Allgemeine Geschäftsbedingungen für Pauschalreiseverträge Deutscher Inlandstourismusstellen

Vom 10. Oktober 2003. ... Deutsche Tourismusverband e.V., Bonn, hat am 24. September 2003 ... nachfolgend wiedergegebene Empfehlung "Allgemeine Geschäftsbedingungen ... Pauschalreiseverträge Deutscher Inlandstourismusstellen" nach § 22 Abs. 3 Nr. 2 ... Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen beim Bundeskartellamt angemeldet:

Der Deutsche Tourismusverband e.V. empfiehlt ... nachstehenden Allgemeinen Reisebedingungen ... Pauschalreiseverträge Deutscher Inlandstourismusstellen unverbindlich. Es bleibt daher ... Verbandsmitgliedern ... den Tourismusstellen unbenommen, abweichende Geschäftsbedingungen ... verwenden. ... nachstehenden unverbindlichen "Allgemeinen Reisebedingungen" gelten ... Verträge, welche ... Erbringung ... Gesamtheit ... Reiseleistungen (Reise) ... Sinne ... §§ 651a ff. ... Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) durch ... Tourismusstelle als Reiseveranstalter zum Gegenstand haben. ... Bestimmungen sind Rahmenbestimmungen, ... von ... Verwendern ausgefüllt werden müssen.

 

Sehr geehrter Reisegast,

die nachfolgenden Reisebedingungen gelten ... Pauschalangebote (Gesamtheit ... Reiseleistungen gemäß § 651a Abs. 1 BGB). Sie werden, soweit nach ... gesetzlichen Bestimmungen wirksam vereinbart, Inhalt ... zwischen Ihnen - nachfolgend "Gast" genannt - ... uns als Reiseveranstalter - nachfolgend "Tourismusstelle" genannt - ... Buchungsfalle nach ... gesetzlichen Bestimmungen ... §§ 651a bis 651m BGB zustande kommenden Reisevertrages. Bitte lesen Sie diese Bestimmungen daher sorgfältig durch.

 

Abschluss ... Reisevertrages

Alternative 1:

Abschluss ... Reisevertrages durch Buchung (= Vertragsangebot) ... Gastes ... Buchungsbestätigung (= Vertragsannahme durch ... Tourismusstelle)

Mit ... Buchungserklärung/Anmeldung, ... schriftlich, mündlich, fernmündlich, per E-Mail ... über ... Internet erfolgen kann, bietet ... Gast ... Tourismusstelle ... Abschluss eines Reisevertrages auf ... Grundlage ... Reiseausschreibung verbindlich an. ... Vertrag kommt mit ... Annahme durch ... Tourismusstelle zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei ... unverzüglich nach Vertragsschluss wird ... Tourismusstelle ... Gast ... Buchungsbestätigung aushändigen. ... Buchungsbestätigung ist entbehrlich, wenn ... Buchungserklärung ... Gastes weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn abgegeben wird.

Alternativ:

Der Vertrag kommt ausschließlich durch ... Zugang ... schriftlichen Buchungsbestätigung (bei Buchungen per E-Mail ... Internet ... Textform) zustande. Dies gilt nicht bei Buchungen, wenn ... Buchungserklärung ... Gastes weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn abgegeben wird; ... diesen Fällen führt ... telefonische ... mündliche Buchungsbestätigung zum verbindlichen Vertragsabschluss.

Der ... Buchung vornehmende Gast haftet ... alle Verpflichtungen ... mitangemeldeten Gästen aus ... Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.

Weicht ... Inhalt ... Reisebestätigung ... Inhalt ... Anmeldung ab, ... liegt ... neues Angebot ... Tourismusstelle vor, an ... sie ... die Dauer ... 10 Tagen gebunden ist. ... Vertrag kommt auf ... Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn ... Gast dieses geänderte Angebot innerhalb ... Frist annimmt.

