Befristeter Vertrag mit einem Schauspieler für einen Film

Erklärung ... diesem Muster: 

Bei diesem Muster handelt es sich um ... befristeten Arbeitsvertrag. Grund ... Befristung ist ... zeitlich befristete Dauer, ... die Herstellung eines Films mit sich bringt.

Der Vertrag hat zahlreiche Besonderheiten, beispielsweise ... Hinblick auf ... Tätigkeitsbeschreibung ... die Übertragung ... Nutzungsrechte.

 

Arbeitsvertrag

zwischen

_________________________ (Name/ Firmierung)

_________________________ (Anschrift)

im nachfolgenden „Filmehersteller“ genannt

 

und

__________________________ (Vor- ... Nachname)

__________________________ (Anschrift)

im nachfolgenden „Filmschaffender“ genannt

 

wird folgende Abmachung getroffen:

 

§ 1 Vertragsgegenstand

Der Schauspieler steht ... Filmhersteller

als ..............................................................................................................................................

für ... Rolle der/des ..................................................................................................................

in ... Film mit ... voraussichtlichen Titel (Titeländerungen durch ... Filmhersteller

bleiben ausdrücklich vorbehalten):............................................................................................

ausschließlich zur Verfügung.

 

§ 2 Vertragsdauer

Die Vertragszeit beginnt am ............................................................................... ... endet

a) mit Beendigung ... vereinbarten Tätigkeit;

b) durch Kündigung seitens ... Filmherstellers unter Einhaltung ... Kündigungsfrist ... mindestens ... Woche auf ... Zeitpunkt, ... dem ab ... Tätigkeit ... Filmschaffenden ... den Vertragsfilm nicht mehr erforderlich ist.

 

§ 3 Vergütung

1. ... Filmschaffende erhält ... Bruttovergütung ... EUR ............................................................... (in Worten ....................................................................................) als Pauschale ... die ... § 2 dieses Vertrages festgelegte Vertragszeit, zahlbar wie folgt: ....................................................................................................................................................

2. Soweit ... Filmschaffende nach Ablauf ... Vertragszeit noch ... Nachaufnahmen ... Synchronisationsarbeiten benötigt wird, erhält er

a) ... Nachaufnahmen EUR ...................................(brutto) pro Drehtag/pro Woche

b) ... Synchronisationsarbeiten EUR .......................(brutto) pro Aufnahmetag/pro Woche.

3. ... Filmschaffende muss mit Arbeitsaufnahme, spätestens aber zum Abrechnungstermin seine Steueridentifikationsnummer mitteilen.

4. ... Filmschaffende ist nicht berechtigt, seine Vergütungsansprüche an Dritte abzutreten ... zu verpfänden.

 

§ 4 Steuerrechtliche Vereinbarungen

1. ... Filmschaffende erklärt, ... er steuerrechtlich  Inländer /Ausländer ist.

Der Filmschaffende erklärt, ... er ... deutsche/.................................... Staatsangehörigkeit besitzt. Ausländische Staatsbürger erkennen an, ... die Erteilung ... gültigen Aufenthalts- ... Arbeitserlaubnis durch ... dafür zuständigen behördlichen Stellen Bedingung ... die Wirksamkeit dieses Vertrages ist.

2. ... Filmschaffende nimmt zur Kenntnis, ... die Vergütung dieses Vertrages ... Besteuerung entsprechend ... gesetzlichen Bestimmungen ... Bundesrepublik Deutschland unterliegt. ... Produzent ist deshalb verpflichtet, ... Steuern ... der gesetzlich bestimmten Höhe ... der Vergütung einzubehalten ... an ... zuständige Finanzamt abzuführen. ... Höhe dieser Abzugssteuern wird durch ... einschlägigen Steuergesetze bestimmt.

3. ... den Fall, ... zwischen ... Wohnsitzland ... Filmschaffenden ... der Bundesrepublik Deutschland ... Doppelbesteuerungsabkommen besteht, hat ... Filmschaffende ... Möglichkeit, ... Steuerfreistellung bzw. ... teilweise Steuerfreistellung ... der sich aus ... zwischen ... Wohnsitzland ... Filmschaffenden ... der Bundesrepublik Deutschland bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen ergebenden Höhe bei ... zuständigen Steuerbehörde ... Bundesrepublik Deutschland ... beantragen. ... diesen Fall verpflichtet sich ... Filmhersteller, ... Filmschaffenden, ... entsprechenden Antragsformulare ... übersenden ... erklärt sich bereit, ... Filmschaffenden bei Stellung eines Antrages ... unterstützen.

