Einfacher Partnerschaftsvertrag

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§ 1 Errichtung, Zweck, Partner

(1) Zu einer Partnerschaft im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes schließen sich zusammen:

A, Architekt, wohnhaft _______

B, Architekt, wohnhaft _______

C, Architekt, wohnhaft _______

(2) Gegenstand der Partnerschaft ist die gemeinschaftliche Berufsausübung der Partner innerhalb des Architekturbüros am Sitz der Partnerschaft sowie die Vornahme aller dazu förderlichen Maßnahmen und Rechtsgeschäfte.

(3) Partner kann nur sein, wer in der Architektenliste des Landes _______ (Bundesland) eingetragen ist oder die Voraussetzungen hierfür erfüllt und demnächst dort eingetragen wird.7

§ 2 Name, Sitz

(1) Der Name der Partnerschaft lautet A und Partner Architekten.

(2) Partner A willigt darin ein, dass der Name der Partnerschaft auch nach seinem Ausscheiden fortgeführt werden darf, sofern er nicht ausscheidet, um seinen Beruf außerhalb der Partnerschaft auszuüben.

(3) Die Partnerschaft hat ihren Sitz in _______ (Ort).

§ 3 Dauer, Geschäftsjahr

(1) Die Partnerschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

(2) Das Geschäftsjahr der Partnerschaft ist das Kalenderjahr.

§ 4 Einlagen

(1) A hat eine Einlage in Höhe von Euro 100.000, B und C haben jeweils eine Einlage in Höhe von Euro 50.000 zu leisten.

(2) A erbringt seine Einlage durch Einbringung des in Anlage 1 aufgeführten Inventars. B erbringt seine Einlage in Höhe von Euro 25.000 in bar, im Übrigen durch Sacheinbringung gemäß Anlage 2. C erbringt seine Einlage in voller Höhe in bar.

(3) Soweit Sacheinbringungen erfolgen, geschieht dies unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung zu Eigentum der Partnerschaft.

§ 5 Betriebsräume

Die Partnerschaft tritt in den von A mit V, _______ (Ort), abgeschlossenen Mietvertrag über die Betriebsräume des A ein. V hat seine Einwilligung hierzu bereits erteilt.

§ 6 Berufsausübung

(1) Jeder Partner stellt der Partnerschaft seine volle Arbeitskraft zur Verfügung. Nebentätigkeiten dürfen nur mit Zustimmung aller Partner ausgeübt werden.

(2) Neue Aufträge werden nur zugunsten der Partnerschaft entgegengenommen. Noch nicht abgewickelte Aufträge, die ein Partner vor Eintragung der Partnerschaft angenommen hat, werden zumindest im Innenverhältnis, wenn möglich auch im Außenverhältnis für die Partnerschaft abgewickelt.

(3) Alle Einnahmen aus der Berufstätigkeit der Partner sind Einnahmen der Partnerschaft. Vor Eintragung der Partnerschaft erhaltene Zahlungen aus dann noch nicht abgewickelten Aufträgen verbleiben beim jeweiligen Partner, soweit sie nicht unüblich waren.

§ 7 Geschäftsführung , Vertretung

(1) Zur Geschäftsführung und Vertretung berechtigt und verpflichtet ist A, bei seiner Verhinderung B und C gemeinschaftlich. Verträge mit Auftraggebern, auf deren Grundlage die Partnerschaft zur Erbringung einer beruflichen Leistung verpflichtet wird, können von jedem Partner allein abgeschlossen werden. Die Partner können für den Einzelfall abweichende Regelungen treffen.

(2) A erhält für seine Geschäftsführungstätigkeit ein monatliches Gehalt von Euro _______

(3) Die Geschäftsführungstätigkeit umfasst insbesondere die Buchführung, die Budgetplanung, die Organisation des Büros inkl. notwendiger Anschaffungen sowie den Abschluss und die Kündigung von Anstellungsverträgen.

(4) Ein Partner kann durch einstimmigen Beschluss der übrigen Partner von der Geschäftsführung oder Vertretung in den Bereichen gemäß vorstehendem Absatz 3 ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

§ 8 Haftung

(1) Für Verbindlichkeiten der Partnerschaft aus Schädigungen wegen fehlerhafter Berufsausübung haftet neben dem Vermögen der Partnerschaft nur derjenige Partner, der innerhalb der Partnerschaft mit der Bearbeitung des Auftrags befasst war.

(2) Wird ein Partner als handelnder Partner für Schäden in Anspruch genommen, für deren Entstehung ein schuldhaftes Handeln oder pflichtwidriges Unterlassen eines anderen Partners (mit)ursächlich geworden ist, tragen die Partner den Schaden im Innenverhältnis entsprechend der Regelung des § 254 BGB.

§ 9 Beschlüsse

Soweit es nach dem Gesetz oder diesem Partnerschaftsvertrag eines Beschlusses der Partner bedarf, kann dieser nur einstimmig gefasst werden. Beschlüsse können innerhalb einer formlos einzuberufenden Partnerversammlung sowie fernmündlich oder schriftlich gefasst werden. Ein Partner kann einen anderen schriftlich zur Stimmabgabe bevollmächtigen. Gefasste Beschlüsse sind vom geschäftsführenden Partner schriftlich niederzulegen und zu den Akten der Partnerschaft zu nehmen.

§ 10 Buchführung

(1) Der geschäftsführende Partner ist zur ordnungsgemäßen Buchführung und geordneten Aufbewahrung aller Belege verpflichtet.

(2) Er erstellt innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Rechnungsabschluss, aus dem sich als Saldo zwischen Einnahmen und Ausgaben der Gewinn bzw. Verlust erg ...

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