Alternative 2:

Abschluss ... Reisevertrages durch schriftliches, mündliches ... telefonisches Angebot (= Vertragsangebot ... Tourismusstelle) an ... Gast ... Annahmeerklärung ... Gastes (= Vertragsannahme).

Seinen Buchungswunsch kann ... Gast mündlich, schriftlich, per Telefax, E-Mail ... Internet an ... Tourismusstelle übermitteln. Dieser Buchungswunsch ist ... den Gast noch unverbindlich ... stellt noch kein bindendes Vertragsangebot ... Gastes dar.

Entsprechend ... Buchungswunsch ... Gastes übermittelt ... Tourismusstelle ... Gast ... Regelfall schriftlich, per Telefax ... E-Mail (bei kurzfristigen Anfragen telefonisch) ... konkretes Angebot mit Leistungen, Preisen ... Termin ... bietet ... Gast ... Abschluss eines Reisevertrages auf ... Grundlage ... Leistungsbeschreibung ... Angebot verbindlich an.

Der Reisevertrag kommt mit Zugang ... schriftlichen, per Telefax ... E-Mail (bei kurzfristigen Angeboten mündlich übermittelten) Annahmeerklärung ... Gastes bei ... Tourismusstelle zustande. Mit Zugang dieser Annahmeerklärung bei ... Tourismusstelle ist ... Reisevertrag rechtsverbindlich abgeschlossen. ... Tourismusstelle übermittelt ... Gast unverzüglich ... Bestätigung ... Eingangs seiner Annahmeerklärung mit Angaben ... Preise ... Leistungen und, soweit ... Tourismusstelle ... Pflicht zur Kundengeldabsicherung unterliegt, ... gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsschein. ... solche Bestätigung ist nicht erforderlich, wenn ... Annahmeerklärung bei ... Tourismusstelle weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn eingeht.

Weicht ... Annahmeerklärung ... Gastes ... Buchungsangebot ... Tourismusstelle ab, ... ist ... rechtsverbindlicher Vertrag nicht geschlossen. Es liegt ... neues Angebot ... Gastes vor, an ... er ... die Dauer ... 10 Tagen gebunden ist. ... Reisevertrag kommt auf ... Grundlage dieses neuen Angebots erst zustande, wenn ... Tourismusstelle dieses geänderte Angebot innerhalb ... Frist annimmt, schriftlich ... in Textform durch ... die Änderungen ausdrücklich bestätigende Buchungsbestätigung annimmt. Geht ... abweichende Annahmeerklärung ... Gastes bei ... Tourismusstelle weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn ein, kann ... Buchungsbestätigung ... Tourismusstelle auch mündlich ... telefonisch erfolgen.

Der Anmeldende haftet ... alle Verpflichtungen ... mitangemeldeten Reiseteilnehmern aus ... Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.

Bezahlung

Zahlungen auf ... Reisepreis vor Beendigung ... Reise dürfen nur gegen Aushändigung ... Sicherungsscheines ... Sinne ... § 651k Abs. 3 BGB gefordert ... angenommen werden.

Ein Sicherungsschein gemäß § 651k BGB ist, abweichend ... Nummer 2.1, nicht auszuhändigen, wenn ... Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt ... der Reisepreis 75,- Euro nicht übersteigt, ... Tourismusstelle ... juristische Person ... öffentlichen Rechts ist, über deren Vermögen ... Insolvenzverfahren unzulässig ist, wenn ... Reiseleistungen keine Beförderung ... und zum Reiseort beinhalten ... nach ... mit ... Gast getroffenen Zahlungsvereinbarungen ... gesamte Reisepreis erst mit Reiseende zahlungsfällig ist.

Mit Vertragsschluss (Zugang ... Buchungsbestätigung ... Tourismusstelle/Zugang ... Eingangsbestätigung ... Annahmeerklärung ... Gastes beim Gast) ist ... Anzahlung ... Höhe ... (...) ... leisen, ... auf ... Reisepreis angerechnet wird.

