Paypal ändert Gebühren - Händler sollten Vorzugskonditionen beantragen

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Wie bereits angekündigt ändert PayPal zum 15.2.2007 seine Gebührenstruktur und verlangt damit auch bei Zahlungen innerhalb Deutschlands Transaktionsgebühren vom Zahlungsempfänger. Händler sollten umgehend einen Antrag auf Vorzugskonditionen stellen.

 

Weiterhin geändert wird die PayPal-Kontenstruktur. Statt der bisherigen Basis-, Premium- und Businesskonten gibt es künftig nur noch das Privat- und das Geschäftskonto. Beide ermöglichen den Zahlungsempfang über alle von PayPal unterstützten Wege: Lastschrift, giropay, Kreditkarte und PayPal-Guthaben. Das Geschäftskonto bietet Händlern unter anderem die Möglichkeit, individuelle Kontozugangsrechte für Mitarbeiter einzurichten.

 

Laut einer Kunden-Mail berechnet die eBay-Tochter dafür ab dem 15. Februar pro Transaktion 35 Cent und 1,9 Prozent des Transaktionsvolumens. Bislang war dies im Rahmen der "Einführungsphase" kostenlos. Für das Bezahlen wird es keine Gebühr geben.

 

Das Gebührenmodell für den Empfang von Zahlungen aus dem Ausland wird vereinfacht. Der Empfänger zahlt künftig abhängig von der Herkunft der Zahlung 35 Cent plus 3,4 (Euro-Länder) oder 3,9 Prozent des Transaktionsvolumens. Wer mehr als 1000 Euro monatlich über PayPal einnimmt, kann – ebenso wie bei innerdeutschen Zahlungen – Vorzugskonditionen mit günstigeren Gebühren beantragen.

 

Diese Vorzugskonditionen stehen allen PayPal-Kunden zur Verfügung, die Ihr PayPal-Konto seit mindestens 90 Tagen führen und bestimmte Umsatzschwellen erreichen. Die Vorzugskonditionen erhalten Sie bei einem Umsatz von mindestens 1.001 EUR im Vormonat der Antragstellung.

 

Scheinbar funktioniert die Berechnung der Umsatzschwelle für die Vorzugskonditionen ab EUR 1.000 mit Hilfe des Antragsformulars noch nicht richtig. Nach uns vorliegenden Berichten wird ein Antrag zurückgewiesen, wenn die Umsätze der letzten drei Monate nicht jeweils über EUR 2.500 lagen. Der Antrag wird dann zurückgewiesen und kann nach 30 Tagen wieder gestellt werden.

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