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Mustersatzung Ausbildungsverein

Präambel

Zur Verbesserung der Ausbildungssituation in der Region XXXXX wird ein Ausbildungsverbund in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins gegründet.

Der Verein hat folgende Satzung:

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen ⿿XXXXXXXX⿿

2. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht XXXXXXXX eingetragen.

3. Der Verein hat den Sitz in XXXXXXXXXX.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck

Der Verein verfolgt ausschlieÿlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Angaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Zweck des Vereins ist es, bei der Förderung der Ausbildungsmöglichkeiten bestehender sowie der Einrichtung weiterer betrieblicher Ausbildungsverhältnisse für junge Menschen mitzuwirken.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

- Werbung für eine Steigerung der Zahl der Ausbildungsplätze bei kommerziellen und nicht-kommerziellen Einrichtungen der Sport- und Fitnessbranche,

- Ausbildung von Auszubildenden und Koordination einer Teilausbildung in den Betrieben der mit dem Ziel, zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen,

- sowie alle direkt und indirekt dem Vereinszweck dienenden Maßnahmen.

Die praktische Ausbildung erfolgt im Grundsatz in den Mitgliedsbetrieben, Verantwortlicher der Ausbildung ist der Verein.

§ 3

Mitgliedschaft

1. Jede natürliche oder juristische Person oder Personengesellschaft kann Mitglied werden.

2. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an den Vorstand zu richten. Über den Aufnahmeantrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

3. Ausbildende Mitglieder im Sinne der Satzung sind Mitglieder, die an der Ausbildung des Vereins mitwirken.

4. Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Willensbildung des Vereins durch Ausübung ihres Antrags- und Stimmrechtes in der Mitgliederversammlung mitzuwirken.

5. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein bei der Durchführung seiner satzungsgemäßen Aufgaben zu unterstützen und die von den zuständigen Organen ordnungsgemäÿ beschlossenen Beiträge und Umlagen fristgerecht zu bezahlen.

§ 4

Finanzen

1. Die Beiträge dienen zur Finanzierung der Ausbildungsvergütungen an die Auszubilden-den einschlieÿlich der Sozialabgaben und der Nebenkosten (Haftpflicht, Berufsgenos-senschaft, Kammergebühren); zur Finanzierung überbetrieblicher Ausbildungsmaßnahmen sowie der allgemeinen Verwaltungskosten.

2. Die Beiträge werden im Voraus für das folgende Geschäftsjahr festgelegt. Die Beiträge sind monatlich zu entrichten. [Die nicht über Beiträge gedeckten Kosten werden durch das Land, das Arbeitsamt, kommunale Zuwendungen und Sponsoren getragen.]

3. Die Höhe der Beiträge kann nicht gegen die Mehrheit der im Auftrag des Vereins aus-bildenden Mitglieder festgesetzt werden.

4. Alle Mitglieder entrichten einen Grundbetrag in einer von der Mitglieder¬versammlung festzusetzenden Höhe. Die ausbildenden Mitglieder entrichten darüber hinaus einen von der Mitgliederversammlung festgesetzten zusätzlichen Beitrag.

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäÿigen Zwecke verwendet werden.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

1. durch Kündigung, und zwar mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Jahresende. Die Kündigung ist solange ausgeschlossen, wie das Mitgliedsunternehmen im Auftrag des Vereins einen Auszubildenden beschäftigt. Die Kündigung ist durch einen einge-schriebenen Brief auszusprechen, und zwar gegenüber dem Vorsitzenden;

2. durch Ausschluss durch den Vorstand, wenn das Mitglied

a) trotz dreifacher, schriftlicher Mahnung mit seinen Beitragsverpflich-

tungen ganz oder teilweise im Rückstand ist oder

b) gegen die Satzung verstoÿen und dadurch die Belange des Vereins

trotz vorheriger Abmahnung gefährdet hat.

Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied ein Widerspruchsrecht zu. Das Widerspruchsrecht ist innerhalb von 4 Wochen nach Zugang des Ausschlussbescheides gegenüber dem Vorsitzen-den des Vorstandes schriftlich geltend zu machen.