 

§ 5 Tätigkeit ... Filmschaffenden

1. ... Filmschaffende hat auf Verlangen ... Filmherstellers ... von ihm vertraglich über- nommenen Leistungen ... der Vertragszeit auch ... einen anderen Film ... erbringen ... eine andere Tätigkeit, ... seiner beruflichen, ... Vertrag vorausgesetzten Eignung entspricht, ... demselben Film ... übernehmen. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn ... Tätigkeit ... Filmschaffenden bereits begonnen hat.

2. Sofern ... Filmschaffende sich weigert, ... ihm angebotene Tätigkeit ... übernehmen, verliert er seinen Gagenanspruch aus ... Vertrag, ... dem Arbeitsverhältnis zugrunde liegt, wenn ... ihm angebotene andere Tätigkeit zumutbar ist bzw. seiner beruflichen Eignung entspricht. Sofern er ... den alten Vertrag bereits tätig war, verliert er ... Vergütungsanspruch anteilig insoweit, als er noch nicht tätig war. Er erhält ... anteiligen Vergütungsanspruch, insoweit er bereits tätig geworden ist.

3. ... Filmhersteller kann auf ... Dienste ... Filmschaffenden jederzeit verzichten. ... Filmschaffende hat ... diesem Fall Anspruch auf ... vereinbarten Vergütungen. Er muss sich jedoch ... Wert desjenigen anrechnen lassen, was er infolge ... Unterbleibens ... Dienstleistung erspart ... durch anderweitige Dienstleistung erwirbt ... zu erwerben böswillig unterlässt.

4. ... Filmschaffende ist verpflichtet,

a) ab Vertragsschluss dafür Sorge ... tragen, ... der Filmhersteller ihn jederzeit erreichen kann;

b) bei Vertragsabschluss ... Filmhersteller auf Verlangen über bereits abgeschlossene Verträge bzw. während ... Dauer ... Vertrages über beabsichtigte Verträge, ... innerhalb eines Zeitraumes ... vier Wochen nach vereinbartem Vertragsende beginnen, schriftlich ... Kenntnis ... setzen;

c) ... Vertragsbeginn an ... Filmhersteller an jedem ... ihm gewünschten Arbeitsort zur Verfügung ... stehen, sofern nicht Dispositionen erfolgen, ... dies ... den Filmschaffenden aus schwerwiegenden Gründen unzumutbar machen;

d) vor Beginn ... Vertragszeit ... Filmhersteller ohne zusätzliche Vergütung ... Vorbereitungsarbeiten, wie Proben, Motivsuchen, Anfertigung ... Entwürfen, Erstellung ... Kalkulationen ... andere Vorarbeiten zur Verfügung ... stehen;

e) ... Filmhersteller während ... - soweit möglich - auch nach Ablauf ... Vertragszeit ... Werbesendungen ... den Film ... Rundfunk ... im Fernsehen unentgeltlich ... Verfügung ... stehen;

f) auf Verlangen ... Filmherstellers an ... Uraufführung, ... weiteren Aufführung ... Films ... Inland, an offiziellen Vorführungen ... Films auf anerkannten internationalen Filmfestspielen sowie an ... im Rahmen ... Spio-Gemeinschaftswerbung stattfindenden Veranstaltungen teilzunehmen. ... Anwesenheit kann nicht verlangt werden, wenn ... Filmschaffende wegen anderweitiger vertraglicher Verpflichtungen an ... Teilnahme verhindert ist.

 

§ 6 Arbeitszeit

1. ... Arbeitszeit ... Filmschaffenden orientiert sich grundsätzlich an ... künstlerischen ... technischen Erfordernissen ... Herstellungsprozesses. Soweit ... Filmhersteller angeordnet, kann ... regelmäßige Arbeitszeit ... Filmschaffenden deshalb überschritten werden.

2. ... regelmäßige Arbeitszeit beträgt 8 Stunden täglich.

3. Mehrarbeit ist ... gesetzlich zulässigen Rahmen zulässig. ... Vergütung erfolgt hierfür nicht.

 

§ 7 Verhinderung ... Filmschaffenden

1. Ist ... Filmschaffende am pünktlichen Erscheinen ... an ... Ausübung seine Tätigkeiten verhindert, ... hat er ... Filmhersteller dies unter Angabe ... Gründe ... unter Angabe ... voraussichtlichen Dauer ... Verhinderung unverzüglich mitzuteilen. ... Filmhersteller hat ... Recht ... Nachprüfung. ... Krankheitsfall  ist ... Filmhersteller berechtigt, Filmschaffende, ... Angestellte ... Sinne ... § 3 AVG sind, durch ... von ihm beauftragten Vertrauensarzt untersuchen ... lassen, sofern der  Filmschaffende kein Zeugnis eines Vertrauensarztes ... Krankenversicherung beibringt.

