Vertrag über Verwalterbestellung

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Vertrag

zwischen

Wohnungseigentümergemeinschaft ____________

– im Folgenden WEG genannt –

und

____________

– im Folgenden Verwalter genannt –

I. Verwalterbestellung

In der Eigentümerversammlung vom ____________ wurde der Verwalter auf fünf Jahre bestellt (Beschlussprotokoll Anlage 1). Den Mitgliedern des Verwaltungsbeirates wurde in dieser Versammlung durch die WEG Vollmacht erteilt, im Namen aller Eigentümer und mit Wirkung für und gegen sie diesen Verwaltervertrag zu unterzeichnen.

II. Laufzeit des Vertrags/Kündigung

Der Verwaltervertrag beginnt am ____________ 2005 und endet am ____________ 2007. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Kalenderjahr, falls nicht drei Monate vor Ablauf des Vertrags die WEG die ordent-liche Kündigung des Vertrags beschließt. Der Vertrag endet in jedem Fall zum ____________ 2010.

Der Verwalter kann den Vertrag nur aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung ist mit Wirkung gegen alle Eigentümer einem Mitglied des Verwaltungsbeirates zu erklären.

III. Aufgaben und Befugnisse des Verwalters

1. Die Aufgaben und Befugnisse des Verwalters ergeben sich aus

– diesem Vertrag,

– der Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung,

– dem Wohnungseigentumsgesetz sowie

– den Bestimmungen des § 675 BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.

2. Der Verwalter hat im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens für die ordnungsgemäße Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums in technischer, bestandserhaltender, organisatorischer und kaufmännischer Hinsicht mit der Sorgfalt eines Kaufmannes der Wohnungs- und Grundstückswirtschaft zu sorgen.

In diesem Zusammenhang ist der Verwalter insbesondere berechtigt und verpflichtet:

– Die für die ordnungsgemäße Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Instandhaltungsmaßnahmen bis zu einem Betrag in Höhe von € ____________ dürfen durch den Verwalter im Namen der Eigentümer selbständig durchgeführt und vergeben werden. Bei größeren und umfangreichen Maßnahmen sind diese mit dem Verwaltungsbeirat abzustimmen und ggf. auch mehrere Kostenvoranschläge einzuholen sowie die Aufträge nach Beschluss der WEG zu vergeben;

– den Vorsitzenden des Verwaltungsbeirates über wichtige Vorgänge zu informieren und besondere Maßnahmen mit ihm abzusprechen;

– dem Verwaltungsbeirat in seiner Arbeit zu unterstützen, Einblick in die gesamten Objektunterlagen zu gewähren, sowie Schriftstücke und Rechnungen, soweit diese wichtige Vorgänge betreffen, als Duplikat oder Fotokopie kostenfrei zur Verfügung zu stellen;

– für die Durchführung der Beschlüsse der Wohnungseigentümergemeinschaft und Hausordnung Sorge zu tragen;

– gemeinschaftliche Gelder von seinem Vermögen gesondert zu halten und zu verwalten. Die Konten der Eigentümergemeinschaft sind nach außen hin als Treuhandkonten kenntlich zu machen;

– einen nach kaufmännischen Grundsätzen geführte Buchhaltung einzurichten und einschließlich der Datenpflege zu unterhalten;

– alle Zahlungen und Leistungen zu bewirken, entgegenzunehmen, Zahlungseingänge zu überwachen und säumige Zahler zu mahnen;

– das Konto der WEG zu überziehen, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Im Falle der Ü-berziehung bzw. bei absehbaren Eintritt der Kontenüberziehung, ist der Verwalter verpflichtet, dem Verwaltungsbeirat unverzüglich hierüber Mitteilung zu geben sowie, in Abstimmung mit dem Verwal-tungsbeirat, eine außerordentliche Eigentümerversammlung zum Zwecke der Beschlussfassung über eine Sonderumlage einzuberufen;

– für jedes Wirtschaftsjahr in Abstimmung mit dem Verwaltungsbeirat einen Wirtschaftsplan aufzustellen und den Eigentümern in der Versammlung zur Beschlussfassung vorzulegen;

– nach Ablauf des Wirtschaftsjahres eine Abrechnung ohne Ausweis der Mehrwertsteuer aufzustellen und die Abrechnungsunterlagen dem Verwaltungsbeirat für die Belegprüfung auszuhändigen. Nach Abschluss der Prüfung hat die Verwaltung Einzelabrechnungen zu erstellen und dem jeweiligen Ei-gentümer seiner Abrechnung zuzusenden;

– nach Ablauf des Wirtschaftsjahres eine Eigentümerversammlung durchzuführen und ein Beschlussprotokoll darüber zu fertigen. Den Vorsitz in der Eigentümerversammlung führt der Verwalter oder ein von ihm bevollmächtigter Mitarbeiter;

– Maßnahmen zu treffen, die zur Wahrung einer Frist oder Abwendung eines sonstigen Rechtsnachteils für die WEG erforderlich sind;

– die Eigentümergemeinschaft sowohl aktiv als auch passiv zu vertreten. Der Verwalter handelt im Na-men und für Rechnung der Eigentümer;

– bei der Erfüllung seiner Aufgaben fachliche Unterstützung (z.B. Architekten, Gutachter, Rechtsanwälte) in Anspruch zu nehmen;

– Ansprüche der Gemeinschaft gegen Dritte oder einzelne Eigentümer im Namen und auf Rechnung der Eigentümergemeinschaft außergerichtlich und gerichtlich geltend zu machen, durchzusetzen und die Gemeinschaft in gleicher Weise in ...

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