Über den Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung, wobei das auszuschließende Mitglied in der Mitgliederversammlung zu hören ist. Die endgültige Entscheidung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit.

Die Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen und Verbindlichkeiten, die vor rechtswirksamer Beendigung der Mitgliedschaft ordnungsgemäß begründet worden sind, entfällt durch die Beendigung der Mitgliedschaft nicht.

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keine Ansprüche auf das Vermögen oder irgendwelche anderen Rechte des Vereins.

§ 6

Organe

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

§ 7

Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt und soll bis spätestens 30. Juni eines jeden Jahres abgehalten sein.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins nach Auffassung des Vorstandes erfordert oder wenn mindestens 25% der Mitglieder deren Einberufung verlangen.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Schriftführer zu erstellen und von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer beziehungsweise Protokollführer zu unterzeichnen.

Sollte der Schriftführer anlässlich einer Mitgliederversammlung nicht anwesend sein, hat die Versammlung einen Protokollführer zu wählen.

Alle Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter unter Mitteilung der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen durch Rundschreiben einberufen und geleitet.

Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

§ 8

Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind alle Aufgaben vorbehalten, die nicht anderen Organen durch die Satzung zugewiesen sind.

Ihr obliegen insbesondere

a) Wahl des Vorstandes

b) Entlastung des Vorstandes

c) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts und des Jahresrechnungsabschlusses

d) Festsetzung der Beiträge

e) Wahl von zwei Rechnungsprüfern

f) Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

§ 9

Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens drei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, und zwar dem Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und Kassenwart (Schriftführer) als zweiten Stellvertreter.

Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende und einer seiner beiden Stellvertreter. Diese vertreten den Verein gemeinsam.

Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung aus dem Kreise der Mitglieder gewählt.

Der Vorstand bestimmt die Aufgabenverteilung. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen. In dringenden Fällen können Beschlüsse durch den Vorsitzenden auf schriftlichem oder fernmündlichem Wege herbeigeführt werden, wenn alle Vorstandsmitglieder mit einem solchen Verfahren einverstanden sind. Die schriftlich oder fernmündlich gefassten Beschlüsse sind allen Vorstandsmitgliedern unverzüglich schrift-lich zu bestätigen.

§ 10

Aufgaben des Vorstandes

1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins, bei der er an die Bestimmungen der Satzung und an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden ist.

2. Der Vorstand ist berechtigt, zur Ausübung der Tätigkeit einen hauptamtlichen Geschäftsführer zu bestellen, Arbeitsverträge abzuschließen und Maßnahmen zu veranlassen, die dem reibungslosen Ablauf und dem Zweck des Vereins dienen.

3. Der Vorstand ist berechtigt, Untervollmachten zu erteilen.

§ 11

Rechnungsprüfer

1. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich zwei ehrenamtliche Rechnungsprüfer, von denen einer ständiger Rechnungsprüfer sein kann. Der andere Rechnungsprüfer kann jeweils nur zwei aufeinanderfolgende Jahre als Rechnungsprüfer tätig sein. Seine Wiederwahl ist nach vierjähriger Pause möglich.

2. Den Rechnungsprüfern obliegt die Prüfung des gesamten Rechnungswesens und des Finanzplanes. Zu diesem Zweck sind alle Buchungsunterlagen und Belege sowie der gesamte Schriftwechsel und sonstige Schriftstücke vorzulegen.

3. Die Rechnungsprüfer sind nur Mitgliedern gegenüber zur Auskunft berechtigt, über das, was sie als Kassenprüfer erfahren haben.

§ 12

Satzungsänderung und Auflösung

Die Mitgliederversammlung kann eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins nur dann beschlieÿen, wenn diese form- und fristgerecht angekündigt waren und mindestens 3/4 der Mitglieder anwesend oder vertreten sind.

Zur Wirksamkeit eines die Satzung ändernden Beschlusses sind 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Grundsätzlich darf die Auflösung dieses Vereins aber nur erfolgen, wenn in den Mitgliedsbetrieben kein Auszubildender mehr beschäftigt ist.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwen-dung des Vermögens, die ebenfalls mit 2/3 Mehrheit der Mitglieder gefasst werden, dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

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