Koproduktionsvertrag zwischen Filmherstellern

Anmerkung: Bei ... Koproduktion schließen zwei ... mehr Filmemacher ... Vertrag über ... gemeinsame Produktion ... Auswertung eines Films. Nach ... Motto "Geteiltes Leid ist halbes Leid" ist ... Gegensatz zur Eigenproduktion hier ... finanzielle Risiko verteilt. ... besten Fall können ... Filmemacher Förderungen unterschiedlicher Länder beantragen.

 

 

Filmhersteller A

und

Filmhersteller B

schließen folgenden

Koproduktionsvertrag:

Präambel

 

Filmhersteller A hat Vorarbeiten zur Herstellung eines Spielfilms erbracht, ... bei Vertragsabschluss folgenden Stand erreicht haben:

– Drehbuchentwicklung

– (Vor-) Verhandlungen/Vertragsabschlüsse mit Filmschaffenden/Stabmitgliedern

– (Vor-) Verhandlungen/Vertragsabschlüsse zur Filmfinanzierung (Koproduktion, Sendeunternehmen, Filmförderung)

– (Vor-) Verhandlungen/Vertragsabschlüsse über ... Vergabe ... Filmauswertungsrechten.

Die Vertragsschließenden sind übereingekommen, ... Weiterentwicklung bis zur Fertigstellung ... Films sowie dessen Auswertung ... Rahmen dieses Koproduktionsvertrages gemeinsam durchzuführen.

 

 

§ 1 Zusammenarbeit

Filmhersteller A ... Filmhersteller B arbeiten bei ... Herstellung ... Auswertung ... Films mit ... Arbeitstitel _______ zusammen.

 

§ 2 Festlegung ... Films

Der Film wird ... technischer, wirtschaftlicher ... künstlerischer Hinsicht wie folgt festgelegt:

Produktionsnummer:

Laufzeit (24 Bilder/sec.): ca. _______ Min.

Längentoleranz: +/– _______%

Aufzeichnungsmaterial: _______ mm Negativ/Positiv

Aufzeichnungsverfahren:

Tonspurqualität:

Produktionsstätte:

Vorgesehener Drehbeginn:

Drehende:

Fertigstellung ... Produktion:

Drehbuch, gegebenenfalls andere ... verfilmende vorbestehende Werke:

Regisseur:

Hauptdarsteller: X (garantiert), Y, Z (voraussichtlich)

Charakteristik ... Produktion:

 

§ 3 Produktionskostenbudget, Beiträge

(1) ... Gesamtherstellungskosten ... Films ergeben sich aus ... zur Anlage dieses Vertrages genommenen Budgetaufstellung (Produktionskostenbudget). ... daraus ersichtliche, durch gesicherte Förderungsmaßnahmen nicht abgedeckte Gesamtkostensaldo ... Films ... Höhe ... Euro _______ wird ... den Vertragsschließenden ... gleichen Anteilen/mit folgenden Anteilen aufgebracht: _______

(2) ... diesem Zweck bringen ... Vertragspartner folgende Leistungen ... die Koproduktion ein: _______

Partner A: ... bereits erbrachten Leistungen werden wie folgt bewertet ... gelten ... entsprechender Höhe als bereits erbracht:

Zusätzliche Beitragsverpflichtung ... Geld: Euro _______, fällig ... Teilbeträgen ... folgenden Terminen.

Partner B: Beitragsverpflichtung ... Geld: Euro _______, fällig ... Teilbeträgen ... folgenden Terminen.

(3) ... Vertragspartner verpflichten sich, zur Abdeckung ... Überziehungskosten erforderliche Beiträge nach Maßgabe ihrer Anteile an ... Herstellungskosten aufzubringen.Sofern ... von Seiten ... Filmförderung ... erwartenden Finanzierungsbeiträge ausfallen sollten, verpflichten sich ... Koproduktionspartner, ... Ausfallbetrag einzuschießen, ... zwar nach Maßgabe ihrer Anteile an ... Herstellungskosten/im Verhältnis _______

(4) ... vertragsgerechte Einbringung sämtlicher geschuldeten Beiträge ist Voraussetzung dafür, ... die ... diesem Vertrag vorgesehenen Nennungsansprüche ... leistungspflichtigen Koproduktionspartners sowie seine Mitverfügungs- ... Zugriffsansprüche auf ... einzulagernde Filmmaterial erfüllt werden. Ausstehende Beitragsleistungen haben außerdem ... anteilsmäßige Verkürzung ... Ansprüche ... in Verzug befindlichen Koproduktionspartners auf Beteiligung an ... Filmauswertung zur Folge.

