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Produzentenvertrag

... Beginn Ausschnitt ...

zwischen

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- nachstehend „Auftraggeber“ genannt -

und 

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- nachstehend „Produzent“ genannt -

§ 1 VERTRAGSGEGENSTAND 

Der Produzent produziert exklusiv für den Auftraggeber Tonaufnahmen mit den Künstlern ______________. 

§ 2 DURCHFÜHRUNG DER AUFNAHMEN 

(1) Zahl, Umfang, Inhalt, Ort und Zeitpunkt der Produktionen bestimmt der Auftraggeber im Einvernehmen mit dem Produzenten. Die Produktion umfasst den Titel __________________. Die endgültige Entscheidung liegt beim Auftraggeber. 

(2) Der Produzent verpflichtet sich, bei allen durchzuführenden Produktionen die vom Auftraggeber mitgeteilten Produktionsdetails zu beachten. 

(3) Aufnahmeplan, Besetzung, Arrangements etc. sind in regelmäßigem Kontakt mit dem Auftraggeber abzustimmen. 

(4) Vor Beginn jeder Produktion erstellt der Auftraggeber in Abstimmung mit dem Produzenten eine schriftliche Kalkulation der Produktionskosten. Mit der Produktion darf erst begonnen werden, wenn das Budget endgültig vom Auftraggeber schriftlich festgelegt worden ist. Die Produktionskosten (Studiokosten, Musikerhonorare, Reise-, Hotel und Verpflegungskosten etc.) trägt der Auftraggeber nur gemäß dem von Auftraggeber und Produzenten vorher abgestimmten Budget. Der Produzent ist nicht berechtigt, im Namen des Auftraggebers Verbindlichkeiten einzugehen, die nicht vom Budget gedeckt sind. Sollte sich während der Produktion ergeben, dass die tatsächlichen Produktionskosten die vom Auftraggeber festgelegten Kosten übersteigen, so ist der Produzent verpflichtet, den Auftraggeber davon sofort zu unterrichten. Unterlässt es der Produzent, den Auftraggeber zu unterrichten, und übersteigen die Mehrkosten die genehmigte Kalkulation, so ist der Auftraggeber berechtigt, die Mehrkosten mit den Ansprüchen des Produzenten aus § 6 des Vertrages zu verrechnen. 

(5) Erscheint die technische Qualität einer vom Produzenten produzierten Aufnahme als unzureichend, so ist der Produzent auf Bitten des Auftraggebers verpflichtet, die entsprechende Aufnahme - soweit und solange erforderlich - ohne besondere Entschädigung zu ändern bzw. zu wiederholen. 

(6) Der Produzent verpflichtet sich, dem Auftraggeber pro fertiggestellter Produktion folgende Dateien abzuliefern: ___________________________

(7) Mit Ablieferung gehen das Eigentum sowie alle sonstigen Rechte an dem Material ohne Einschränkung auf den Auftraggeber über. 

(8) Des Weiteren sind bei Abgabe der Dateien folgende Angaben zu machen: Titel, Zeiten, Autoren/Vorlage, Studio, Ort und Zeit der Aufnahmen, Toningenieur. 

(9) Weiterhin hat der Produzent zur Sicherung dem Auftraggeber gemäß § 3 dieses Vertrages übertragene Rechte bei Abgabe der Dateien unterschriebene Künstlerquittungen aller an der Produktion mitwirkenden Musiker, Chorsänger etc. zu übergeben, sowie zu bestätigen, dass etwaige gesetzlich vorgeschriebene Zahlungen an Gewerkschaften, Verbände etc. gemacht worden sind. 

§ 3 RECHTSÜBERTRAGUNG 

(1) Der Produzent überträgt dem Auftraggeber ohne zeitliche und inhaltliche Einschränkung und für die ganze Welt exklusiv alle etwaigen Urheber- und Leistungsschutzrechte, die er an von ihm produzierten Aufnahmen innehat. 

(2) Der Auftraggeber ist insbesondere berechtigt, vom Produzenten produzierte Aufnahmen zu verkaufen, zu vermieten und in sonstiger Form zu verbreiten. Die Berechtigung des Auftraggebers erstreckt sich auch über jegliche Form der nicht-physischen Verwertung der Aufnahmen. 

(3) Weiterhin ist der Auftraggeber berechtigt, die Ton- und Bilddateien öffentlich aufzuführen, aufführen zu lassen, durch öffentlich-rechtliche und private Sendeanstalten auch über Kabel und Satellit oder sonstige Übertragungseinrichtungen zu senden oder senden zu lassen; eingeschlossen ist das Recht der Wiedergabe derartiger Sendungen. 

(4) Die Nutzungsrechte des Auftraggebers umfassen auch die Befugnis, Ton- und/oder Bildaufnahmen zur Wahrnehmung der vorstehend aufgeführten Nutzungsrechte mit anderen Aufnahmen der Künstler (z.B. zum Zwecke einer "Best-of"-Veröffentlichung) oder Aufnahmen dritter Künstler zu koppeln, sowie die Befugnis, die Aufnahmen zur Herstellung von Special Products Ton- oder Bildtondateien zu verwenden. Weiterhin ist der Auftraggeber berechtigt, die Aufnahmen als Hintergrundmusik bei Filmen, Videos, Werbespots etc. zu nutzen. 

