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Merchandisingvertrag

Zwischen

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– Sponsor –

und

________

– Gesponserter –

wird folgender Sponsoringvertrag geschlossen:

Präambel

_____, veranstaltet in der Zeit von ......... bis ........... eine ____ mit dem Namen ____ . Dabei werden Kunstgegenstände jeglicher Art (Bilder, Skulpturen etc.), die mit dem Motto der Ausstellung in Verbindung gebracht werden können, in den Ausstellungsräumen des Gesponserten gezeigt. Als besonderer Anziehungspunkt für die breitere Öffentlichkeit dienen dabei insbesondere die Werke „........“, „..........“, „...........“ und „.........“ der Künstler ......., ......., und ....... . Eine detaillierte Liste der auszustellenden Stücke ist diesem Vertrag als wesentlicher Bestandteil in Anlage 1 beigefügt. Abgesehen von den Urheberrechten der jeweiligen Künstler ist der Gesponserte alleiniger Inhaber aller mit der Ausstellung verbundenen Rechte.

Die ...... („Sponsor“) stellt ......................... her. Ziel der Unterstützung des Gesponserten ist es, ............................. . Grundlage hierfür ist insbesondere die Ausstellung von Werken namhafter Künstler wie der Genannten. Der Sponsor ist Hauptsponsor der Ausstellung.

Dies vorausgeschickt vereinbaren die Vertragsparteien Folgendes:

§ 1
Leistungen des Sponsors

Der Sponsor zahlt dem Gesponserten für die Durchführung der Ausstellung einen Betrag i.H.v. ................. €. Der Betrag wird in ..... gleichgroßen Raten zu je .............. € nebst Umsatzsteuer ausgezahlt. Die erste Rate wird mit Abschluss des Vertrages fällig, die dann folgenden jeweils am 3. Werktag des auf die vorhergehende Ratenzahlung folgenden Monats. Die Zahlungen erfolgen jeweils auf das auf den Namen des Gesponserten lautende Konto bei der ......................-Bank, BLZ ..........., Konto-Nr. .......... . Die Parteien sind sich darüber einig, dass für die Erwähnung des Sponsors in jeglicher Art von Medien keine weiteren Leistungen erbracht werden. Sollte die Ausstellungsdauer über den in der Präambel genannten Zeitraum verlängert werden, treten die Parteien wegen einer weiteren finanziellen Unterstützung durch den Sponsor in erneute Vertragsverhandlungen ein.

§ 2
Gegenleistung des Gesponserten

(1)       Der Gesponserte verpflichtet sich, den Sponsor im Rahmen jeglicher Werbemaßnahmen (Printmedien, Plakatwerbung, Flyer, Hörfunk etc.) für die Ausstellung namentlich und mit dem aus Anlage 2 zu diesem Vertrag ersichtlichen Firmenlogo zu erwähnen. Wo die Erwähnung des Logos (z.B. im Hörfunk) oder des Namens des Sponsors aus technischen Gründen ausscheidet, reicht die namentliche Nennung oder alternativ die Präsentation des Logos aus. Die vorgesehenen Werbemaßnahmen werden mit dem Sponsor im Vorhinein abgestimmt. Daneben steht dem Sponsor die Rückseite der Eintrittskarten komplett für eigene Werbung sowie ein Teil der Vorderseite zum Abdruck des Firmenlogos zur Verfügung. Sowohl in den entsprechenden Begleitheften, die jedem Besucher mit der Eintrittskarte ausgehändigt werden, als auch in dem separat zu erwerbenden Ausstellungskatalog steht dem Sponsor jeweils eine Seite zur werblichen Nutzung kostenlos zur Verfügung.

(2)       Der Gesponserte verpflichtet sich, auf seiner Homepage die Ausstellung betreffend das Logo des Sponsors und einen von da aus zur Homepage des Sponsors führenden Link zu installieren.

(3)       Der Gesponserte versichert, abgesehen von den Urheberrechten der Künstler alleiniger Inhaber der mit der Ausstellung verbundenen Rechte zu sein.

(4)       Der Gesponserte überlässt dem Sponsor ....... Eintrittskarten inkl. entsprechender Begleithefte sowie ...... Ausstellungskataloge zur freien Verfügung. Karten und Kataloge, die der Sponsor nachbestellt, werden ihm mit einem ......%-igen Preisnachlass überlassen. Der Sponsor verpflichtet sich, diese Karten nicht für kommerzielle Zwecke zu nutzen. An einem zwischen den Parteien noch zu vereinbarenden Abend werden die Ausstellungsräume inkl. einer professionellen Führung durch die Ausstellung ausschließlich dem Sponsor und seinen Gästen zur Verfügung gestellt. Der Publikumsverkehr ist in diesem Zeitraum ausgeschlossen. I.R.d. Gestaltung dieses Abends hat der Sponsor das Recht, auf seine Kosten einen Empfang in den Ausstellungsräumen auszurichten.

(5)       Der Gesponserte ist verpflichtet, das zur Verfügung gestellte Geld ausschließlich zu Zwecken der Ausstellung einzusetzen. Nach Ausstellungsende ist er dem Sponsor dementsprechend zur Rechnungslegung verpflichtet.

