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Teilungserklärung mit GS-Zuordnung

UR-Nr. ___________/________

 

 

 

Verhandelt am _______

 

vor dem amtierenden Notar __________

mit dem Amtssitz in ____________

erschienen

1.                  Frau (...), geborene _______, geb. ____, Beruf, wohnhaft in Anschrift

2.                  Herr (xxx), geb. _______, Beruf, wohnhaft in Anschrift

und baten um die Beurkundung der nachstehenden

Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung und Baubeschreibung

Die Erschienenen erklärten, daÿ eine Vorbefassung im Sinne des § 3 Nr. 7 BeurkG nicht vorliegt.

I. Bildung von Sondereigentum

§ 1 Sachverhalt

(1)          Herr (xxx) und Frau (...) sind als Alleineigentümer zu je ½, laufende Nr.____ , in das Grundbuch des Amtsgerichts ______, Band 1, Blatt ____, Gemarkung _____, Flur Nr._, Flurstück ___, Gebäude und Freifläche, Alte Landstraße, zu ___ qm, eingetragen.

(2)          An Belastungen sind eingetragen:

a)    Zweite Abteilung:

Lf-Nr. 1

Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf Rückübertragung des Eigentums bei künftiger Ausübung des Wiederkaufsrechts für die Ortsgemeinde ______; vorbehalten ist der Vorrang für Grundpfandrechte bis zur Gesamthöhe von 350.000,00 EUR nebst Zinsen und Nebenleistungen  von insgesamt bis zu 30% jährlich; gemäß Bewilligung vom _________ (UR-Nr. _______ Notar _____, Ort) im Range vor Abteilung III Nr. 1 eingetragen am _________;

b)      Dritte Abteilung

Lf-Nr. 1

       510.000,00 EUR; Grundschuld ohne Brief zu fünfhundertzehntausend Euro für _______ Bank Filiale _______, (Ort); Zinsen 15% jährlich; Nebenleistungen: 5% einmalig; vollstreckbar nach § 800 ZPO; gemäß Bewilligung vom ______ (UR-Nr. _____ Notar ________, Ort) im Range nach Abteilung II Nr. 1 eingetragen am ___________.

(3)     Sie errichten auf diesem Grundstück ein Haus mit zwei Eigentumswohnungen.

§ 2 Teilung

(1)     Die Eheleute _________ teilen hiermit das in ihrem zum Miteigentum zu je ½ stehende Grundstück der Gemarkung ______, Flur Nr._, Flurstück _____ das im Grundbuch des Amtsgerichts _______, Band _, Blatt _____ belastet vorgetragen ist in folgende Miteigentumsanteile auf, die jeweils mit dem Sondereigentum an der bezeichneten Wohnung und den nicht zu Wohnzwecken dienenden Räume verbunden werden.

Nr. des Aufteilungsplans

Lage

Größe in qm

Anteile in Tausendstel

1

EG

101,23

281

2

OG

147,10

409

1

Keller I

18,82

52

1

Keller III

58,52

163

2

Keller II

34,20

95

Gesamt

 

359,87

1000

Die Aufteilung geschieht wie folgt:

a)         496/1000 Miteigentumsanteil an dem unter 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Erdgeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 101,23 qm und dem Keller I im Kellergeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 18,82 qm sowie dem Keller III im Kellergeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 58,52 qm;

b)         504/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Obergeschoss Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 147,10 qm und dem Keller II im Kellergeschoss Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 34,20 qm.

(2)     Die Aufteilung geschieht in Übereinstimmung mit dem Aufteilungsplan, der mit Unterschrift und Siegel der Baubehörde versehen ist. Er ist dieser Urkunde als Bestandteil beigefügt; auf ihn wird verwiesen. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist erteilt.

§ 3 Zuordnungen von Belastungen

(1)     Die in § 1 dieses Vertrages unter der laufenden Nr. 1 in Abteilung III des Grundbuchs eingetragene Belastung soll wie folgt auf die Miteigentümer verteilt werden:

(a)     Die unter Post III/1 eingetragene Grundschuld soll vorbehaltlich der Zustimmung des Grundpfandrechtsgläubigers in zwei Grundschulden zu EUR _____________ und zu EUR ___________ aufgeteilt werden.

(b)     Eine Grundschuld in Höhe von EUR ____________ soll mit im übrigen gleichen Bedingungen wie die derzeit eingetragene Belastung auf das Sondereigentum von Frau (...) als Grundpfandrecht eingetragen werden.

(c)     Eine Grundschuld in Höhe von EUR ____________ soll mit im übrigen gleichen Bedingungen wie die derzeit eingetragene Belastung auf das Sondereigentum von Herrn (xxx) als Grundpfandrecht eingetragen werden.

(d)     Frau (...) und Herr (xxx) erklären bereits hiermit ihr Einverständnis zu allen diesbezüglich erforderlichen Maÿnahmen.

(2)     Sämtliche Beteiligte beantragen die Aufteilung der unter laufender Nr. III/1 eingetragenen Grundschuld in eine Grundschuld in Höhe von EUR ____________ und in eine Grundschuld in Höhe von EUR ___________. Sämtliche Beteiligten bewilligen und beantragen die Übertragung einer Grundschuld in Höhe von EUR ______________ auf das Sondereigentum von Frau (...) und die Übertragung einer Grundschuld in Höhe von EUR ______________ auf das Sondereigentum von Herrn (xxx).

(3)     Die Bewilligung der Grundpfandrechtsgläubigerin wird beigebracht.

