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Kommissionsvertrag Kunstgegenstände

Kommissionsvertrag:

Zwischen

nachfolgend Vertreter genannt

und

Name, Strasse, PLZ, Ort

nachfolgend Künstler genannt,

wird der folgende Kommissionsvertrag geschlossen.

§ 1 Vertragsgegenstand

Der Künstler stellt dem Vertreter die nachfolgend im einzelnen aufgeführten Kunstobjekte zum Verkauf auf Kommissionsbasis für eine Dauer von xx Monaten, längstens jedoch bis zum TT.MM.JJ  zur Verfügung:

Titel des Bildes                Masse             Material                   Mindestpreis in EUR

§ 2 Provision

Bei Verkauf der Objekte innerhalb des genannten Verfügungszeitraums durch den Vertreter erhält der Vertreter eine Provision in Höhe von 20% auf den erzielten Nettopreis des Objektes.

Der Anteil des Künstlers darf hierbei jedoch nicht den angegebenen Mindestpreis für das Objekt unterschreiten, sodass der Künstler bei Verkauf in jedem Fall den Mindestpreis erhält.

Verkauft der Künstler die genannten Objekte innerhalb des Verfügungszeitraums selbst, erhält der Vertreter eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15% auf den erzielten Nettopreis der Objekte, unabhängig davon ob der angegebene Mindestpreis durch den Künstler erzielt wurde.

Nach Ablauf des Verfügungszeitraums kann der Künstler den Verfügungszeitraum verlängern oder die Rücksendung nicht verkaufter Objekte verlangen.

§ 3 Erstattung von Aufwendungen

Die notwendigen Aufwendungen zur Angebotserstellung und Auftragsabwicklung mit dem Käufer obliegen dem Vertreter.

Aufwendungen für Verpackungsmaterial, Versandkosten und Versicherung gehen zu Lasten des Käufers und finden keine Anrechnung auf die Provision des Vertreters oder Anteil des Künstlers.

§ 4 Rechnungstellung

Der Künstler erstellt im Falle eines Verkaufs Rechnungen über die verkauften Objekte an den Vertreter oder berechtigt den Vertreter diese in seinem Namen Selbst zu erstellen. Der Vertreter verpflichtet sich dem Künstler Kopien dieser Rechnungen zur Verfügung zu stellen.

Der Vertreter überweist den erzielten Objektpreis abzüglich der vereinbarten Provision nach Erhalt der Zahlung und Ablauf der Rückgabefrist durch den Käufer auf das folgende Konto des Künstlers: (Bank, Kontonummer, Bankleitzahl).

Der Vertreter legt dem Künstler auf Anforderung entsprechende Rechnungskopien oder Verkaufsnachweise der getätigten Verkäufe vor. Für die einbehaltene Provision erhält der Künstler eine Provisionsabrechnung.

§ 5 Rücktrittsrecht

Sowohl Künstler als auch Vertreter gestehen dem Käufer steht ein 14-tägiges Rücktritts- und Rückgaberecht vom Kauf zu.

Macht der Käufer von diesem Recht Gebrauch, entstehen hieraus für beide Parteien keine Ansprüche, eventuell erhaltene Anzahlungen sind dem Käufer zu erstatten.

§ 6 Gewährleistung

Der Künstler garantiert die Freiheit seiner Arbeiten von Sachmängeln (z.B. ungeeignete Malgründe, fehlerhafter Farbauftrag etc.).

Der Künstler verpflichtet sich im Falle des Auftretens von durch Ihn zu vertretenden Sachmängeln zur kostenlosen Nachbesserung, Ersatz, Wandlung oder Rücknahme des Objektes gegenüber dem Vertreter oder Käufer.

Für die Richtigkeit der Angaben hinsichtlich Echtheit, Herkunft nach Zeit und Ort sowie alle sonstigen Bezeichnungen steht der Künstler ein.

Der Vertreter ist berechtigt, diese Angaben seinen geschäftlichen Ankündigungen aller Art (z. B. Angaben auf dem Preisschild, gesonderte Hinweise an und auf den Gegenständen, Anzeigenwerbung, werbende Angaben im Internet usw.) zugrunde zu legen.

Der Künstler versichert, unbeschränkter Eigentümer der übergebenen Kunstgegenstände zu sein.

§ 7 Freistellungsanspruch und Folgerecht

Der Künstler stellt den Vertreter von allen Gewährleistungsansprüchen des Käufers frei.

Dies gilt nicht für Gewährleistungsansprüche, die der Vertreter zu vertreten hat, insbesondere durch Zusicherungen über die Angaben des Künstlers hinaus oder durch Beschädigungen, die dieser selbst oder durch seine Erfüllungsgehilfen schuldhaft verursacht hat.

Etwaige Ansprüche aus dem Folgerecht des Urhebers (§ 26 UrhG) werden vom Künstler erfüllt, der den Vertreter im Innenverhältnis hiervon freistellt.

§ 8 Schlussbestimmungen

Bei Unwirksamkeit einer oder mehrerer der vorstehenden Bestimmungen soll davon der Bestand des Vertrages nicht berührt werden. Für diesen Fall gilt als vereinbart, was die Parteien angesichts des sonstigen Inhalts des Vertrages vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Regelung gekannt hätten.

Mündliche Vereinbarungen sind nicht getroffen.

Ergänzend gilt das Recht des Kommissionsgeschäftes (§§ 383 ff. HGB) auch dann, wenn nicht beide Parteien Kaufleute sind. Darüber hinaus findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

Für den Künstler                                                   für den Vertreter

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