Musikrecht

Gerne stehen Ihnen unsere spezialisierten Rechtsanwälte für alle Fragen rund um das Musikrecht mit kompetentem Rat zur Seite. Lassen Sie sich ein individuelles, kostenloses Angebot im Rahmen der E-Mail-Beratung erstellen oder nutzen sie die Telefonberatung.

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Häufig gestellte Fragen aus dem Musikrecht:

  • Was ist die GEMA?
  • Was muss bei der GEMA gemeldet werden?
  • Wie kann man sich gegenüber der Verletzung von Urheberrechten schützen?
  • Was ist die Künstlersozialkasse?
  • Was ist und was macht die GVL?
  • Was ist bei der Gründung eines eigenen Labels zu beachten?
  • Wie und durch wen werden Schallplattenverträge erstellt und was ist zu beachten?

Das könnten Sie beispielhaft von uns erwarten:

Prioritätsfeststellung durch Hinterlegung Ihrer Stücke bei uns

Übernahme von Vertragsverhandlungen

Gestaltung und Prüfung von Künstler-, Konzert-, Musikverlags-, Bandübernahme- und Veranstaltungsverträgen

Abmahnung von Plagiaten, Sampling oder Raubkopien

Vertretung und Beratung bei allen Rechtsproblemen mit Verwertungs-gesellschaften wie z.B. der GEMA.

Abwehr und Durchsetzung von vertraglichen und gesetzlichen Ansprüchen außergerichtlich und gerichtlich

Falls Sie einfach nur einen ersten Vertragsentwurf benötigen schauen Sie sich bitte unsere zahlreichen Musterverträge zum Musikrecht an.

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Musikverträge - Verträge mit Künstlern und Produktionsfirmen

Sichern Sie Ihre Rechte bevor der Erfolg kommt. Wenn kein Erfolg kommt gibt es nichts aufzuteilen, wenn erst der Erfolg da ist kann leicht Streit entstehen, den es zu vermeiden gilt.

Wie der Ausdruck Plattenfirma hat auch die Bezeichnung Plattenvertrag bis heute gehalten. Bevor an die Unterzeichnung eines Plattenvertrages gedacht wird, besser noch bevor man anfängt zu verhandeln, sollte man sich von einem auf Musikrecht spezialisierten Anwalt beraten lassen. Es gibt Plattenverträge und Produktionsverträge. Den Plattenvertrag schließt man üblicherweise mit einer Plattenfirma, Produktionsverträge mit einem Produzenten, der dann einen Platten-, Label oder Vertriebsdeal abschließt. Die Bezahlung erfolgt über Lizenzanteile auf Prozentbasis. 

Einige wichtige Fachausdrücke sind:

Exklusivität: Plattenverträge werden eigentlich immer „exklusiv“ abgeschlossen. Das heißt, dass der Künstler über den Zeitraum des Vertrages bei keiner anderen Firma Aufnahmen zur Verwertung machen darf. Davon ausgenommen müssen Aufnahmen werden, die TV-Sender oder Veranstalter für ihre Sendungen bzw. Veranstaltungen produzieren, die aber in keiner Form verkauft werden dürfen. Passen Sie also später beim Unterschreiben dieser Verträge auf, dass Sie nicht versehentlich Aufnahmen zur Verwertung freigeben.  

Titelschutz: Plattenfirmen verlangen Titelschutz für einen Zeitraum, der über die Dauer des Platten-Vertrags hinausgeht. Das heißt, dass sie diese Titel über den Zeitraum des Titelschutzes nicht bei anderen Firmen aufnehmen dürfen.   

Vertrags-Dauer: Machen Sie die Vertragsdauer abhängig von dem, was Ihnen die Plattenfirma an Veröffentlichungen garantiert. Pro Vertrags-Jahr sollten das wenigstens 2 Singles und mindestens alle zwei Jahre ein Album sein. Wenn die Plattenfirma nur antesten will und sie nur eine Option auf das Album bekommen, dann muss die Möglichkeit für Sie eingeräumt sein, den Vertrag zu kündigen. 

Promotion - Budget: Ein schwieriges Thema, weil sich die Platten-Firma kaum auf einen Betrag einlassen wird. Bestehen Sie auf jeden Fall auf ein Musik-Markt Inserat (1/2 Seite pro Single 1/1 Seite pro LP) und auf Autogrammkarten. Plakate dagegen werden für Live- Auftritte benötigt, an denen die Plattenfirma nichts verdient. Demzufolge besteht auch kein Grund, dass die Plattenfirma dafür bezahlt. 

GAS: Germany – Austria – Switzerland 

Clubgeschäft: Zusatz - Vertrieb über Buchclubs wie Bertelsmann und Weltbild. 

Zweit- und Drittverwertung: Eine Produktion wird zuerst als Personality - Single bzw Personality – Album in der Hochpreisschiene vermarktet. Einzelne Titel werden relativ schnell über Sampler (Compilations) zusätzlich verwertet. Nach einer gewissen Zeit rutschen die Titel in das mittlere Preissegment, später in zusätzliche Low - Budget Veröffentlichungen.

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