§ 4 Gemeinschaftsordnung

          Für das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander gelten die Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes, soweit nicht nachstehend etwas anderes vereinbart ist. Gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 WEG wird als Inhalt des Wohnungseigentums folgendes bestimmt:

a) Zweckbestimmung

Die Wohnung Nr. 2 des Aufteilungspalnes dient ausschließlich Wohnzwecken. Die Wohnungseinheit Nr. 1 des Aufteilungsplanes sind gewerbliche Räume. Die darüberhinausgehende gewerbliche Nutzung und freiberufliche Praxen sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Verwalters zulässig, der darauf zu achten hat, dass bei der Nutzungsänderung § 14 WEG gewahrt bleibt. Die Zustimmung kann mit Auflagen zur Erhaltung des Wohncharakters versehen werden; ein Rechtsanspruch besteht nicht. öffentlich-rechtliche Genehmigungen für Nutzungsänderungen bleiben unberührt.

b) Sondernutzungsrechte, Kraftfahrzeugstellplätze

Zur Wohnung Nr. 1 gehört das Recht der alleinigen und ausschließlichen Nutzung des Gartens. Auf den Plan wird verwiesen.

Zur Wohnung Nr. 1 gehört das Recht der alleinigen und ausschließlichen Nutzung der Kraftfahrtzeugstellplätze mit der Nummer 1 und 2. Zur Wohnung Nr. 2 gehört das Recht der alleinigen und ausschließlichen Nutzung der Kraftfahrtzeugstellplätze mit der Nummer 3 und 4. Auf den Plan wird verwiesen.

c) Veräußerungsbeschränkung

Zur Veräußerung einer Eigentumswohnung ist die Zustimmung des Verwalters erforderlich, ausgenommen die Veräußerung an Angehörige im Sinne des § 8 des 2. Wohnungsbaugesetzes und die Veräußerung im Wege der Zwangsvollstreckung sowie die Erstveräußerung durch den teilenden Eigentümer.

d) Lastentragung

aa) Die Kosten und Lasten der Gemeinschaft einschließlich Verwaltungskosten tragen die Eigentümer im Verhältnis ihrer Miteigentumsanteile mit Ausnahme folgender Kosten und Lasten:

(1)   Für Heizkosten gilt die Heizkostenverordnung;

(2)   Von den Verwalterkosten entfällt auf jede Wohnung ein gleicher Teil;

(3)   Die Unterhaltungs- und Instandsetzungskosten für die Stellplätze trägt jeweils der Sondernutzungsberechtigte.

e) Wirtschaftsplan

Der für ein Wirtschaftsjahr beschlossene Wirtschaftsplan bleibt auch nach dessen Ablauf bis zum Beschluss eines neuen in Kraft.

f) Eigentümerversammlung und Stimmrecht

In der Eigentümerversammlung trifft auf jede Wohnung eine Stimme.

§ 5 Verwalterbestellung

Zum ersten Verwalter wird für die Dauer von 5 Jahren hiermit Herr (xxx)

bestellt.

§ 6 Anträge

Die Ehegatten (xxx) bewilligen und beantragen hiermit die Eintragung der Teilungserklärung mit dem in §§ 2,4 bestimmten Inhalt des Sondereigentums im Grundbuch. Gleichzeitig beantragen die Eigentümer, die entsprechenden Wohnungsgrundbücher anzulegen. Um Vollzugsmitteilung wird gebeten.

§ 7 Baubeschreibung

Für die Errichtung des Gesamtobjekts gilt die nachstehende Baubeschreibung mit den dieser Urkunde beigefügten Plänen.

§ 8 Vollmachten

Die Erschienenen erteilen für sich und ihre Erben hiermit

_____________

_____________

beide geschäftsansässig in ______________ und zwar jedem für sich und unter Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB Vollmacht, alle zur Durchführung, Änderung und Ergänzung dieses Vertrages nötigen Willenserklärungen in gehöriger Form abzugeben, Löschungsanträge zu stellen sowie Rangrücktritte zu erklären. Die Vollmacht umfasst auch Willenserklärungen gegenüber Behörden, Kreditinstituten, Privatpersonen sowie gegenüber dem Grundbuchamt.

§ 9 Kosten, Abschriften

Die Kosten dieser Urkunde und ihres Vollzugs tragen die Eigentümer. Von der Urkunde erhält der Eigentümer eine Ausfertigung, das Grundbuchamt eine beglaubigte Abschrift.

II. ÿbertragung und Auflassung

(1)     Die Eigentümer übertragen das Eigentum an

a)         496/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Erdgeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Wohnflächengröße 101,23 qm und dem Keller im Kellergeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 77,34 qm an Frau (...);

b)         504/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Obergeschoss Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Wohnflächengröße 147,10 qm und dem Keller im Kellergeschoss Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 34,20 qm an Herrn (xxx).

(2)     Die Erschienenen erklären die Auflassung wie folgt: Wir sind darüber einig, dass das Eigentum an

a)         496/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Erdgeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Wohnflächengröße 101,23 qm und dem Keller im Kellergeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 77,34 qm qm an Frau (...);

b)         504/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Obergeschoss Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Wohnflächengröße 147,10 qm und dem Keller im Kellergeschoss Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 34,20 qm an Herrn (xxx) übergeht und beantragen und bewilligen die Eintragung dieser Eigentumsveränderung im Grundbuch.

(3)     Die in Teil I. § 7 enthaltene Vollmacht wird vollinhaltlich auch auf die Auflassung erweitert.

Diese Niederschrift wurde den Erschienenen vorgelesen, von ihnen genehmigt und eigenhändig wie folgt unterschrieben:

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