Die Restzahlung ist (...) Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, ... die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr aus ... in Nummer 7.2 genannten Gründen abgesagt werden kann.

Soweit Vorauszahlungen vor Reisebeginn vereinbart sind, ... Sicherungsschein übergeben ist ... die Tourismusstelle zur Erbringung ... vertraglichen Leistungen bereit ... in ... Lage ist, besteht ohne vollständige Bezahlung ... Reisepreises kein Anspruch auf ... Inanspruchnahme ... vertraglichen Leistungen. ... Recht ... Gastes zur Zurückbehaltung ... strittigen, ... der Tourismusstelle nach Vertragsschluss geforderten Preiserhöhung bleibt hiervon unberührt.

Leistungen

Die Leistungsverpflichtung ... Tourismusstelle ergibt sich ausschließlich aus ... Inhalt ... Buchungsbestätigung sowie ... darin ... Bezug genommenen Leistungsbeschreibung ... Prospekt/dem Angebot ... Tourismusstelle sowie darin ... Bezug genommenen Leistungsbeschreibung ... Prospekt/im Gastgeberverzeichnis ... aus mit ... Gast schriftlich ... mündlich rechtsverbindlich getroffenen Vereinbarungen.

Leistungsträger (Beherbergungs- ... Verpflegungsbetriebe, Sportanbieter, Skiliftbetreiber, Beförderungsunternehmen ... Schiff, Bus ... Fahrbetriebe) sind ... der Tourismusstelle nicht bevollmächtigt, Zusicherungen ... geben ... Vereinbarungen ... treffen, ... über ... Reiseausschreibung ... Tourismusstelle, deren Angebot ... Buchungsbestätigung hinausgeben ... im Widerspruch dazu stehen ... den bestätigten Inhalt ... Reisevertrages abändern.

Orts-, Hotel- ... Hausprospekte, ... nicht ... der Tourismusstelle herausgegeben werden, sind ... diese unverbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit ... Gast zum Gegenstand ... vertraglichen Leistungen ... Tourismusstelle gemacht wurden.

Leistungs- ... Preisänderungen

Änderungen ... Abweichungen ... dem vereinbarten Inhalt ... Reisevertrages, ... nach Vertragsabschluss notwendig werden ... die ... der Tourismusstelle nicht wider Treu ... Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit ... Änderungen ... Abweichungen nicht erheblich sind, nicht ... einer wesentlichen Änderung ... Reiseleistung führen ... den Gesamtzuschnitt ... gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit ... geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. ... Tourismusstelle ist verpflichtet, ... Kunden über Leistungsänderungen ... Leistungsabweichungen unverzüglich ... Kenntnis ... setzen. Gegebenenfalls wird ... Tourismusstelle ... Gast ... kostenlose Umbuchung ... einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

Rücktritt durch ... Gast, Umbuchung

Der Gast kann jederzeit vor Reisebeginn ... der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist ... Zugang ... Rücktrittserklärung bei ... Tourismusstelle. ... Gast wird empfohlen, ... Rücktritt schriftlich ... erklären.

Tritt ... Gast ... Reisevertrag zurück ... tritt er ... Reise nicht an, ... kann ... Tourismusstelle Ersatz ... die getroffenen Reisevorkehrungen ... für ihre Aufwendungen verlangen. Bei ... Berechnung ... Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen ... gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen ... Reiseleistungen ... berücksichtigen.

Die Tourismusstelle kann ihren Ersatzanspruch unter Berücksichtigung ... nachstehenden Gliederung nach ... Nähe ... Zeitpunktes ... Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn ... einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren.

Bei Pauschalen mit Unterbringung ... Hotels, Gasthöfen, Pensionen
bis 30 Tage vor Reiseantritt
vom 29.-22. Tag vor Reiseantritt
vom 21.-15. Tag vor Reiseantritt
vom 14.- 7. Tag vor Reiseantritt
ab ... 6. Tag vor Reiseantritt

Bei Pauschalen mit Unterbringung ... Ferienwohnungen ... Privatquartieren
bis 45. Tag vor Reiseantritt
bis 35. Tag vor Reiseantritt
ab 34. Tag vor Reiseantritt

Bei sonstigen Pauschalangeboten
(...)

