Teilungserklärung

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UR-Nr. _____/_____

 

 

 

Verhandelt am ___________-

 

vor der amtierenden Notarin ____

mit dem Amtssitz in Frankfurt am Main

erschienen

1.                  Frau (...), geborene ______, geb. _______, Beruf, wohnhaft in Anschrift

2.                  Herr (xxx), geb. _____, Beruf, wohnhaft in Anschrift

Beide Erschienenen wiesen sich durch die Vorlage ihres Personalausweises aus und baten um die Beurkundung der nachstehenden

Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung und Baubeschreibung

Die Erschienenen erklärten, dass eine Vorbefassung im Sinne des § 3 Nr. 7 BeurkG nicht vorliegt.

I. Bildung von Sondereigentum

§ 1 Sachverhalt

(1)          Herr (xxx) und Frau (...) sind als Alleineigentümer zu je ½, laufende Nr. 1a), b), in das Grundbuch des Amtsgerichts ______, Band _, Blatt ____, Gemarkung _____, Flur Nr._, Flurstück _____, Gebäude und Freifläche zu 416 qm, eingetragen.

(2)          An Belastungen sind eingetragen:

a)    Zweite Abteilung:

Lf-Nr. 1

Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf Rückübertragung des Eigentums bei künftiger Ausübung des Wiederkaufsrechts für die Ortsgemeinde _______; vorbehalten ist der Vorrang für Grundpfandrechte bis zur Gesamthöhe von 350.000,00 EUR nebst Zinsen und Nebenleistungen  von insgesamt bis zu 30% jährlich; gemäß Bewilligung vom _____(UR-Nr. ________ Notar _____, Ort) im Range vor Abteilung III Nr. 1 eingetragen am ________;

Noch nicht eingetragen aber mit Schreiben vom ______ bewilligt, ist ein von der Gemeinde ________ weiter eingeräumter Vorrang. Danach sind die Erschienenen berechtigt, neben dem bereits eingetragenen Vorrang von EUR 350.000,00 einen weiteren Vorrang von EUR 160.000,00, 00 nebst 15% Jahreszinsen und einer einmaligen Nebenleistung von 5% des Grundschuldbetrages in Anspruch zu nehmen. Durch Wahrung der Vorrangeinräumung erhält die Grundschuld der ____ Bank von EUR 510.000,00 nebst Zinsen und Nebenleistungen in Abteilung II den ersten Rang.

b)      Dritte Abteilung

Lf-Nr. 1

       510.000,00 EUR; Grundschuld ohne Brief zu fünfhundertzehntausend Euro für ____ Bank,  Filiale _____, Ort; Zinsen 15% jährlich; Nebenleistungen: 5% einmalig; vollstreckbar nach § 800 ZPO; gemäÿ Bewilligung vom ______ (UR-Nr. ______ Notar ______, Ort) im Range nach Abteilung II Nr. 1 eingetragen am 25.08.1999.

(3)     Sie errichten auf diesem Grundstück ein Haus mit zwei Eigentumswohnungen.

§ 2 Teilung

(1)     Die Eheleute (xxx) teilen hiermit das in ihrem zum Miteigentum zu je ½ stehende Grundstück der Gemarkung ______, Flur Nr._, Flurstück _____ das im Grundbuch des Amtsgerichts _____ für _____, Band __, Blatt ____ belastet vorgetragen ist in folgende Miteigentumsanteile auf, die jeweils mit dem Sondereigentum an der bezeichneten Wohnung und den nicht zu Wohnzwecken dienenden Räume verbunden werden.

Nr. des Aufteilungsplans

Lage

Größe in qm

Anteile in Tausendstel

1

EG

101,23

281

2

OG

147,10

409

1

Keller I

18,82

52

1

Keller III

58,52

163

2

Keller II

34,20

95

Gesamt

 

359,87

1000

Die Aufteilung geschieht wie folgt:

a)         496/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Erdgeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 101,23 qm und dem Keller I im Kellergeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 18,82 qm sowie dem Keller III im Kellergeschoss Nr. 1 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 58,52 qm;

c)    504/1000 Miteigentumsanteil an dem unter § 1 bezeichneten Grundstück, verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Obergeschoss Nr. 2 dess Nr. 2 des Aufteilungsplanes, Flächengröße 34,20 qm.

(2)     Die Aufteilung geschieht in übereinstimmung mit dem Aufteilungsplan, der mit Unterschrift und Siegel der Baubehörde versehen ist. Er ist dieser Urkunde als Bestandteil beigefügt; auf ihn wird verwiesen. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist erteilt.

§ 3 Gemeinschaftsordnung

          Für das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander gelten die Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes, soweit nicht nachstehend etwas anderes vereinbart ist. Gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 WEG wird als Inhalt des Wohnungseigentums folgendes bestimmt:

a) Zweckbestimmung

Die Wohnung Nr. 2 des Aufteilungsplanes dient ausschließlich Wohnzwecken. Die Wohnungseinheit Nr. 1 des Aufteilungsplanes sind gewerbliche Räume. Die darüberhinausgehende gewerbliche Nutzung und freiberufliche Praxen sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Verwalters zulässig, der darauf zu achten hat, dass bei der Nutzungsänderung § 14 WEG gewahrt bleibt. Die Zustimmung kann mit Auflagen zur Erhaltung des Wohncharakters versehen werden; ein Rechtsanspruch besteht nicht. öffentlich-rechtliche ...

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