§ 3
Ausschließlichkeit

Der Sponsor ist Hauptsponsor der Ausstellung. Der Abschluss eines weiteren gleichrangigen Sponsoringvertrages mit einem Dritten als Co-Sponsor ist dem Gesponserten nicht gestattet. Der Gesponserte kann jedoch Nebensponsorverträge abschließen, wobei die dann gewählten Nebensponsoren nicht mit dem Sponsor in Wettbewerb stehen dürfen. Ein entsprechendes Vorgehen ist vor Vertragsabschluss mit dem Sponsor abzustimmen.

§ 4
Wohlverhalten, Geheimhaltung

(1)       Die Parteien verpflichten sich, alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Sponsors oder des Gesponserten in der Öffentlichkeit schaden oder seine Reputation gefährden könnte. Gleiches gilt für alle mit der Ausstellung verbundenen Sachverhalte einschließlich der ausgestellten Gegenstände und ihrer Schöpfer.

(2) Die Regelungen dieses Vertrages unterliegen der Geheimhaltung. Eine Offenlegung der getroffenen Vereinbarungen gegenüber Dritten darf nur nach vorheriger schriftlicher Einwilligung des anderen Vertragspartners erfolgen.

§ 5
Haftung

Der Sponsor sowie seine Vertreter und Erfüllungsgehilfen haften nur im Falle grobfahrlässigen oder vorsätzlichen Verhaltens. Für leicht fahrlässige Pflichtverletzung wird nur insoweit gehaftet, als es sich bei dem Schaden um einen typischerweise und vorhersehbaren Schaden handelt und solche Vertragspflichten betroffen sind, die für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung sind (Kardinalpflichten). In diesem Fall beträgt die Haftungshöchstgrenze ................. €.

Davon unberührt bleibt die Haftung für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Sponsors, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Das Gleiche gilt für Schäden, die vom Produkthaftungsgesetz umfasst werden oder auf arglistigem Verhalten des Sponsors beruhen.

§ 6
Vertragsstrafe, Aufrechnung

Verstößt der Gesponserte gegen eine von ihm in diesem Vertrag übernommenen Verpflichtung, hat er für jede schuldhafte Zuwiderhandlung eine vom Sponsor nach billigem Ermessen festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe (Hamburger Brauch) zu zahlen.

Die Geltendmachung weitergehender Ansprüche z.B. gerichtet auf Schadensersatz, Auskunfterteilung oder fristlose Kündigung des Vertrages bleibt davon unberührt.

Die Aufrechnung gegenüber Forderungen aus diesem Vertrag ist einer Partei nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen erlaubt.

§ 7
In-Kraft-Treten, Laufzeit

Der Vertrag tritt mit Unterzeichnung durch beide Parteien in Kraft, bei nicht gleichzeitiger Unterzeichnung mit der letzten Unterschrift. Seine Laufzeit ist auf die Dauer der Ausstellung beschränkt, ohne dass es nach Beendigung der Ausstellung einer Kündigung durch eine der Parteien bedarf.

§ 8
Kündigung, Rückgewähr von Leistungen

(1)       Den Parteien steht das Recht zu, den Vertrag nach Maßgabe des § 314 BGB aus wichtigem Grund jederzeit außerordentlich zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt u.a. dann vor, wenn mehr als zwei der in der Präambel und Anlage 1 genannten und als „Zugpferde“ der Ausstellung dienenden Kunstwerke nicht in der Ausstellung gezeigt werden können. Das gilt unabhängig davon, ob den Gesponserten hieran ein Verschulden trifft.

(2)       Erfolgt die Kündigung noch vor Eröffnung der Ausstellung und bevor jegliche werbliche Maßnahmen hierfür ergriffen wurde, sind die Parteien zur vollständigen Rückgewähr der empfangenen Leistungen verpflichtet. Sind schon öffentlichkeitswirksame (z.B. werbliche) Maßnahmen durchgeführt, ist der Umfang der vom Gesponserten zurückzugewährenden Leistungen durch Ermittlung des Verhältnisses zwischen Kündigungszeitpunkt und vorgesehener Vertragsdauer zu ermitteln. Die Rückerstattung des überschüssigen Betrages ist innerhalb einer Woche nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsaufforderung durch den Sponsor zu erbringen.

§ 9
Schriftform

Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch, sofern das Schriftformerfordernis aufgehoben werden soll. Nebenabreden wurden nicht getroffen.

§ 10
Anwendbares Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand, salvatorische Klausel

(1) Auf diesen Vertrag findet deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts An-wendung. Ausschließlicher Gerichtsstand ist, soweit rechtlich zulässig, ____.

(2) Mündliche Nebenabreden zu dieser Vereinbarung bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags einschließlich dieser Bestimmung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Die Anlagen zu diesem Vertrag bilden einen integrie-renden Bestandteil desselben.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die-jenige wirksame Bestimmung als vereinbart, welche dem Sinn und Zweck der un-wirksamen oder undurchführbaren Bestimmung in ihrem wirtschaftlichen und rechtli-chen Inhalt in zulässiger Weise am Nächsten kommt. Dasselbe gilt entsprechend, wenn sich bei Durchführung dieses Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke er-gibt.

............................., den ................

......................................................

(Sponsor)

............................., den ................

......................................................

(Gesponserter)

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