Informationen zur Rentenversicherung

Die Hinzuverdienstgrenze für Rentenbezieher vor dem 65. Lebensjahr wurde angehoben auf monatlich 400,00 €. Diese Regelung gilt ab 01.01.2008. Die Verdienstgrenze darf zweimal im Jahr um das doppelte überschritten werden. Ein höherer Verdienst ist unverzüglich der Versicherungsanstalt zu melden, damit größere Rückforderungen vermieden werden.

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird ab 01.01.2009 gesenkt von zur Zeit. 3,3 % auf 2,8 %. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt ab 01.01.2009 auf monatlich 5.400 €. Die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung steigt ab 01.01.2009 auf monatlich 3.675 €.

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird ab 01.01.2009 vereinheitlicht und beträgt dann 15,5 %. In diesem Beitragssatz ist der bisher getrennt ausgewiesene sogenannte Zusatzbeitrag von 0,9 % enthalten.

Kein Krankengeld erhalten freiwillig versicherte Selbständige ab 01.01.2009 von der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Krankengeldanspruch muß gesondert versichert und bezahlt werden.

Eine Rentennachzahlung bei fehlerhaftem Rentenbescheid wird ausgeschlossen durch eine Änderung des Sozialgesetzbuches VI. Ergibt sich bei einer Nachprüfung des Rentenbescheides ein höherer Rentenzahlbetrag, wird dieser nur noch für die Zukunft geleistet. Daraus folgt die Empfehlung, mit der Rentenantragsteilung einen Rentenberater zu beauftragen, damit ein fehlerhafter Bescheid und damit ein Rentenverlust vermieden werden. Wenn die Rente anderweitig beantragt wurde, sollte zumindest der Rentenbescheid umgehend nach Erhalt einem Rentenberater zur Prüfung vorgelegt werden, da eine große Zahl von Rentenbescheiden fehlerhaft ist.

Rentenauskünfte der Versicherungsanstalten sachkundig prüfen lassen sollten alle Versicherten. Dabei ist anders als bei Bescheiden keine Frist vorgeschrieben. Die Praxis hat ergeben, daß bei den Versicherungsverläufen, die mit den Rentenauskünften übersandt werden, oft die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung zum Nachteil der Versicherten nicht berücksichtigt wurde. Liegt der Rentenauskunft kein Versicherungsverlauf bei, sollte dieser Versicherungsverlauf von der Versicherung angefordert werden. Eine sachkundige Prüfung der Versicherungsverläufe wird empfohlen, da die Eintragungen in dem Versicherungskonto Grundlage für die spätere Rentenberechnung sind.

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