Gegebenenfalls hat sich ... als Angestellter geltende Filmschaffende ... Untersuchung durch ... von ... Ausfallversicherung ... Filmherstellers bestimmten Vertrauensarzt ... unterziehen. ... diesem Falle entbindet ... Filmschaffende ... hinzu gezogenen Vertrauensarzt ... Ausfallversicherung ... Filmherstellers notwendigerweise ... Bezug auf Angaben über ... Dauer ... Krankheit ... die sich daraus ergebende Arbeitsunfähigkeit ... der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber ... Filmhersteller.

2. ... Falle ... Verhinderung ... Filmschaffenden hat ... Filmhersteller ... Recht, ... Dienste ... Filmschaffenden ... eine Zeit, ... derjenigen ... Verhinderung entspricht, länger ... den vertraglichen Bedingungen ... Anspruch ... nehmen, es sei denn, ... Grund ... Verhinderung ist höhere Gewalt.

3. Bei Verhinderung ... Beschäftigten durch Krankheit ... Unfall ohne sein Verschulden wird ... Vergütung gemäß § 3 Abs.1 Entgeltfortzahlungsgesetz ... die Dauer ... 6 Wochen, längstens bis zum Vertragsende fortgezahlt. ... ärztliche Bescheinigung ... Krankmeldung kann ... ersten Tag an verlangt werden.

 

§ 8 Rechte an Film, Foto ... Namen

1. ... Filmschaffende räumt mit Abschluss ... Vertrages alle ihm etwa durch ... vertragliche Beschäftigungsverhältnis erwachsenden Nutzungs- ... Verwertungsrechte an Urheber- ... verwandten Schutzrechten ... Filmhersteller ... die Herstellung ... Verwertung ... Films ausschließlich ... ohne inhaltliche, zeitliche ... räumliche Beschränkung ein. ... Einräumung umfasst:

a) ... Film als Ganzes, seine einzelnen Teile (mit ... ohne Ton), auch wenn sie nicht miteinander verbunden sind, ... zum Film gehörigen Fotos sowie ... für ... Film benutzten ... abgenommenen Zeichnungen, Entwürfe, Skizzen, Bauten ... dergleichen,

b) ... Nutzung ... Verwertung ... Films durch ... Filmhersteller ... unveränderter ... geänderter Gestalt, gleichviel mit welchen technischen Mitteln sie erfolgt, einschließlich Wieder- ... Neuverfilmungen, ... Verwertung durch Rundfunk oder  Fernsehen ... der öffentlichen Wiedergabe ... Funksendungen, sowie ... Verwertung durch andere zur Zeit bekannte Verfahren, einschließlich AV-Verfahren ... -Träger, gleichgültig, ob sie bereits ... Benutzung sind ... in Zukunft genutzt werden.

Der Filmhersteller erwirbt ... Eigentum an ... in Ziffer 1a) genannten zum Film gehörenden Materialien, soweit es ihm nicht ohnehin zusteht.

2. ... Filmhersteller sind ... Rechte mit ... Maßgabe eingeräumt, ... er sie lediglich ... die Zwecke ... Herstellung, Auswertung ... Propagierung ... Filmen benutzen darf, ohne dabei auf ... bestimmten Film beschränkt ... sein. Jedoch ist ... Filmhersteller nur dann berechtigt, einzelne Aufnahmen ... Teile eines Films ... andere Filme ... übernehmen, wenn durch ... solche Verwendung ... künstlerische Ansehen ... Filmschaffenden nicht gröblich verletzt wird.

3. ... Filmhersteller ist uneingeschränkt befugt, ... ihm ... Rahmen ... Ziffer 1 eingeräumten Rechte insgesamt ... einzeln auf Dritte weiter ... übertragen.

4. ... Filmschaffende versichert durch ... Abschluss ... Beschäftigungsvertrages keine ... hier erwähnten Rechte auf Dritte, insbesondere nicht auf Verwertungsgesellschaften übertragen, noch solche Rechte mit Ansprüchen Dritter belastet, insbesondere nicht verpfändet ... haben.

5. ... Filmhersteller ist berechtigt, ... Film, einzelne Teile daraus sowie alle ... den Film hergestellten Fotos zur Werbung ... diesen Film uneingeschränkt ... verwenden, auch soweit ... solche Werbung ... besonderer Form erfolgt.

6. ... Entscheidung über ... inhaltliche, künstlerische ... technische Gestaltung ... Films steht ... Filmhersteller zu. Durch ... Gestaltung darf ... künstlerische Ansehen ... Filmschaffenden nicht gröblich verletzt werden.

