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Autorenvertrag (Grundfassung)

zwischen
____________-Verlag in ____________
– nachfolgend Verlag genannt –

und

Herrn/Frau ____________ in ____________
– nachfolgend Verfasser genannt –

I.
1.     Der Verfasser verpflichtet sich gegenüber dem Verlag, folgendes Werk mit dem Titel/Arbeitstitel (unzutreffendes streichen) zu schreiben: __________
2.    Der Verfasser wird das satzfertige Manuskript des Buchs dem Verlag bis ____________ liefern.

II.
Der Verfasser überträgt dem Verlag räumlich unbeschränkt für die Dauer der gesetzlichen Schutzfrist das ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung (Verlagsrecht) des Werks für alle Ausgaben und Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung.

III.
1.    Der Verfasser überträgt dem Verlag ferner das Recht des Vorabdrucks und des Nachdrucks in Zeitungen und Zeitschriften, sowie das Recht der Übersetzung in fremde Sprachen. Der Verleger ist verpflichtet, den Verfasser vorab zu informieren, falls ein Nachdruck in Zeitungen und Zeitschriften und/oder eine Übersetzung in fremde Sprachen beabsichtigt ist.
2.    Der Verleger ist berechtigt, Lizenzausgaben für das Ausland zu vergeben.

IV.
1.    Die Ausstattung des Buchs, die Auflagenstückelung sowie die Festsetzung und Änderung des Ladenpreises sind Sache des Verlags. Der Verlag bestimmt den Erscheinungstermin; doch soll das Buch nicht später als ____________ Monate nach Erhalt des satzfertigen Manuskripts erscheinen.
2.    Der Verfasser wird dem Verlag mit Ablieferung des Werks einen Vorschlag betreffend den Titel machen. Ist der Verlag – z.B. aus vertriebspolitischen Überlegungen – nicht bereit, diesem Vorschlag zu entsprechen, wird er versuchen, mit dem Verfasser eine Einigung herbeizuführen. Kommt keine Einigung zustande, bestimmt der Verfasser den Titel. Sobald der Titel feststeht, stehen alle Rechte am Titel dem Verlag zu.

V.
Der Verfasser verpflichtet sich zur Durchsicht der Korrekturabzüge und zur Druckreiferklärung der umbrochenen Bogen. Für nachträgliche Manuskriptänderungen haftet der Verlag nur bis zu ________ % der gesamten Satzkosten. Etwaige Mehrkosten hat der Verfasser zu tragen. Die vom Verfasser erteilte Druckerlaubnis gilt als Genehmigung etwa erfolgter Manuskriptänderungen.

VI.
Der Verlag ist verpflichtet, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten und die Verbreitung in geeigneter Weise durch Werbeaufnahmen zu fördern.

VII.
1.    Die Vergütung des Verfassers beträgt _____ % des Ladenverkaufspreises eines jeden fest verkauften Exemplares.
2.    Der Verfasser erhält ferner _____ % der Einnahmen, die der Verlag durch Vorabdrucke, Nachdrucke und Übersetzung in fremde Sprachen gemäß vorstehend Ziff. III. erzielt.
3.    Die Abrechnung des dem Verfasser zustehenden Honorars erfolgt vierteljährlich. Die Abrechnung umfasst die Bekanntgabe der fest verkauften Exemplare und der Einnahmen aus Rechtsausübungen gemäß vorstehend Ziff. III. Der Verlag wird die sich aus den Abrechnungen ergebenden Forderungen an den Verfasser innerhalb von ___________ Wochen nach Absendung der Abrechnung an den Verfasser zahlen.
4.    Der Verlag ist verpflichtet, einen vom Verfasser beauftragten, zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Dritten (Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater) zur Überprüfung der Honorarabrechnungen Einsicht in die Bücher und Unterlagen zu gewähren. Die hierdurch anfallenden Kosten trägt der Verlag, wenn sich ein Abrechnungsfehler zu Lasten des Verfassers von mehr als 2 % der dem Verfasser geschuldeten Beträge ergibt.

VIII.
Der Verfasser erhält von der ersten Auflage auf je 1.000 Exemplare ____________ Freistücke, von jeder weiteren Auflage auf je 1.000 Exemplare ____________ Freistücke. Darüber hinaus ist der Verfasser zum Bezug weiterer Stücke mit einem Rabattsatz von _____ % berechtigt, darf aber diese Stücke nicht verkaufen.

IX.
Sinkt der Bestand der verkaufsfertigen Exemplare unter 100, hat der Verleger in angemessener Frist dem Verfasser zu erklären, ob er eine Neuauflage zu veranstalten beabsichtigt. Er hat dem Verfasser Gelegenheit zur Neubearbeitung des Werks zu geben, zu der der Verfasser auf Ersuchen des Verlegers in angemessener Frist verpflichtet ist.

X.
Mündliche Nebenabreden sind nicht geschlossen. Änderungen, Ergänzungen sowie Aufhebungen dieses Vertrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
____________, den ____________
____________    ____________
(Verleger)     (Verfasser)

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