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Ausstellungsvertrag

Ausstellungsvertrag

Ausstellungsvertrag zwischen

_______

nachfolgend "Galerie" genannt

und

_______

nachfolgend "Künstler" genannt.

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Die Galerie verpflichtet sich, in der Zeit vom _______ bis _______ in ihren Galerieräumen in _______ eine Ausstellung der Werke des Künstlers durchzuführen und während der üblichen Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.

(2) Die Ausstellung wird aus den aus der Anlage ersichtlichen Werken des Künstlers zusammengestellt.

(3) Soweit eine genaue Bezeichnung der auszustellenden Werke zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht möglich ist, sind die ungefähre Anzahl der auszustellenden Werke, ihre Beschreibung und der Preisrahmen aus der in der Anlage befindlichen Aufstellung ersichtlich. Beide Parteien verpflichten sich, die Aufstellung nach Abs. 2 vor Eröffnung der Ausstellung einvernehmlich zu vervollständigen.

(4) Der Künstler verpflichtet sich, die auszustellenden Werke spätestens bis _______ in einwandfreiem Zustand der Galerie zu übergeben. Er versichert, alleiniger Inhaber sämtlicher Rechte an den auszustellenden Werken zu sein, es sei denn, daß dies in der Aufstellung nach Abs. 2 deutlich kenntlich gemacht ist.

§ 2 Rückgabe- und Abrechnungspflichten

(1) Die Galerie verpflichtet sich, bis zum _______, spätestens bis zum 30. Tage nach Beendigung der Ausstellung, dem Künstler die nicht verkauften Werke zurückzugeben, falls nicht eine längere Kommissionsvereinbarung nach Maßgabe von § 8 Abs. 1 getroffen wird.

(2) Die Galerie verpflichtet sich, spätestens bis zum 30. Tage nach Beendigung der Ausstellung dem Künstler ein Verzeichnis der veräußerten Werke zu übersenden und dem Künstler den ihm nach § 5 Abs. 4 zustehenden Anteil des Verkaufserlöses auf sein Konto Nr. _______ bei der _______ Bank zu zahlen.

(3) Vereinbart die Galerie mit dem Käufer Zahlungsfristen oder Ratenzahlungen über ein Ziel von 30 Tagen hinaus, bedarf eine derartige Vereinbarung der Zustimmung des Künstlers.

§ 3 Transport und Haftung

(1) Den Hintransport der auszustellenden Werke und seine Kosten übernimmt der Künstler.

(2) Den Rücktransport der nicht verkauften ausgestellten Werke übernimmt die Galerie.

(3) Vom Empfang der Werke bis zum Zeitpunkt der Rückgabe an den Künstler bzw. an eine von diesem bestimmte Stelle haftet die Galerie dem Künstler gegenüber für Vorsatz und Fahrlässigkeit für das Abhandenkommen und die Beschädigung von Werken. Veränderungen oder Verschlechterungen der Werke, die durch vertragsgemäßen Gebrauch entstehen, hat die Galerie nicht zu vertreten.

§ 4 Durchführung der Ausstellung

(1) Die Gestaltung der Ausstellung erfolgt durch die Galerie. Dabei soll ein möglichst weitgehendes Einvernehmen mit dem Künstler angestrebt werden.

(2) Verkaufsverhandlungen werden ausschließlich durch die Galerie geführt.

(3) Während der Dauer der Ausstellung ist der Künstler berechtigt, sich zu den Öffnungszeiten in den Ausstellungsräumen aufzuhalten.

§ 5 Verkaufspreise und Provisionen

(1) Die Verkaufspreise werden vom Künstler im Einvernehmen mit der Galerie festgelegt.

(2) Die Verkaufspreise werden auf der Liste der auszustellenden Werke verzeichnet. Sie enthalten die Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(3) Der Künstler gewährleistet die festgelegten Preise und verpflichtet sich, die ausgestellten Werke innerhalb der in § 2 Abs. 1 festgelegten Frist nicht unter diesen Preisen zu verkaufen.

(4) Bei Verkauf eines Werkes steht der Galerie eine Provision in Höhe von _______% des gem. Abs. 2 verzeichneten Nettopreises (Verkaufspreis ohne Mehrwertsteuer) zu. Dieser Betrag ist bei der Abrechnung nach § 2 Abs. 2 in Abzug zu bringen. Zusätzlich erhält die Galerie die auf die Provision entfallende gesetzliche Mehrwertsteuer.

(5) Bei Ankauf eines Werkes durch die Galerie innerhalb der Frist des § 2 Abs. 1 erhält sie einen Nachlaß von _______% des Nettopreises nach Abs. 2 und 4.

(6) Eine pauschale Selbstbeteiligung des Künstlers an den Kosten der Ausstellung ist nicht vorgesehen. Sofern eine Kostenbeteiligung des Künstlers an bestimmten Werbemaßnahmen (§ 6) erfolgen soll, bedarf diese einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Künstler.

§ 6 Werbemaßnahmen

(1) Werbemaßnahmen (z. B. Einladungen, Plakate, Presseanzeigen, Prospekte, Presseerklärungen u. ä.) erfolgen durch die Galerie im Einvernehmen mit dem Künstler.

(2) Die Galerie verpflichtet sich zur Durchführung folgender Werbemaßnahmen auf ihre Kosten:

a) _______

b) _______

(3) Der Künstler willigt darin ein, daß die Galerie ein oder mehrere Werke aus der in § 1 erwähnten Ausstellungsliste im Rahmen der in Abs. 1 aufgeführten Werbemaßnahmen reproduziert und verbreitet.

§ 7 Urheberpersönlichkeitsrechte

Die Galerie wird alle zumutbaren Möglichkeiten ausschöpfen, um den Künstler bei der Durchsetzung seiner Urheberpersönlichkeitsrechte gegenüber dem Erwerber oder Dritten zu unterstützen.

§ 8 Kommissionen

(1) Verbleiben über den Zeitraum der Ausstellung bzw. den in § 2 Abs. 1 geregelten Zeitraum hinaus Werke des Künstlers in der Galerie oder werden andere Werke des Künstlers in Kommission genommen, bedarf es des Abschlusses eines schriftlichen Kommissionsvertrages.

(2) Der Künstler verpflichtet sich, vor und während der Ausstellung sowie innerhalb der in § 2 Abs. 1 vorgesehenen Frist die in dem in § 1 vorgesehenen Verzeichnis als verkäuflich vermerkten Werke nicht ohne Mitwirkung der Galerie anderweitig zu verkaufen. Auch bei einem Verkauf der vorbeschriebenen Werke, der ohne Mitwirkung der Galerie in diesem Zeitraum erfolgt, erhält diese die in § 5 vereinbarte Provision.

(3) Weist die Galerie dem Künstler einen Kaufinteressenten nach und kommt es aufgrund dieses Nachweises zu einem Kaufvertrag über ein nicht in der Ausstellung befindliches Werk des Künstlers, so steht der Galerie eine Provision in Höhe von _______% des Nettoverkaufspreises (§ 5 Abs. 2 und 4) zu.

§ 9 Besondere Abreden

_______

§ 10 Schlußbestimmungen

(1) Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Mündliche Abreden sind nicht getroffen. Bei Abbedingung der Schriftform zur Änderung des Vertrages ist die Schriftform erforderlich.

(2) Ergänzend zu diesem Vertrag gelten die Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des deutschen Urheber- und Verlagsrechts.

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