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Stiftungssatzung

Satzung

Präambel

Meine Erfahrungen, die ich im Bereich der ____________ machte, und meine darauf beruhende Überzeugung, dass der nachfolgend genannte Stiftungszweck der Förderung bedarf, haben mich zur Errichtung der ____________
-Stiftung veranlasst. Ich gebe hierdurch der Stiftung nachstehende Satzung.

I. Name, Organisation und Sitz

Die Stiftung führt den Namen ____________-Stiftung. Sie ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in ____________.

II. Stiftungszweck

Zweck der Stiftung sind

–    die Förderung der Wissenschaft und Forschung sowie die Erarbeitung wissenschaftlicher Ergebnisse auf dem Gebiet der ____________,

–    die Aufklärung der Allgemeinheit über das vorgenannte wissenschaftliche Gebiet,

–    die Unterstützung im Sinne des Stiftungszwecks hilfsbedürftiger Personen.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

Der Stiftungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

–    Durchführung und Finanzierung wissenschaftlicher Veranstaltungen,

–    Vergabe und Finanzierung von Forschungsaufträgen, zum Beispiel an
Universitäten,

–    Zurverfügungstellung und Finanzierung von Geräten für Zwecke der Forschung und Ausbildung,

–    Verleihung von Preisen,

–    Information der Bevölkerung und der Fachpresse,

–    Unterstützung Hilfsbedürftiger im Sinne des Stiftungszwecks im Rahmen des § 53 AO.

III. Einschränkungen

Die Stiftung ist selbstlos tätig. Wirtschaftliche Zwecke verfolgt sie lediglich, um ihr Vermögen zu erhalten. Die Stiftung darf keine juristische oder natürliche Person durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigen.

IV. Grundstockvermögen

Das Grundstockvermögen der Stiftung ist in seinem Bestand dauernd und ungeschmälert zu erhalten. Es besteht aus einem Geldbetrag in Höhe von € ____________ sowie einem gegen den Stifter gerichteten Anspruch auf Zahlung eines weiteren Betrags in Höhe von € ____________ im Kalenderjahr ____________.

V. Stiftungsmittel

Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben

1.   aus den Erträgen des Stiftungsvermögens,

2.   aus Zuwendungen, soweit der Zuwendende nicht bestimmt hat, dass die Zuwendung dem Grundstockvermögen zufließen soll.

Sämtliche Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

VI. Stiftungsvorstand

1.   Organ der Stiftung ist der Stiftungsvorstand. Er besteht aus ____________ Mitgliedern. Er hat einen Vorsitzenden sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden.

2.   Die Vorstandsmitglieder einschließlich des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden werden von mir, nach meinem Ableben von meiner Ehefrau berufen. Sofern auch meine Ehefrau verstorben oder an der Wahrnehmung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben verhindert ist, erfolgt die Berufung durch die verbliebenen Vorstandsmitglieder.

Das älteste Vorstandsmitglied gilt als stellvertretender Vorsitzender, sofern ein Stellvertreter nicht bestimmt ist.

3.   Die Amtszeit des Stiftungsvorstands beträgt fünf Jahre. Die erneute Berufung aller oder einzelner Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtszeit ist beliebig oft zulässig. Nach Ablauf der Amtszeit führt der bisherige Vorstand die Geschäfte bis zur Berufung eines neuen Vorstands fort.

4.   Die Mitglieder des Stiftungsvorstands können vor Ablauf der Amtszeit aus wichtigem Grund nach Maßgabe der Ziff. VI. 2. abberufen werden.

5.   Scheidet ein Mitglied des Stiftungsvorstands vor Ablauf seiner Amtszeit aus, wird nach Maßgabe der Ziff. VI. 2. für den Rest der Amtszeit unverzüglich ein Nachfolger berufen.

6.   Die Mitglieder des Stiftungsvorstands sind ehrenamtlich tätig. Anfallende Auslagen werden ersetzt.

7.   Der Stiftungsvorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei seiner Mitglieder. Der Vorsitzende vertritt die Stiftung allein.

VII. Geschäftsgang des Stiftungsvorstands

1.   Der Stiftungsvorstand wird vom Vorsitzenden, bei Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden, nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von drei Wochen zu einer Sitzung einberufen. Sitzungen sind ferner einzuberufen, wenn ein Mitglied dies verlangt.

2.   Der Stiftungsvorstand ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen wurde und mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Abwesende Mitglieder können nur durch dauernde Vertreter vertreten werden, die vom Berufungsberechtigten (Ziff. VI. 2.) bestimmt worden sind.

3.   Der Stiftungsvorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit kein Fall der Ziff. VIII. vorliegt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. seines Stellvertreters.

4.   Beschlüsse können im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden, sofern kein Mitglied widerspricht. Dies gilt nicht für Beschlüsse gemäß Ziff. VIII.

5.   Über die Sitzungen sind Niederschriften zu fertigen, von den anwesenden Mitgliedern zu unterzeichnen und allen, auch abwesenden Mitgliedern, abschriftlich zur Kenntnis zu bringen.

VIII. Satzungsänderungen, Umwandlung und Aufhebung der Stiftung

Beschlüsse über Änderungen der Satzung und Anträge auf Umwandlung (Änderung des Stiftungszwecks) oder Aufhebung der Stiftung dürfen die steuerliche Begünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigen oder aufheben. Die vorgenannten Beschlüsse bedürfen der absoluten Mehrheit der Mitglieder des Vorstands sowie meiner Zustimmung, nach meinem Ableben der Zustimmung meiner Ehefrau. Zu den nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen gefassten Beschlüsse soll die zustände Finanzbehörde Stellung nehmen. Die Beschlüsse sind einschließlich der Stellungnahme der Stiftungsaufsichtsbehörde zuzuleiten. Die Stiftungsaufsichtsbehörde holt die Genehmigung oder Entscheidung der Genehmigungsbehörde ein.

IX. Vermögensanfall

Bei Aufhebung oder Auflösung der Stiftung fällt das Rechtsvermögen an ____________. Dieser hat es unter Beachtung des Stiftungszwecks unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden.

X. Stiftungsaufsicht

Die Stiftung untersteht der Aufsicht von ____________.

XI. Inkrafttreten

Die Stiftungssatzung tritt mit Genehmigung durch das Ministerium für ____________ in Kraft.

____________, den ____________

____________

(Gründer)

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