief erfolgen. Mit der Zustimmung aller Gesellschafter kann die Gesellschafterversammlung auch anders als in der schriftlichen Form oder ohne die Einhaltung der oben angeführten Frist einberufen und abgehalten werden.

5. Über die Angelegenheiten, welche in die vorgeschlagene Tagesordnung der Gesellschafterversammlung nicht aufgenommen wurden, kann nur bei der Teilnahme und mit der Zustimmung aller Gesellschafter der Gesellschaft beschlossen werden.

6. Die Gesellschafterversammlung ist beschlußfähig, wenn alle Gesellschafter ordnungsgemäß geladen sind und die Gesellschafter anwesend sind, welche zusammen zwei Drittel aller Stimmen besitzen. Ein Beschluß der Gesellschafterversammlung wird angenommen, wenn dafür die Gesellschafter abgestimmt haben, welche zusammen die einfache Mehrheit der Stimmen der anwesenden (oder vertretenen) Gesellschafter haben, solange diese Gründungsurkunde oder eine Rechtsvorschrift kein anderes Mehrheitsverhältnis zwingend bestimmen. Im Falle, der im Art. VIII Punkt 1. Buchst. g) angeführt ist, hat der Gesellschafter über dessen Ausschluß entschieden werden soll, kein Stimmrecht.

7. In den Fällen der Art. VIII Punkt 1. Buchst. a), b), c), d), e), h und l ist die Zustimmung aller Gesellschafter notwendig.

8. Die Beschlüsse werden von der Gesellschafterversammlung durch offene Abstimmung gefaßt.

9. Die Gesellschafter können auch außerhalb der Gesellschafterversammlung Beschlüsse fassen. In solchem Fall wird ein Beschlußvorschlag den Gesellschaftern zur Äußerung mit einer mitgeteilten Frist vorgelegt, in der sie schriftlich Stellung nehmen sollen. Wenn der Gesellschafter in dieser Zeit keine Stellung nimmt, gilt, daß er mit dem Beschlußvorschlag nicht einverstanden ist. Der Geschäftsführer teilt nachher die Ergebnisse der schriftlichen Abstimmung den einzelnen Gesellschaftern mit. Für die Beschlußfassung auf diese Weise ist die Zustimmung aller Gesellschafter erforderlich. Für die schriftliche Form werden für diesen Zweck auch Telegramm-, Telefax-, e-mail und Telexbenachrichtigungen, nach ihrer telefonischen Überprüfung durch den Geschäftsführer der Gesellschaft gehalten.

10. Die Niederschriften aus der Verhandlung der Gesellschafterversammlung, zusammen mit der Einladung und Präsenzliste werden im Archiv der Gesellschaft während der ganzen Zeit ihres Bestehens aufbewahrt, solange gesetzlich keine andere Frist bestimmt wird.

Art. XIII

Die Geschäftsführer der Gesellschaft

1. Die Gesellschaft hat zwei oder mehrere Geschäftsführer. Sie wird nach außen wie folgt vertreten: sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen oder ein Prokurist gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen. Die Geschäftsführer erstellen eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführer, die von der Gesellschafterversammlung zu genehmigen ist. Die Geschäftsführer steuern die Tätigkeit der Gesellschaft und entscheiden über alle Angelegenheiten der Gesellschaft, soweit dies nicht durch die Rechtsvorschriften oder diesen Gesellschaftsvertrag in die Zuständigkeit der Gesellschafterversammlung fällt.

2. Die Geschäftsführer sind als statutares Organ der Gesellschaft berechtigt, im Namen der Gesellschaft in allen Angelegenheiten zu wirken.

3. Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind beim Ausüben ihrer Funktion verpflichtet, sich nach den Beschlüssen der Gesellschafterversammlung zu richten. Die Geschäftsführer sind verpflichtet, in der Führung der Geschäfte immer mit der erforderlichen Sorgfalt vorzugehen und über vertrauliche Informationen und Tatsachen, deren Verraten an Dritte der Gesellschaft einen Schaden verursachen könnte, die Verschwiegenheit einzuhalten. Die Pflicht, Verschwiegenheit einzuhalten, dauert auch nach Beendigung der Ausübung der Funktion als Geschäftsführer. Für ihre Tätigkeit sind sie gegenüber der Gesellschafterversammlung verantwortlich.

4. Die Geschäftsführer haben die Pflicht, die Gesellschafterversammlung bei jeder Verhandlung über ihre Tätigkeit zu unterrichten und mindestens einmal jährlich einen schriftlichen Bericht über die Unternehmenstätigkeit, den Vermögenzustand der Gesellschaft und ihre Geschäftspolitik auszufertigen.

5. Falls die Geschäftsführer der Gesellschaft im Namen der Gesellschaft tätig waren und dabei die Bestimmungen diesen Gesellschaftervertrag oder Rechtsvorschriften verletzt haben, sind diese gegenüber der Gesellschaft für den verursachten Schaden verantwortlich.

6. Die Geschäftsführer sind verpflichtet, über die Gesellschafter ein Verzeichnis zu führen, das insbesondere die Angaben über den Namen des Gesellschafters, seine Anschrift und die Höhe seiner Einlage und des Geschäftsanteils, und Angaben über die Abzahlung der Einlage und Übertragungen und Teilung der Geschäftsanteile beinhaltet.

