☎ 069 71 67 2 67 0
US  EU  CN
09.01.2018 13:04
AGB

Ab 09.01.2018: Änderung bei PayPal: Händler dürfen Kunden kein Entgelt berechnen!

PayPal untersagt ab 09.01.2018 seinen Shop-Händlern, dass diese von ihren Kunden Entgelte für die Nutzung von PayPal als Zahlungsmittel verlangen.

Von: Jana Burek-Fürstenow

Hintergrund ist die Umsetzung der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie der EU (Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015) in deutsches Recht. Ab 13. 01.2018 tritt der hierfür neu geschaffene § 270a BGB in Kraft, danach sind Vereinbarungen von Engelten für bestimmte Zahlungsmittel verboten, das bedeutet, dass Online-Händler von ihren Kunden keine Aufschläge mehr für die Verwendung einer bestimmten Zahlungsart (u.a. SEPA-Basislastschrift, Zahlungskarte) verlangen können.

An sich wurde PayPal laut der Beschlussempfehlung zum neuen § 270a BGB (BT-Drs. 18/12568, S. 152) ausdrücklich von dieser Verpflichtung ausgenommen, demnach hätten Händler von Kunden, die diesen Zahlungsdienst nutzen, weiterhin Aufschläge verlangen können. PayPal ändert nichtdestotrotz seine AGB und zwar schon mit Geltung zum 9.1.2018, so dass ab diesem Tag Händler gegen die AGB von PayPal verstoßen, wenn sie Aufschläge für die Nutzung des Zahlungsdienstes gegenüber ihren Kunden erheben und sie riskieren gar die Sperrung ihres PayPal-Kontos.

Sollten Sie Fragen zur Umsetzung des neuen § 270a BGB haben, sprechen Sie uns an! Wir sind Ihnen gerne behilflich!

In Verbindung stehende Artikel:

 Verbot von Aufschlägen für bargeldlose Zahlungsmittel - 31.01.18 11:14


Falls Ihnen der Artikel gefallen hat empfehlen Sie uns bitte weiter, setzen Sie einen Link zu uns, liken Sie uns auf Facebook, LinkedIn, Xing etc.. Sie regen uns dadurch an, weiterhin solche Inhalte zu verfassen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.