7. ... Filmhersteller kann ... den unter Mitwirkung ... Filmschaffenden zustande gekommenen Aufnahmen durch Synchronisation fremdsprachiger Fassungen herstellen ... durch Dritte herstellen lassen. Er kann hierbei ... Filmschaffenden durch ... andere Kraft ersetzen.

8. ... Filmhersteller kann Aufnahmen derselben Fassung nachsynchronisieren sowie Stummaufnahmen sprachlich synchronisieren ... die Berechtigung hierzu Dritten einräumen. ... solchen Fällen darf ... Filmschaffende nur dann durch ... andere Kraft ersetzt werden, wenn dies aus künstlerischen ... wirtschaftlichen Gründen notwendig ist, insbesondere dann, wenn ... durch ... Verwendung ... ursprünglich tätig gewordenen Filmschaffenden anfallenden Kosten ... den Filmhersteller unzumutbar sind.

9. Name ... Bilder ... Filmschaffenden stehen ... Filmhersteller ... die Zwecke ... Herstellung, ... Auswertung ... der Propagierung ... mit ... Filmschaffenden hergestellten Films zur Verfügung. Soweit ... Titelvorspann hergestellt wird, hat ... Filmschaffende ... Anspruch auf Nennung ... Namens ... Vor- ... Nachspann.

 

§ 9 Urlaub

Soweit ... gesetzlicher Urlaubsanspruch besteht, ist ... Urlaub ... Anschluss an ... Tätigkeit ... den Filmhersteller ... nehmen.

 

§ 10 Ausschließlichkeitsvereinbarungen, Exklusivität

1. Gegen Pauschalgagen verpflichtete Filmschaffende haben ... die ... diesem Vertrag bestimmte gesamte Vertragszeit ausschließlich zur Verfügung ... stehen.

2. Darüber hinaus verpflichtet sich ... Filmschaffende, nach Beendigung ... in diesem Vertrag vereinbarten Beschäftigung ... die Dauer ... weiteren drei Jahren auch ... noch nicht genannte Filme ... Filmhersteller unter denselben Vertragsbedingungen ausschließlich zur Verfügung ... stehen. Innerhalb dieser Zeit ist ... Filmhersteller berechtigt, sofern er innerhalb ... ersten 5/12 ... Vertragszeit nach Vertragsbeginn aus nicht ... seiner Person liegenden Gründen nicht beschäftigt worden ist, am Ende dieser Zeitspanne ... Filmhersteller unter Setzung ... Nachfrist ... mindestens 1/12 ... Vertragszeit schriftlich zur Entscheidung darüber aufzufordern, ob er innerhalb dieser Frist mit seiner Beschäftigung beginnen wird. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Zeit erlischt ... Vertragsverhältnis, ohne ... es dafür ... Kündigung bedarf.

3. ... diesem Zeitpunkt an entfallen alle gegenseitigen Ansprüche einschließlich etwaiger Schadenersatzansprüche.

 

§ 11 Geheimhaltungsverpflichtung

Der Filmschaffende verpflichtet sich, während ... nach Beendigung seiner Tätigkeit keinerlei Informationen ... Mitteilungen an Dritte, insbesondere an Wettbewerber, weiterzugeben ... stets darauf ... achten, ... die ihm zur Verfügung stehenden Informationen nur ... Interesse ... Filmherstellers eingesetzt ... weitergegeben werden.

 

§ 12 Verjährung/Verwirkung

Ansprüche ... Rechte aus ... Arbeitsverhältnis entfallen, wenn sie nicht innerhalb ... drei Monaten nach Beendigung ... Vertragsverhältnisses ... Filmhersteller gegenüber sowie nach weiteren drei Monaten gerichtlich geltend gemacht werden.

 

§ 13 Erfüllungsort, Gerichtsstand, anwendbares Recht

1. Erfüllungsort ... Gerichtsstand ist ... Sitz ... Filmherstellers.

2. ... den Vertrag wird ... Anwendung ... Rechtes ... des Gesetzes ... Bundesrepublik Deutschland vereinbart.

 

§ 14 Vertragsänderung, salvatorische Klausel

1. Abänderungen ... Ergänzungen wurden nicht getroffen. Abänderungen ... Ergänzungen ... Vertrages bedürfen ... ihrer Gültigkeit ... Schriftform.

2. Sollten ... oder mehrere Bestimmungen ... Vertrages nichtig sein, ... wird dadurch ... Gültigkeit ... gesamten Vertrages nicht berührt.

 

 

_____________ , ... __________                                       _____________ , ... __________

 

_______________________                                                _______________________

(Filmhersteller)                                                              (Filmschaffender)

 

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