 

§ 4 Zusammenarbeit, Informations- ... Auskunftspflicht

(1) ... Vertragsparteien verpflichten sich wechselseitig, sich über alle wesentlichen Belange ... Produktion lückenlos ... unverzüglich ... informieren. Dazu gehört ... Übersendung ... Tages-, Wochen- ... Drehplänen ... wöchentlich ... erstellende Abschlussrechnungen jeweils sogleich nach Fertigstellung durch ... dazu bestimmten Herstellungsleiter/Produktionsleiter.

(2) ... Vertragsschließenden verpflichten sich wechselseitig, sich ... Verlaufe ... Projektes ergebende Faktoren, ... zur Änderung ... Produktionskostenbudgets, ... dem Budget zugrundeliegenden Kalkulation ... dem auf ... Budget bezogene Finanzierungsplan führen können, unverzüglich bekannt ... geben. Unabhängig davon sind Budget ... Finanzierungsplan bis zur Fertigstellung ... Films ... Monatsabstand ... überprüfen ... erforderlichenfalls anzupassen.

(3) Bei Auftreten ... Meinungsverschiedenheiten sind ... Koproduktionspartner verpflichtet, durch gegenseitiges Nachgeben ... raschestmögliche Einigung herbeizuführen, um ... pünktliche Fertigstellung ... Produktion sicherzustellen.

 

§ 5 Einlagerung ... Materials

(1) ... Originalnegativ ... fertig gestellten Films wird vorbehaltlich ... Regelung ... § 3 Abs. 4 dieses Vertrages auf ... Namen aller Koproduktionspartner beim Kopierwerk _______ eingelagert. ... Einlagerung erfolgt mit ... Maßgabe, ... der Zugriff auf ... Originalmaterial nur mit schriftlicher Zustimmung aller Koproduktionspartner gewährt werden darf. Jedem Koproduktionspartner wird ... Genehmigung erteilt, Kopien ziehen ... lassen (Ziehungsgenehmigung).

(2) Über ... Einlagerung ... den Verbleib ... sonstigen auf gemeinsame Kosten hergestellten Materialien ... zur Herstellung ... Films angeschafften Requisiten ... sonstigen Hilfsmittel wird folgende Vereinbarung getroffen:

 

§ 6 Auswertung

(1) ... Vertragspartner werten ... hergestellten Film mit ... Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns gemeinschaftlich ... umfassend aus, insbesondere ist beabsichtigt, ... Film weltweit

a) in Lichtspieltheatern (Kinos) ... sonstigen Spielstätten öffentlich vorführen ... lassen, durch Fernsehen ... damit verwandte Medien einschließlich ... durch ... Digitaltechnologie eröffneten Möglichkeiten senden ... auf sonstige Weise öffentlich wahrnehmbar machen ... lassen, sowie ... Film ... allen denkbaren Offline-Medien (Video, DVD ... sonstige AV-Auswertung) auswerten ... lassen;

b) den Film auch ... Ausschnitten auszuwerten, soweit sich dahingehende Verwertungsmöglichkeiten ergeben;

c) sofern sich außerfilmische Nutzungsmöglichkeiten eröffnen wie ... gesonderte Auswertung ... Filmmusik, ... Veröffentlichung ... Druckwerken „zum Film“ ... die kommerzielle Auswertung ... Vorkommnissen, Namen, Titeln, Figuren ... Abbildungen, ... in unmittelbarem Zusammenhang mit ... Film stehen (Merchandising), erstreckt sich ... Koproduktion auch hierauf, es sei denn, ... einer ... Vertragspartner ... anderen schriftlich erklärt, ... er sich an solchen Auswertungshandlungen nicht beteiligen will. Außerfilmische Nutzungshandlungen können ... Vertragspartner untersagt werden, wenn berechtigte Belange ... solchen außerfilmischen Auswertungshandlung entgegenstehen, insbesondere wenn ... geplante außerfilmische Auswertungshandlung ... Verwertung ... Films selbst hinderlich sein könnte.

(2) ... Vertragspartner werden sich zum gegebenen Zeitpunkt abstimmen, ... welcher Weise ... Auswertung ... Films vorgenommen wird. Vertriebs- ... Verleihverträge bedürfen ... vorherigen Abstimmung. Auf gesetzliche, vertragliche ... förderungsrechtliche Sperrfristen aller ... Betracht kommenden Auswertungsgebiete ist Rücksicht ... nehmen. Vertragspartner sämtlicher Auswertungsverträge sind ... Vertragschließenden gemeinsam.