(5) Die Nutzungsrechte des Produzenten erstrecken sich schließlich auch auf sonstige jetzigen und künftigen Nutzungsarten, die vorstehend nicht ausdrücklich aufgeführt worden sind, z.B. auf die Verbreitung vertragsgegenständlicher Aufnahmen unmittelbar über Kabelsysteme, Datenbanken etc. 

(6) Schließlich ist der Auftraggeber berechtigt, die Vertragsaufnahmen selbst oder durch einen anderen vom Auftraggeber beauftragten Produzenten neu abzumischen, zu digitalisieren oder in sonstiger Weise (z.B. durch Aufnahmen weiterer Spuren) zu bearbeiten. 

(7) Sämtliche vorstehend aufgeführten Nutzungsrechte kann der Auftraggeber auf Dritte übertragen oder durch Dritte zu deren eigener Verwertung wahrnehmen lassen. 

(8) Mitübertragen sind auch die exklusiven Nutzungsrechte an etwaigen Urheberrechten des Produzenten, soweit sie ihm in seiner Eigenschaft als Komponist, Texter oder Bearbeiter eines zur Aufnahmen gelangenden Titels zustehen und er diese Rechte nicht der GEMA oder einer anderen Urheberrechts-Wahrnehmungsgesellschaft übertragen hat. 

§ 4 GARANTIEVERPFLICHTUNGEN 

(1) Der Produzent garantiert, dass (soweit Werke des Produzenten aufgenommen werden) die dem Auftraggeber übertragenen Rechte, einschließlich etwaiger Rechte an Titeln, nicht Urheber- oder Leistungsschutzrechte Dritter verletzen und dass die Produktion oder Teile davon nicht widerrechtlich fremden Werken entnommen sind und vom Produzenten bisher nicht mit einem anderen Künstler produziert worden sind. Des Weiteren garantiert der Produzent, dass Aufnahmen bisher unveröffentlicht sind. 

(2) Der Produzent verpflichtet sich, den Auftraggeber im Hinblick auf die in den Absatz 1 genannten Zusicherungen von allen etwaigen Ansprüchen Dritter freizustellen. Der Auftraggeber selbst ist berechtigt, im Namen des Produzenten Ansprüche Dritter außergerichtlich oder gerichtlich abzuwehren. Die zu diesem Zweck dem Auftraggeber hiermit erteilte Vollmacht - ggf. ist eine gesonderte Prozessvollmacht zu erteilen bleibt auch nach Beendigung dieses Vertrages bis zur Erledigung aller in Frage kommenden Ansprüche wirksam bestehen. 

(3) Der Produzent verpflichtet sich, von ihm aufgrund dieses Vertrages aufgenommenen Titel und Teile davon während einer Zeit von 5 (fünf) Jahren seit Erscheinen ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftraggebers nicht erneut zu produzieren, gleichgültig ob unter eigenem oder fremdem Namen oder anonym. 

(4) In keinem Fall darf eine Neuaufnahme früher als 3 Jahre nach Ablauf dieses oder eines hierauf folgenden Vertrages zwischen Auftraggeber und Produzent erfolgen. 

(5) Der Produzent trägt dafür Sorge, dass die unter diesen Vertrag fallenden Produktionen bis zu deren Veröffentlichung geheim gehalten werden. Insbesondere ist er nicht berechtigt, die ihm zu Abhörzwecken zur Verfügung gestellten Tonbänder weiterzugeben. Er verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass Unbefugte nicht auf irgendeine Weise in den Besitz von Bändern mit den vom Produzenten produzierten Aufnahmen oder Teilen der Aufnahmen gelangen oder widerrechtlich Überspielungen oder Mitschnitte vorgenommen werden. Er wird zu diesem Zweck nachdrücklich auf die Leitung der jeweiligen Produktionsstudios einwirken, um jeden Missbrauch zu unterbinden. 

(6) Der Produzent gewährleistet und stellt sicher, dass er, sowie für ihn beschäftigte Arrangeure keine Arrangements zu den gemäß diesem Vertrag aufzunehmenden Titeln für konkurrierende Tonträgerhersteller anfertigen. 

§ 5 VERÖFFENTLICHUNG/ NACHSYNCHRONISATION 

(1) Dem Auftraggeber steht das ausschließliche Recht zu, über Zeitpunkt, Ort, Dauer und Form der Veröffentlichung der Tonaufnahmen des Produzenten allein zu entscheiden und alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Hierzu gehört insbesondere die Entscheidung, ob, wie viele und welche Aufnahmen der Produktion als Single veröffentlicht werden, unter welcher Marke (Label), welcher Bezeichnung, welchem Namen und zu welchem Verkaufspreis die Aufnahmen verbreitet werden. Der Auftraggeber ist berechtigt, Vertragsaufnahmen jederzeit aus dem Angebotskatalog zu streichen. 

(2) Nachsynchronisationen der Aufnahmen wird der Auftraggeber mit dem Produzenten produzieren. Die Beteiligung des Produzenten richtet sich in diesem Fall nach § 6, wobei allerdings kein gesonderter Vorschuss fällig wird. Sollte der Produzent aus zeitlichen oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein, eine Nachsynchronisation durchzuführen, ist der Auftraggeber berechtigt, einen anderen Produzenten hiermit zu beauftragen. Die Beteiligung des Produzenten ist für diesen Fall gesondert festzulegen. 

§ 6 ENTGELT 

(1) Für die Verwertung der vertragsgegenständlichen Aufnahmen gemäß § 3 dieses Vertrages erhält der Produzent folgende Vergütung: 

a) Für die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauften Dateien mit Aufnahmen der Künstler ...

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