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Übertragung Verwaltung von Miethäusern

Vertrag

zwischen

____________ in ____________

– nachfolgend Auftraggeber genannt –

und

____________ in ____________

– nachfolgend Auftragnehmer genannt –

1. Der Auftraggeber überträgt ab ____________ dem Auftragnehmer die Verwaltung der ihm gehörigen und für ihn als Eigentümer im Grundbuch eingetragenen Miethäuser in ____________, namentlich die Häu-ser:

____________ Straße/WEG PLZ,

____________ Straße/WEG PLZ.

2. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Verwaltung der Häuser gewissenhaft und zuverlässig auszufüh-ren und die Interessen des Auftraggebers nach besten Kräften zu wahren. Vom Leistungsumfang umfasst sind alle Tätigkeiten die laufende Verwaltung der Häuser betreffend, insbesondere

a) pünktliche Einziehung der Mieten bzw. Überwachung des Mieteingangs,

b) Entgegennahme sonstiger Zahlungen für die Häuser,

c) pünktliche Vornahme alle die Verwaltung angehender Zahlungen (Steuern, Gemeindeumlagen, Was-sergeld, Hypothekenzinsen, Gehälter der Hausmeister usw.),

d) Sorgetragung für die Aufrechterhaltung des Hausfriedens und die Einhaltung der Hausordnung,

e) Vermietung frei werdender Wohnungen oder gewerbliche Räume,

f) Überwachung des baulichen Zustandes der Häuser und Beauftragung notwendiger Reparaturen,

g) Kündigung von Mietverträgen, wenn dies erforderlich ist,

h) Erstellung jährlicher Nebenkostenabrechnungen für die Mieter bis zum Ende des ersten Quartals des auf den Abrechnungszeitraum folgenden Jahres,

i) Vertretung des Auftraggebers, erforderlichenfalls unter Einschaltung eines Rechtsanwalts, bei allen Gerichten und Behörden in solchen Rechtsgeschäften, die die Verwaltung der Häuser angehen.

j) Überwachung der sonstigen Verkehrssicherungspflichten.

Vor der Kündigung oder dem Abschluss von Mietverträgen wird der Auftragnehmer die Zustimmung des Auftraggebers einholen. Das Gleiche gilt bei der Vergabe von Instandsetzungs- und sonstigen Aufträgen, deren Kosten den Betrag in Höhe von € ____________ im Einzelfall übersteigen, sofern es sich nicht um dringende Notfälle handelt.

3. Soweit im Zusammenhang mit den Häusern Verträge mit Dritten (Hausreinigung, Hausmeister, Verträge betreffend Verbrauchabrechung/ Erfassung, Wartungsverträge etc.) bestehen, hat der Auftragnehmer die ordnungsgemäße Durchführung der mit den Dritten geschlossenen Verträgen zu überwachen. Der Auftragnehmer ist mit Zustimmung des Auftraggebers im jeweiligen Einzelfall befugt, solche Verträge im Namen des Auftraggebers zu kündigen oder abzuschließen.

4. Als Entgelt erhält der Auftragnehmer pro Wohnungseinheit monatlich € ____________. Der Auftragnehmer ist berechtigt das Entgelt von den monatlich eingehenden Mieten in Abzug zu bringen.

5. Alle eingehenden Gelder hat der Auftragnehmer auf ein für den Auftraggeber bei der ____________-Bank in ____________ einzurichtendes Konto einzuzahlen. Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer zur Verfügung über dieses Konto eine besondere Bankvollmacht erteilen.

6. Nach Einrichtung des Kontos wird der Auftraggeber einen Betrag von € ____________ anweisen, der zur Deckung der laufenden Ausgaben im Rahmen der Tätigkeiten des Auftragnehmers dient. Sollte sich im Laufe des Vertragsverhältnisses der Habenbestand des Kontos unter einem Betrag in Höhe von € ____________ befinden oder zur Deckung voraussichtlicher Kosten nicht ausreichen, unterrichtet der Auftragnehmer den Auftraggeber hierüber unverzüglich.

7. Zur Durchführung der ihm obliegenden Aufgaben hat der Auftragnehmer heute eine Vollmacht des Auftraggebers erhalten.

8. Der Auftragnehmer übersendet dem Auftraggeber bis zum Fünfzehnten eines jeden Monats die schriftliche Abrechnung über den vorausgegangenen Monat und bis zum 31. Januar eines jeden Jahres eine zusammenfassende Gesamtjahresabrechnung.

9. Dieser Vertrag kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf eines Kalenderjahres gekündigt werden. Änderungen, Ergänzungen, Kündigungen sowie Aufhebungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform.

10. Der Auftragnehmer oder dessen gesetzliche Vertreter oder seine Erfüllungsgehilfen haften gegenüber dem Auftraggeber nur für Vorsatz oder grob fahrlässige Pflichtverletzung. Dies gilt nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

11. Ansprüche der Parteien verjähren nach deren Entstehen und Kenntnis oder grob fahrlässiger Nichtkenntnis über den Anspruch nach zwei Jahren, jedenfalls aber beginnend mit dem Eintritt der Kündigungswirkung, nach Ablauf von zwei Jahren.

12. Sollte eine der vorstehenden Klauseln ganz oder in Teilen unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der weiteren Vereinbarungen nicht. Die Parteien verpflichten sich im Falle der Unwirksamkeit einer der vereinbarten Klauseln, diese durch eine solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.

____________, den ____________

____________ ____________

(Auftraggeber) (Auftragnehmer)

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