Dem Gast bleibt es vorbehalten, ... Tourismusstelle nachzuweisen, ... ihr keine ... wesentlich geringere Kosten als ... geltend gemachte Pauschale entstanden sind. ... diesem Fall ist ... Gast zur Bezahlung ... geringeren Kosten verpflichtet.

Anstatt ... pauschalen Entschädigung kann ... Tourismusstelle ihre konkret entstandenen Kosten entsprechend ... gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Sie ist ... diesem Fall verpflichtet, ... Gast ihre Aufwendungen ... Einzelnen ... beziffern ... zu belegen.
Werden auf Wunsch ... Gastes nach Vertragsschluss ... einen Termin, ... innerhalb ... zeitlichen Geltungsbereiches ... Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich ... Reisetermins, ... Unterkunft ... der Verpflegungsart ... gebuchte Zusatzleistungen (z. B. Kuranwendungen, Fahrradmiete, Skipass, Konzert- und/oder Theaterkarten) vorgenommen (Umbuchung), kann ... Tourismusstelle bei Pauschalen mit Unterbringung ... Hotels, Gasthöfen ... Pensionen bis 31 Tag vor Reiseantritt, bei Pauschalen mit Unterbringung ... Ferienwohnungen ... Privatquartieren bis 45 Tage vor Reiseantritt ... Umbuchungsentgelt ... Höhe ... ... Euro pro Änderungsvorgang erheben. Umbuchungswünsche ... Gastes, ... nach Ablauf ... Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt noch möglich ist, nur nach Rücktritt ... Reisevertrag ... Bedingungen gemäß Nummer 5.3 ... gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, ... nur geringfügige Kosten verursachen.

Nicht ... Anspruch genommene Leistungen

Nimmt ... Gast einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise ... aus sonstigen zwingenden Gründen nicht ... Anspruch, ... wird sich ... Tourismusstelle bei ... Leistungsträgern um Erstattung ... ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt ... wenn ... Erstattung gesetzliche ... behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

Rücktritt ... Kündigung durch ... Reiseveranstalter

Die Tourismusstelle kann nach Antritt ... Reise ... Reisevertrag fristlos kündigen, wenn ... Gast ... Durchführung ... Reise ungeachtet ... Abmahnung ... Tourismusstelle ... ihrer Beauftragten nachhaltig stört ... wenn er sich ... solchem Maße vertragswidrig verhält, ... die sofortige Aufhebung ... Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt ... Tourismusstelle, ... behält sie ... Anspruch auf ... Reisepreis; sie muss sich jedoch ... Wert ... ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, ... er aus ... anderweitigen Verwendung ... nicht ... Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich ... ihm ... den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

Die Tourismusstelle kann bei Nichterreichen ... in ... Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen ... Reisevertrag zurücktreten:

Die Tourismusstelle ist verpflichtet, ... Gast gegenüber ... Absage ... Reise unverzüglich ... erklären, wenn feststeht, ... die Reise wegen Nichterreichens ... Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.

Ein Rücktritt ... Tourismusstelle später als 2 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig.

Der Gast kann bei ... Absage ... Teilnahme an ... mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn ... Tourismusstelle ... der Lage ist, ... solche Reise ohne Mehrpreis ... den Gast aus ihrem Angebot anzubieten. ... Gast hat dieses Recht unverzüglich nach ... Erklärung über ... Absage ... Reise gegenüber ... Tourismusstelle geltend ... machen.