7. Als erste Geschäftsführer der Gesellschaft wurde Herr , geb. am , Wohnhaft ..... bestellt.

Art. XIV

Konkurrenzverbot

Die Geschäftsführer unterliegen dem Konkurrenzverbot gemäß § 136 Abs. 1 des HGB.

Art. XV

Das Wirtschaften der Gesellschaft

1. Die Gesellschaft zahlt von ihrem Gewinn vorrangig die Steuern und Abgaben.

2. Nach den Abgaben und Steuern wird vorrangig der Reservefonds pflichtgemäß aufgefüllt.

3. Über die Gewinnverwendung entscheidet die Gesellschafterversammlung (Artikel XI Pkt. 1. b ) und c) im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses.

4. Die Auszahlungen, die im Widerspruch zu Pkt. 3. durchgeführt wurden, muss der betreffende Gesellschafter der Gesellschaft zurückgeben. Dafür haften die Geschäftsführer der Gesellschaft, welche mit dieser Auszahlung einverstanden waren.

Art. XVI

Reservefonds

1. Die Gesellschaft bildet einen Reservefonds bei ihrer Entstehung und zwar in der Höhe von 10% aus dem Wert des Stammkapitals.

2. Der Reservefonds wird alljährlich mit der Summe in der Höhe von mindestens 5% aus dem Reingewinn aufgefüllt und das bis die Höhe des Reservefonds 10% des Stammkapitals der Gesellschaft erreicht.

3. Die im Reservefonds gebildeten Mittel können nur zur Deckung der Verluste der Gesellschaft und zur Finanzierung von Maßnahmen verwendet werden, die einen ungünstigen Wirtschaftsverlauf der Gesellschaft überbrücken sollen.

Art. XVII

Erlöschen der Teilnahme an der Gesellschaft und Auflösung der Gesellschaft

1. Die Teilnahme des Gesellschafters an der Gesellschaft erlischt:

a) durch Erlöschen der juristischen Person, die ein Gesellschafter ist und durch Tod der

physischen Person, die ein Gesellschafter ist;

b) durch Übertragung des gesamten Geschäftsanteils an andere Personen;

c) auf andere Weisen, die die Rechtsvorschriften bestimmen.

2. Bei dem Tod einer physischen Person, die ein Gesellschafter ist, haben die übrigen Gesellschafter ein Recht auf Übernahme des Anteils. Im Falle der Inanspruchnahme des Rechts auf Übernahme haben die Erben Anspruch auf einen Ausgleichsanteil in der Höhe gemäß des Art. VI.

Die Gesellschaft erlischt am Tag der Löschung der Gesellschaft im Handelsregister. Diesem geht die Auflösung mit Liquidation oder ohne Liquidation voran. Die Gesellschaft wird aufgelöst durch:

a) Konkurseröffnung oder durch Ablehnung des Konkursantrages mangels Masse;

b) durch Beschluß der Gesellschafterversammlung;

c) durch Gerichtsbeschluß;

d) auf andere Weisen, die die Rechtsvorschriften bestimmen.

Art. XVIII

Unterzeichnung im Namen der Gesellschaft

1. Für die Gesellschaft unterzeichnen zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen oder ein Prokurist gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder zwei Prokuristen gemeinsam.

2. Die Unterzeichnung im Namen der Gesellschaft wird auf die Weise vorgenommen, dass zum gedruckten oder geschriebenen oder gestempelten Firmennamen der Gesellschaft vom Unterzeichnenden seine Unterschrift angebracht wird.

Art. XVIII

Schlußbestimmungen

1. Alle, der Öffentlichkeit bestimmte Mitteilungen und Tatsachen, welche aufgrund gesetzlicher Vorschriften und diesem Gesellschaftsvertrag vorgeschrieben sind, werden in der Zeitschrift “Obchodný vestník” veröffentlicht.

2. Wenn eine der Bestimmungen dieses Vertrages später ihre Wirksamkeit verliert, ist damit die Gültigkeit anderen Bestimmungen nicht getroffen. An Stelle der unwirksamen Bestimmungen wird man solche Regelung anwenden, die, wenn es rechtlich möglich ist, so nah wie möglich dem Sinn und Zweck dieses Vertrages kommt, wenn die Vertragsparteien diese Frage beim Vertragsabschluß in Betracht genommen hätten.

3. Dieser Vertrag wurde in 2 Versionen – in einer slowakischen und in einer deutschen ausgearbeitet, in jeder Version 6 Exemplare, dabei jeder Gesellschafter ein Exemplar erhält und andere Exemplare sind für das Gewerbeamt und das Handelsregister des Bezirksgerichts und Archiv der Gesellschaft bestimmt. Im Falle der Streitigkeiten und Unklarheiten ist die slowakische/deutsche Version entscheidend.

4. Die Gesellschafter erklären, dass sie rechtshähig sind, dass die Willenserklärung freiwillig und ernst abgegeben wurde, mit dem Vertragsinhalt sich bekannt gemacht haben, ihn voll verstehen, anerkennen, dass dieser ihren Willen äussert und zum Zeichen der Übereinstimmung unterzeichnen.

Bratislava, den ………… 2007

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Gesellschafter

/ notariell beglaubigt /

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Gesellschafter

/ notariell beglaubigt /

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