Managementvertrag

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zwischen

Firma, vertreten durch den Geschäftsführer/in, ...................,

Anschrift

(im folgenden Management genannt)

und

Künstler, vertreten durch ………………..

Anschrift

(im folgenden Künstler genannt)

1. Vertragsgegenstand:

Der Künstler räumt dem Management die Befugnis ein, seine Karriere gegen eine erfolgsbezogene Vergütung nach besten Kräften zu fördern und ihn hierbei weltweit und exklusiv (neben seinem Rechtsanwalt, der ihn allerdings nur in rechtlichen Angelegenheiten vertritt) zu vertreten. Das Management übernimmt insbesondere folgende Pflichten:

• Ganzjähriges Unterhalten eines Managementbüros

• Erstellen einer professionellen Ansprüchen genügenden Präsentationsmappe

• Einrichten und Unterhalten einer Homepage

• Öffentlichkeitsarbeit, Herstellung und Pflege von Kontakten zu den Medien (Presse, Rundfunk,

Fernsehen, Online-Dienste etc.),

• Planung und Koordinierung der Auftritte des Künstlers in der Öffentlichkeit, einschließlich Tourneen,

• Vertretung gegenüber und Zusammenarbeit mit Agenten und anderen Personen und Institutionen (z. B.: Steuerberater, Gläubigem, Schuldnern, Verlegern, Veranstaltern, Agenten, Sponsoren, Schallplattenfirmen),

• Förderung von Schallplatten-, Fernseh-, Film-, Video- und Studioaufnahmen,

• Vermittlung und Aushandeln von Verträgen aller Art, wie zum Beispiel von Verlags- und Tonträgerverträgen,

• Beratung des Künstlers in organisatorischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten,

• Kontrolle der GEMA- und GVL-Abrechnungen, sonstigen Lizenzabrechnungen als auch der Bandabrechnungen von der Plattenfirma

• Abschluß von Vermittlungs- und Konzertverträgen

• Gründung und Betreuung eines Fanclubs.

Eine bestimmte Anzahl von Auftritten pro Jahr, ein bestimmtes Arbeitsvolumen oder ein bestimmter Umsatz wird nicht geschuldet. Der Arbeitseinsatz und -umfang richtet sich nach den jeweiligen Gegebenheiten. Das Management wird dem Künstler vorrangig vor ihren sonstigen Tätigkeiten zu Verfügung stehen. Das Management übt keine Arbeitsvermittlung oder Rechtsberatung aus. Es wird ohne Zustimmung des Künstlers während des Vertragszeitraumes keine weiteren Künstler managen. Dies gilt nur dann nicht, wenn diese Tätigkeit einen geringfügigen Umfang hat und die vorrangigen Interessen des Künstlers nicht berührt werden. Der vorliegende Vertrag ist kein Arbeitsvertrag. Das Management versteuert seine Einnahmen selbst.

2. Laufzeit:

Der Vertrag wird für die Zeit vom ............ bis zum 31.12……. geschlossen. Das Management erhält zwei Optionen von jeweils einem Jahr. Die Optionen sind jeweils innerhalb einer Frist von 3 Monaten vor Ablauf des Vertrages schriftlich auszuüben. Nach Ablauf der Optionen verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann beiderseits mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende schriftlich gekündigt werden.

3. Vollmacht:

Der Künstler ist verpflichtet, dem Management Verhandlungs- und Abschlußvollmachten schriftlich zu erteilen. Die Vollmacht umfasst das Recht, Untervollmachten zu erteilen und berechtigt zur außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung sowie zum Einzug von Forderungen. Ohne schriftliche Zustimmung des Künstlers darf das Management nicht mehr als 5.000,00 Euro jährlich zu Lasten des Künstlers aufwenden.

Das Management hat den Künstler vor Abschluss von wesentlichen Verträgen zu informieren. Von abgeschlossenen Verträgen wird das Management den Künstler oder dessen Rechtsanwalt durch Übersendung einer Vertragskopie informieren. Verträge von erheblicher Bedeutung oder Musterverträge sowie die zeitliche Lage eventueller Urlaube sind zuvor mit dem Rechtsanwalt abzustimmen.

4. Vergütung:

Das Management hat Anspruch auf eine Vergütung in Höhe von 20 % der nachstehend aufgeführten Einnahmen des Künstlers, die ihm im Vertragszeitraum zufließen. Hinzu kommt die jeweilige gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %.

a) Bemessungsgrundlage für die Vergütung sind alle dem Künstler tatsächlich zugeflossenen Einnahmen aus seiner musikalischen Tätigkeit als Sänger (mit Ausnahme der Lizenz-Zahlungen der GEMA und GVL), wie zum Beispiel Gagen (für Auftritte, Tourneen, Galas, Shows, Rundfunk, Video, Film, Fernsehen), sonstige Lizenzen (Video, Film, Tonträger, Bildtonträger, Internet, Merchandising, Einnahmen aus Werbung, Refundierungen). Beitreibungskosten (z. B. Gerichts- und Anwaltskosten) sowie Umsatzsteuer sind von den Einnahmen abzuziehen.

Vermittelt das Management sonstige hier nicht aufgeführte Geschäfte für den Künstler, so erhält es ebenfalls 20% von Nettoumsatz.

Führt ein vertragswidriges Verhalten des Künstlers zu einer Minderung oder einem Ausfall der von einem Dritten zu zahlenden Vergütung, so wird die vereinbarte Vergütung der Berechnung gleichwohl zugrunde gelegt. Singt der Künstler in seinem Restaurant, ist dies nicht in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen.

b) Neben dieser Vergütung erhält das Management Ersatz für notwendige ...

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