Verfahren zur Früherkennung

1. Grundsätzliches

2. Operative Frühwarnsysteme

2.1. Kennzahlen und Kennzahlensysteme

Es wird entweder eine einzelne Kennzahl (z.B. der Cash Flow) oder mehrere Kennzahlen zur Beurteilung eines Unternehmens herangezogen. Es kann die Entwicklung im Zeitablauf betrachtet oder der Vergleich mit anderen Unternehmen etwa der gleichen Branche durchgeführt werden.

Ein Nachteil ist neben der Vergangenheitsbezogenheit und der mangelnden strategischen Orientierung auch die Willkürlichkeit der Auswahl und Definition der Kennzahlen. So gibt es z.B. eine Vielzahl von Varianten des Cash-Flow.

2.2. Diskriminanzanalyse

Bei diesem Verfahren werden insolvente und gesunde Unternehmen im Hinblick auf eine Reihe von verschiedenen Bilanzkennzahlen hin untersucht. Man erhält dann die Information, welche der Kennzahlen sich bei den insolventen und den gesunden Unternehmen am deutlichsten unterscheidet und kann diese für die Beurteilung der Insolvenzgefährdung eines einzelnen Unternehmens heranziehen. Die bei den Kennzahlen angeführten Kritikpunkte gelten auch hier.

3. Strategische Frühwarnsysteme

Um die Mängel der operativen Frühwarnsysteme zu vermeiden, wurden die strategisch ausgerichteten Systeme entwickelt. Diese sollen auf die Zukunft gerichtet sein und neben den "harten" Informationen aus den Zahlen auch schwächere Warnzeichen berücksichtigen, die längerfristig eine Bedrohung darstellen könnten.

4. Frühaufklärungssysteme

Während sich die Frühwarnung nur auf das frühzeitige Erkennen negativer Entwicklungen bezieht, ist der Begriff der Frühaufklärung



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