Suche nach Steuersündern in Internet

Finanzverwaltung durchsucht systematisch Webseiten

Die Finanzverwaltung durchsucht mit einer lernfähigen Suchmaschine täglich ca. 100.000 Webseiten im Internet nach Steuersündern.

Dabei stehen insbesondere gewerbliche Internet-Händler im Visier.

Die eingesetzte Software ist lernfähig und soll es ermöglichen gewerbliche Internet-Händler (z.B. bei Ebay) aufzuspüren, die Ihre Gewinne nicht deklarieren. Diese Software ist auch in der Lage, Angebote und Veräufe aus Online-Verkaufs- und Versteigerungsplattformen anbieterbezogen zusammenzufassen.

Es soll gezielt nach nicht registrierten Unternehmen gesucht werden. Als Unternehmen im umsatzsteuerlichen und einkommensteuerlichen Sinne gelten auch Einzelpersonen, die eine Einnahme- bzw. Gewinnerzielungsabsicht verfolgen.

Bei verdächtigen Treffern kann sich die Finanzverwaltung bei den entsprechenden Internetauktions- und Handelshäusern Einzel- oder Sammelauskünfte einholen. Gegenfalls kann auch die Vorlage von Büchern, Aufzeichnungen, Geschäftspapiere oder andere Urkunden verlangt werden.

Inwieweit sich aus diesem Vorgehen Sachverhalte ergeben, für die möglicherweise ein Steuerstrafverfahren eingeleitet wird, bleibt abzuwarten. Seitens des Bundesfinanzministerium wurden keine Zahlen genannt, weil diese in die Zuständigkeit der Länder falle.

Steuerpflichtige, die Umsätze bzw. Gewinne im Sinne eines Unternehmens erzielt haben, sollte sich beraten lassen. Es wäre zu prüfen, ob steuerpflichtige Umätze bzw. Gewinne erzielt worden sind, und ob die eine Möglichkeit besteht die Einkünfte steuerfrei nachzuerklären. Dies setzt allerdings voraus, dass die Finanzverwaltung noch keine Kenntnis darüber erlangt hat.

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