 

§ 7 Aufteilung ... Erlöse

Sämtliche Auswertungserlöse einschließlich solcher aus Vorverkäufen, aus außerfilmischen Nutzungsmöglichkeiten (vorbehaltlich ... Sonderregelungen gem. § 7 Abs. 1 c), aus ... Zahlung ... Verwertungsgesellschaften sowie einschließlich ... auf ... Filmproduktion entfallenden Prämien ... Preise werden, soweit nicht durch schriftliche Vereinbarung aller Koproduktionspartner anderweitig geregelt, zunächst zur Rückdeckung ... im Schlusskostenstand festgestellten Herstellungskosten verrechnet. Maßgeblich ist ... von ... zuständigen Wirtschaftsprüfer/Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüfte ... bestätigte Schlusskostenstand. ... sich alsdann ergebende Überschuss wird auf ... Koproduktionspartner ... gleichem Rang ... zu gleichen Anteilen/im Verhältnis _______ aufgeteilt.

 

§ 8 Nennung

(1) ... Nennung ... Produzenten wird wie folgt vorgenommen:

„Eine Koproduktion ... A-Film/B-Film“.

Die Nennung erfolgt ... gleicher Größe, Farbe ... Zeit.

Herr/Frau _______ werden außerdem wie folgt genannt:

Die Nennung erfolgt ... gleicher Größe, Farbe ... Zeit.

(2) ... Vertragschließenden sind einig darin, ... die vereinbarten Nennungsverpflichtungen auch ... allen Werbeankündigungen ... Filmbegleitmaterialien beachtet werden.

 

§ 9 Werbung

Über Werbemaßnahmen werden sich ... Vertragspartner rechtzeitig vor ... Beginn ... in Betracht kommenden Werbemaßnahme abstimmen.

 

§ 10 Ausscheiden

(1) Kommt ... Koproduzent mit ... Leistung seiner Beiträge zur Filmherstellung ... Verzug, ... kann ihm ... jedem ... anderen Koproduzenten ... schriftlicher Form ... Nachfrist ... 14 Tagen gesetzt ... erklärt werden, ... nach ergebnislosem Fristablauf ... Kündigung ausgesprochen wird; verstreicht diese Frist ergebnislos, ... kann jeder ... verbleibenden Koproduzenten gegenüber ... in Verzug befindlichen Koproduzenten schriftlich erklären, ... der Koproduktionsvertrag diesem gegenüber gekündigt ... die Koproduktion ohne ... weitere Mitwirkung ... betreffenden Vertragspartners fortgeführt wird.

(2) ... Falle ... Abs. 1 scheidet ... betroffene Vertragspartner aus ... Koproduktionsvertrag aus, ohne ... es ... Auseinandersetzung zwischen ... Vertragspartnern bedarf. ... Ausscheidende nimmt am Ergebnis schwebender Geschäfte nicht teil, er verliert alle Rechte am Film. ... übrigen Koproduzenten treten an seine Stelle ... setzen ... Filmherstellung fort, gleichgültig durch welchen Koproduzenten ... Nachfristsetzung ... die Vertragskündigung erklärt worden ist.

(3) ... ausscheidenden Vertragspartner steht ... Anspruch auf Erstattung seiner bis dahin erbrachten Aufwendungen zu. Dieser Anspruch ist erst fällig, sobald ... Filmauswertung ... einer vollständigen Abdeckung ... Herstellungskosten ... der durch ... Verzug bewirkten Mehrkosten geführt hat. ... Erstattungsanspruch besteht nur insoweit, als er aus ... Verwertung ... Films erfüllt werden kann.

 

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Ergänzend gilt ... Recht ... Bundesrepublik Deutschland.

(2) Maßgebend ist allein dieser schriftliche Vertrag. Änderungen, Ergänzungen sowie ... Verzicht auf ... Schriftform können nur schriftlich vereinbart werden. Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen.

(3) ... etwaige Unwirksamkeit ... Bestimmung dieses Vertrages lässt ... Wirksamkeit ... Vertrages ... Übrigen unberührt. ... unwirksame Bestimmung ist durch ... sinnentsprechende wirksame Bestimmung ... ersetzen, ... der angestrebten wirtschaftlichen Regelung am nächsten kommt.

(4) Sofern ... der Vertragsparteien keinen Gerichtsstand ... Geltungsbereich ... Bundesrepublik Deutschland hat, gilt ... Sitz ... inländischen Vertragspartners als Gerichtsstand ... alle etwaigen Streitigkeiten aus diesem Vertrag. ... Parteien sind auch berechtigt, ... nach ... allgemeinen Gerichtsstand ... Beklagten zuständige Gericht anzurufen.

 

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