Beschränkung ... Haftung ... Tourismusstelle

Die vertragliche Haftung ... Tourismusstelle ... Schäden, ... nicht Körperschäden sind, ist auf ... dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ... Schaden ... Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird ... soweit ... Tourismusstelle ... einen ... Gast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Gewährleistung, Kündigung durch ... Reisenden, Anzeigepflicht

Wird ... Reise nicht vertragsmäßig erbracht, ... kann ... Reisende Abhilfe verlangen. ... Tourismusstelle kann ... Abhilfe verweigern, wenn sie ... unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. ... Tourismusstelle kann auch ... der Weise Abhilfe schaffen, ... sie ... gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

Für ... Dauer ... nicht vertragsgemäßen Erbringung ... Reise kann ... Reisende ... entsprechende Herabsetzung ... Reisepreises verlangen (Minderung). ... Reisepreis ist ... dem Verhältnis herabzusetzen, ... welchem zur Zeit ... Verkaufs ... Wert ... Reise ... mangelfreiem Zustand ... dem wirklichen Wert gestanden haben würde.

Der Reisegast ist verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich ... Tourismusstelle ... der ... Reisenden hierfür benannten Stelle anzuzeigen. Unterlässt es ... Reisende schuldhaft, ... Mangel anzuzeigen, tritt ... Anspruch auf Minderung nicht ein.

Wird ... Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt ... leistet ... Tourismusstelle innerhalb ... angemessenen Frist keine Abhilfe, ... kann ... Reisende ... Rahmen ... gesetzlichen Bestimmungen ... Reisevertrag - ... seinem eigenen Interesse ... aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn ... Reisenden ... Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, ... Tourismusstelle erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. ... Bestimmung ... Frist ... die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist ... von ... Tourismusstelle verweigert wird ... wenn ... sofortige Kündigung ... Vertrages durch ... besonderes Interesse ... Reisenden gerechtfertigt wird. ... Reisende schuldet ... Tourismusstelle ... auf ... in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil ... Reisepreises, sofern diese Leistungen ... ihn ... Interesse waren.

Der Reisende kann unbeschadet ... Minderung ... der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, ... Mangel ... Reise beruht auf einem Umstand, ... die Tourismusstelle nicht ... vertreten hat.

Ausschluss ... Ansprüchen ... Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung ... Reise hat ... Gast innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung ... Reise gegenüber ... Tourismusstelle geltend ... machen. Nach Ablauf ... Frist kann ... Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an ... Einhaltung ... Frist verhindert worden ist.

Ansprüche ... Gastes nach ... §§ 651c bis 651f BGB verjähren nach einem Jahr ab ... vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Schweben zwischen ... Tourimusstelle ... dem Gast Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche ... die ... Anspruch begründenden Umstände, ... ist ... Verjährung gehemmt, bis ... Gast ... die Tourismusstelle ... Fortsetzung ... Verhandlungen verweigert. ... vorbezeichnete Verjährungsfrist ... einem Jahr endet frühestens 3 Monate nach ... Ende ... Hemmung.

Rechtswahl ... Gerichtsstand

Auf ... gesamte Rechts- ... Vertragsverhältnis zwischen ... Tourismusstelle ... Gästen, ... keinen allgemeinen Wohn- ... Geschäftssitz ... Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Der Gast kann ... Tourismusstelle nur an deren Sitz verklagen.

Für Klagen ... Tourismusstelle gegen ... Gast ist ... Wohnsitz ... Gastes maßgebend, es sei denn, ... Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen ... öffentlichen ... privaten Rechts ... Personen, ... ihren Wohnsitz ... gewöhnlichen Aufenthaltsort ... Ausland haben ... deren Wohnsitz ... gewöhnlicher Aufenthalt ... Zeitpunkt ... Klageerhebung nicht bekannt ist. ... diesem Fällen ist ... Sitz ... Tourismusstelle maßgebend.

Wichtige Hinweise:

Die Reisebedingungen sollen nicht ... Änderungsvorbehalt nach § 4 Abs. 1 Satz 2 ... Verordnung über ... Informations- ... Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (Abschnitt 3 Informations- ... Nachweispflichten ... Reiseveranstaltern) enthalten. Dieser Änderungsvorbehalt ist vielmehr ... den allgemeinen Katalog- ... Hinweisteil aufzunehmen.

Diese Reisebedingungen können nicht verwendet werden ... die Vermittlungs- ... sonstige Tätigkeit ... Verbandsmitglieder ... Tourismusstellen, insbesondere nicht ... von ... Verbandsmitgliedern zwischen Leistungsträgern (Beherbergungsbetrieben) ... Endverbrauchern vermittelten Beherbergungsverträge. Sie können auch ... den Beherbergungsbetrieben selbst weder ganz noch auszugsweise als Allgemeine Geschäftsbedingungen ... Beherbergungsverträge ("Gastaufnahmebedingungen") verwendet werden. Auch ... Verbindung ... "Vermengung" ... Reisebedingungen ... Gastaufnahmebedingungen ist nicht zulässig ... führt ... Regelfall zur Unwirksamkeit ... gesamten Geschäftsbedingungen.

 

Diese Bekanntmachung enthält keine Entscheidung über ... Vereinbarkeit ... Empfehlung mit ... BGB ... der ab ... 1. Januar 2002 geltenden Fassung. ... Befugnis, nach diesem Gesetz sowie aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften ... gerichtliche Überprüfung ... verlangen, wird durch diese Bekanntmachung nicht eingeschränkt. ... vorstehende Empfehlung ist unverbindlich. ... ihrer Durchsetzung darf kein wirtschaftlicher, gesellschaftlicher ... sonstiger Druck angewendet werden.

Bonn, ... 10. Oktober 2003, B 2 - 63300 - BO - 166/02, Bundeskartellamt, 2. Beschlussabteilung

Der Deutsche Tourismusverband darf keine Empfehlungen ... die Höhe ... zu fordernden Anzahlungen geben. Es obliegt ... Tourismusstelle, sich über ... nach ... Rechtsprechung zulässigen Werte ... erkundigen.

Der Deutsche Tourismusverband darf keine Empfehlungen ... den Zeitpunkt ... Fälligkeit ... Restzahlung geben. Es obliegt ... Tourismusstelle, sich über ... nach ... Rechtsprechung zulässigen Zeitpunkte ... erkundigen. ... Abhängigkeit ... Zahlungsfrist ... spätesten Zeitpunkt ... Absage ... Reise wegen Nichterreichen ... Mindestteilnehmerzahl ist unbedingt ... beachten.

Der Deutsche Tourismusverband darf keine bestimmten Stornosätze empfehlen. Es obliegt jedem Verwender, sich über ... Gesetz- ... Rechtsprechung entsprechende Ausgestaltung ... Stornofristen ... Stornosätzen ... informieren. Es ist weiter ... beachten, ... es nach ... Rechtsprechung zwingend geboten ist, ... jede Reiseart unterschiedliche Stornosätze festzulegen. Dies gilt insbesondere, falls noch Pauschalen anderer als ... oben angegebenen Arten angeboten werden.

Der Deutsche Tourismusverband kann keinen bestimmten Betrag empfehlen. Es obliegt ... Tourismusstelle, ... Betrag ... Einklang mit ... einschlägigen Rechtsprechung festzulegen.

Soweit diese Klausel verwendet wird, ist unbedingt ... beachten, ... die späteste Rücktrittsfrist nach Buchstabe b keinesfalls nach ... Frist ... die Fälligkeit ... Restzahlung gemäß Nummer 2.4 dieser Empfehlung liegen darf! ... heißt: ... Restzahlung darf erst mit bzw. nach Ablauf ... Rücktrittsfrist nach Nummer 7.2 Buchstabe b verlangt werden. Es muss also zwingend ... Frist ... die Mitteilung an ... Gast vorverlegt werden, wenn ... die Restzahlung ... frühere Fälligkeit begründet werden soll als 2 Wochen vor Reisebeginn.

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